• Hallo ,
    habe an der Arburg 370 C geregelt folgendes Problem. Beim Suchen des Umschaltpunkts federt die Schnecke extrem zurück. Am Einspritzdruck liegt es nicht , an der Dekompression auch nicht. Umschalten auf Nachdruck ( Überwachung auf o / aus ) . Staudruck ist ausreichend.
    Nachdruckzeit ausreichend und Druck auf 25 bar. Umschaltpunkt wird erreicht.

    So nun warum federt die Schnecke sehr stark zurück und bleibt nicht stehen.

    Vielen herzlichen Dank im voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf

  • Das ist eben Hydraulik und Physik!!!

    Wenn z.B. der Spritzdruck 1000bar ist und du die Schmelze vor der Schnecke komprimierst, hat die Schmelze auch 1000bar.
    Nun schaltest du um und nimmst den Druck vom Sprtizkolben (Was passiert ?()

    Natärlich ist die Masse vor der Schnecke ist bestrebt, sich wieder zu entspannen und dehnt sich wieder aus!!!

    Geregelt oder nicht, das hat nichts zu tun mit diesem Thema.

    Um einen Stillstand zu bekommen, muss der Nachdruck so hoch eingestellt dein, wie der Umschaltdruck. Mein Gefühl sagt mir auch, dass du das Teil überlädst.

    Edited once, last by sebi (March 6, 2009 at 9:25 AM).

  • Hallo sepi ,

    vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort , Teile sind nicht überladen im gegenteil Teile sind nur 3/ 4 voll und das Problem ist nur bei dieser Maschine !

    Um den Umschaltpunkt einzustellen , wird die Geschwindigkeit auf 0 und der Nachdruck auf 25 bar ( kleinster Wert Arburg) und die eingestellte Nachdruckzeit eingestellt.
    Bei allen anderen Typen bleibt die Schnecke so lange stehen bis die Nachdruckzeit abgelaufen ist. Nur bei der federt die Schnecke zurück !

    gruß Ralf

  • Hallo,

    wie sebi schon sagt liegt es nicht an der Maschine...
    Das die Schnecke zurückfedert ist völlig normal. abhängig vom Material und deinen Parametern.

    Als erstes, es ist ganz schlecht die Geschwindigkeit auf 0 zu stellen, das macht man nicht. ND 25bar spez. ist bei Arburg "0" und dadurch wird auch nichts nachgedrückt.

    Ich glaube du hast ein zähes Material und solltest vllt um den Umschaltpunkt zu finden: nach und nach den ND anheben und dann wenn dein Teil anfängt schwerer zu werden ist das dein Umschaltpunkt. Wenn du dem Ventil sagst: mach nichts mehr (Null), dann macht halt die Masse im Zylinder was "sie" will.

    Und bei 3/4 wird auch nicht umgeschalten :winking_face:

  • Hallo Kuka ,
    das mit dem 3/4 war auch auf dem Füllstand bezogen , da Sepi meinte es sei zu dem Zeitpunkt schon überladen. Wenn ich ihn richtig verstanden habe.
    Mit auf Null stellen war die Nachdruckgeschwindigkeit gemeint, oder wie machst du es ?
    Material ist ein PP . Werkzeug 8 fach Teileg, 0,1 g mit phn. Nadelverschluß .

    Hallo Sepi ,
    das mit dem Anschnitt hatte ich auch überlegt.

    an beide vielen herzlichen Dank für die hilfe.

    grüße
    Ralf

  • Ich persönlich mache es unterschiedlich.
    In deinem Fall (die Schnecke federt zurück) würde ich:

    Quote

    Von mir
    nach und nach den ND anheben und dann wenn dein Teil anfängt schwerer zu werden ist das dein Umschaltpunkt


    , da durch das zurückfedern der UP verfälscht wird.

    Bsp.
    25bar - Schnecke federt von 20mm auf 22,0mm - Teil 10,0g
    50bar - Schnecke federt von 20mm auf 21,0mm - Teil 10,0g
    75bar - Schnecke federt von 20mm auf 20,2mm - Teil 10,2g

    Dann ist dein Umschaltpunkt 20mm mit 75bar, spricht du brauchst minimum 75bar um die Barriere zu überwinden.

    Edited once, last by Kuka (March 6, 2009 at 11:37 AM).

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