Maschineninterner oder externer Heißkanalregler??

  • Hallo Kollegen,

    ich habe schon öfters gehört, dass interne Hesiskanalregler zu träge sind.
    Welche Kennzahlen sind bei den HK Reglern wichtig.
    Was hat es mit der Abtastfrequenz auf sich?

    Danke!!

    Gruß
    Rainer

    Edited once, last by rafi911 (January 20, 2009 at 7:39 PM).

  • Hallo,
    zu genauen Kennzahlen kann ich Dir nichts sagen.
    Ich habe aber selber die Erfahrung gemacht, dass die Maschineninternen je nach Hersteller genauso gut sind wie ein externes Regelgerät oder aber sehr träge sind.

    Je nach verwendeter Maschine nehmen wir ein externes oder ein internes Gerät. Hier ist meines Erachtens noch Nachholbedarf bei einigen Herstellern.

  • Quote

    Original von Michael-S
    Hallo, das Thema hatten wir schon mal durchgekaut.

    Sind aber zu keinem eindeutigen Ergebniss gekommen.

    Gruß Michael

    Wo und wann denn ? Habe unter Suche nichts finden können!

  • Wenn es nur beiläufig war, dann wäre es u.U. besser nochmal konkret ins Detail, unter einem anderen Thema, zu gehen. Da man ja wie schon angemerkt nichts in der Suche findet, wenn man interne- oder externe Heißkanalregler sucht. Die Suche ist da nicht helfend.

    Ich persönlich finde es am einfachsten die Heißkanalfunktion von der Maschine zu benutzen, wenn man dies einmal Optimiert hat bzw eingelernt hat, dann ist es ein klacks. Wobei das Einlernen von älteren Battenfeldmaschinen eher ein Krampf ist und viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Mobile Regelgeräte finde funktionieren eigentlich an jedem Heißkanal, da diese "standartisiert" sind, sicherlich kommt es bei denen auch auf den Hersteller an.
    Teilweise ergibt sich auch der Fall, das der interne Heißkanalregler von der Maschine das eine oder andere Wz nicht Regeln kann, kommt eine Fehlermeldung wie "Drahtbruch" oder "Sensor Brocken", wenn ich dann ein mobiles Gerät nehme funzt das sauber!!

    Hier noch das andere Thema: Adaptersammlung für fremde Wkz.

  • Hallo rafi911,

    dass interne Regler träger sind als externe ist mir noch nicht aufgefallen,
    liegt aber vll. an der unterschiedlichen Leistung.
    Betreiben externe Geräte mit 2000W andere mit 3300W, dass die mit höherer Leistung schneller reagieren liegt doch auf der Hand.
    Für interne Regler spricht vor allem, dass die von der Maschine
    mitüberwacht und optimiert werden können und dass die Regelparameter eben auch mit deinem Programm abgespeichert sind.
    Abtastfrequenz hab ich so noch nicht gehört, denke das ist die Frequenz,wie oft die Isttemperatur abgefragt wird,nachdem die Solltemperatur erreicht ist, aus der auch die Taktfrequenz errechnet wird, die dein Regler benötigt um die Temperatur zu halten.
    Was meinst du mit Kennzahlen?

  • Externe HK-Regler sind meiner erfahrung nach besser. Zudem kommt auch wenn man Interne Regler an einer SGM hat hat man im Regelfall max. 12 Regelstellen und bei einem WZ mit 24 oder Mehreren Heizzonen wäre die SGM schon nicht benutzbar.

    (benutzbar in kombination mit einem externen Gerät ja aber falls vorhanden sollte man ein Gerät fürs komplette nehmen ansonsten hat man keine Einheitliche Taktung)

  • Moin

    Da kann ich auch etwas zu sagen. Bin kein Elektriker oder sowas, also verzeiht mir Fehler die ins Detai gehen.

    1. Jeder halb moderne Regler ist mit der Maschine koppelbar und somit sind Alrme austauschbar.

    2. Alle internen Regler (so habe ich es mir von mehreren Quellen erklären lassen) funktionieren nach dem Nachtwächterprinzip. Die Überprüfung jeder einzelnen Zone funktioniert nach und nach (nie gleichzeitig). Also der Wächter geht erst zu einer Zone: i.O., dann zur nächsten Zone: i.O., usw.. Jetzt kann es vorkommen, dass die Zone die nicht überwacht wird (und somit nicht speziell geregelt) mit der Temperatur bereits 2°C drüber ist, trotzdem mit 30% geheizt wird und somit eine zu hohe Übertemperatur bekommt. Das gleiche kann natürlich auch nach unten funktionieren.

    Diese Regelung kommt daher, dass bei den Maschinen die normale Regelfunktion genutzt wird wie die von der Schnecke. Wo Sie ausreichend ist.

    Auffällig wird es natürlich immer erst dann, wenn Regelstellen(bzw. deren Fühler) sehr dicht oder weit von einer Kühlung sind. Zu Problemen kommt es dann wenn empfindiche Kunststoffe verwendet werden oder eine hohe Verweilzeit existiert.

    Ich hoffe das habe ich so verständlich erklärt?

    Und dazu kommt: Wer sich ein WZ+Maschine für 1 oder 2 Mil kauft, sollte bei einem Regler (für nichtmal 10 000) doch nicht sparen? Man erspart sich icht nur Folgekosten sondern auch viel Ärger... :]

    Edited once, last by adv81 (January 27, 2009 at 9:57 PM).

  • Also die Ragelstellen in der Maschine werden von eurem Einkäufer definiert und bestellt. Jeder Hersteller kann auch mehr als 12 Regelstellen.
    Wegen der Genauigkeit gibt es überhaupt keinen Unterschied.

    Ein PD Regler oder PID, wo der letztere eben besser Regelt und nicht so überschwingt. In den Externen Regelgeräten sind oft die selben Regler wie in den Spritzgiessmaschinen. Einige dieser externen, beliefern sogar die Maschinenhersteller.

    Das sind immer nur Verkaufsargumente!!!
    Seht einfach genauer hin und lasst euch nichts vorschwindeln oder besprecht dieses mit eurem Einkäufer, damit er nich nur billig bestellt. Gute Technik hat ihren Preis.

  • Also es gibt vieles für und wieder bei beiden Varianten.

    Mit einem internen "Regler" habe ich schon 48 Zonen im Werkzueg geregelt, alles kein Proble.

    Was das gesagte zu den unterschiedlichen Typen angeht ist auch richtig dargestellt worden.

    Wenn ein externer Regler genutzt wird, dann sollte unbedingt mit ienr Shcnittstelle gearbeitet werden, dass die Störmeldungen auc hin der SGM ankommen.

    Gleiches gilt für Temperiergeräte: immer mit schnittstellen, sonst fällt man ganz böse auf die nase wenn eine Störung nicht bemerkt wurde.

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