• hallo bin neu hier, könnt´ mich tony nennen. ich lese schon länger in diesem forum und finde es fazinierend wie schnell hier auf probleme und fragen geantwortet wird und hoffe ihr könnt mir genau so schnell helfen.

    ich habe da ein problem mit dem material hytrel 7248. ich finde einfach keine ausführlichen datenblätter. ich weiß nur dass es ein tpe ist, aber was für eins?
    ich schätze mal tpe-e?! könnt ihr mir helfen? über datenblätter und andere infos wäre ich sehr dankbar.

    gruß tony

  • wow, das ging ja echt schnell, danke.
    das datenblatt hilft mir schon mal bei der verarbeitung weiter.

    es ist so, dass ich blad meine prüfung habe und ich mir noch ein wenig hintergrundwissen über das material aneignen wollte. in deinem link steht als englische bezeichnung tpc. was bedeutet das?
    es gibt doch verschiedene tpe´s: tpe-s, tpe-e, tpe-u und was weiß ich noch alles.
    ich weiß noch aus der schule, das die meisten thermoplastischen elastomere zweiphasensysteme sind, die sich aus einer elastischen und einer thermoplastischen hartphase zusammensetzen. mit welchem tpe habe ich es denn nun mit hytrel 7248 zu tun?

  • Schau mal weiter unten,

    Mechanical properties (TPE) Value Unit Test

    Hier noch was zur vorbereitung, ist das erste beim googeln :winking_face:
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    Schau mal hier jetzt bin ich auch paff:
    HYTREL® elastischer Konstruktionswerkstoff
    HYTREL® ist das eingetragene Warenzeichen für die Familie
    der thermoplastischen Elastomere (TEEE) auf Polyesterbasis
    von DuPont. HYTREL® elastische Konstruktionswerkstoffe
    sind Blockcopolymere, die aus harten (kristallinen) PolybutylenterephtalatSegmenten
    und weichen (amorphen) Bausteinen
    von langkettigen Polyetherglykolen aufgebaut sind.
    Ihre Eigenschaften werden durch das Verhältnis von harten
    zu weichen Molekülgruppen sowie durch die Zusammensetzung
    der Einzelsegmente festgelegt.

  • genau, da steht auch teee auf den teilen die ich fertigen soll :D, aber was genau bedeutet das? ist das eine abkürzung? und welcher buchstabe kommt denn jetzt hinter tpe- ?

    die pdf datei war das einzige brauchbare was ich auch schon gefunden habe, viele tipps über verarbeitung.
    der prüfer wird sicherlich auch etwas über die werkstofferkennung fragen. wie unterscheidet man tpe von anderen kunststoffen?

    danke für deine bisherige unterstützung.
    das ist aber auch ein merkwürdiges material. :frowning_face:

  • Eine Abkürzung ist es auf jeden Fall, aber die richtige Abkürzung ist TPC oder TPE-C

    Wie man die TPE Typen unterscheidet weiß ich nicht bzw weiß ich nicht wie man ein bestimmten Typen bestimmt.

    Aber hier hast du alle Typen:

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    Edited once, last by Kuka (June 8, 2009 at 6:58 PM).

  • Quote

    TPE-E oder TPC = Thermoplastische Copolyester, z. B. Hytrel (DuPont)


    tpc ist demnach nur eine andere bezeichnung nach iso 18064, also war der gesuchte buchstabe "e", habe jetzt sogar die strukturformel des hart- und weichsigment gefunden. werde einfach mal einige experimente in der firma mit dem material machen um ihn von andern kunststoffen besser zu unterscheiden.

  • TPE wird bei uns halt auch eher selten verarbeitet und da kann ich nur die Shore und die Haptik ansich ein bischen filtern.

    Bei mir in der Abschlussprüfung hatte ich PA und ehrlich die wollten fast nichts wissen :smiling_face: Die sehen ja wie ich meine Temperaturen usw einstelle und wie das Teil und die Maschine im Endeffekt läuft.
    Die einzige spektakuläre Frage war eigentlich: Warum schließen Sie bei Ihrem Werkzeug Kalt/Frischwasser an obwohl es ein PA ist??

  • Hallo vdüse,

    das Werkzeug sollte ich dann dementsprechend auch mal warm anschließen - Frage: wie warm fährt man PA? Antwort: Naja, so zwischen 40°C und 80°C (je nach Typ). Und ich hab dann 40°C gewählt.
    Nachdem das Werkzeug dann schön warm war, durfte ich dann den ersten Schuß machen. Du weist nicht was dann kam 8o, ein Schuß nach dem anderen überladen, verbrannt, Blasenbildung durch den kleinen Querschnitt im Tunnel - dann Parameter geändert :face_with_rolling_eyes: vergiss es, sagte dann ein Prüfer, das Werkzeug ist ja total ausgewaschen.... Nein, das Werkzeug war für ein PP-Teil konzipiert und mit einem kalten Werkzeug 1A-Teile!!

    PS ich kannte das Werkzeug schon von mehreren Rüstvorgängen.....

    Zu den TPE-Typen:

    TPE-O oder TPO = Thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, vorwiegend PP/EPDM, z. B. Santoprene (AES/Monsanto)
    TPE-V oder TPV = Vernetzte thermoplastische Elastomere auf Olefinbasis, vorwiegend PP/EPDM, z. B. Sarlink(DSM), Forprene(SoFter)
    TPE-U oder TPU = Thermoplastische Elastomere auf Urethanbasis, z. B. Desmopan, Texin, Utechllan (Bayer)
    TPE-E oder TPC = Thermoplastische Copolyester, z. B. Hytrel (DuPont)
    TPE-S oder TPS = Styrol-Blockcopolymere (SBS, SEBS, SEPS, SEEPS und MBS), z. B. Septon (Kuraray) oder Thermolast K (Kraiburg TPE)
    TPE-A oder TPA = Thermoplastische Copolyamide, z. B. PEBA

  • cool danke für die erklärung.

    wie ist deine pürfung denn ausgegangen, wenn ich fragen darf.

    also bei uns ist es so das wenn man den ersten schuss überladet, ist man gleich durchgefallen.

    aber bei dir war das ja was anderes, die prüfer haben dich ja gezwungen warm zu fahren

  • Meine Prüfung war eigentlich optimal! Pneumatik hätte ich mich besser vorbereiten sollen, da war ich zu langsam.... :frowning_face: Was natürlich zwar nur (glaube) 30% ausmachte aber ne Note versauen kann es trotzdem...
    Bei der Prüfung war nur noch eins wirklich "doof", die wollten unbedingt sehen wie ich mein Wasser angeschlossen hab. Frage: Woher willst du wissen, wie die Kühlungen verlaufen? Antwort: Habe das Werkzeug schon öfter gerüstet, das merkt man sich n'bisschen.
    Das war Ihm nicht genug...Einer von Drei Prüfern: Überprüf doch bitte ob das stimmt was du da angeschlossen hast! Ich: Die Kühlungen sind beschriftet.... Das wurde als Weigerung gewertet!! -und der Prüfer hat es selbst kontrolliert :grinning_squinting_face:

    Ansonsten war nur das normale: Zuhaltekraft berechnen, Dosierwegermittlung, Siegelpunktermittlung, usw

    PS der erste Schuß überladen ist eher unwahrscheinlich oder eigentlich schwer zu machen. Wenn du dein errechneten Dosierweg eingiebst, nimmst du ja dennoch zB 20mm als Umschaltpunkt, wo dir dann von der errechneten Gesamtmasse (prozentual) was fehlt.

  • yo das ist schon klar, aber es gibt so spezialisten die den dosierweg eben falsch berechen und dementsprechend gleich beim ersten schuss überladen.


    hast du deine kühlkreisläufe den nicht auf durchfluss prüfen müssen??

    ws hast du für ne note bekommen

  • Ja wenn der Dosierweg falsch berechnet ist, ist ja der "Durchfallgrund" nicht das Überladen, das ist nur die klare Folge. Aber nur das nene das glaub ich nicht!!

    Ich hab glaub grad so ne 2 kriegt. Oder war das in Dezimalzahl angegeben so 2,3 oder so - pff ich kann es garnicht mehr sagen.

    Die Kreisläufe müsste ich eigentlich nicht prüfen, da wir eine Wasserbattrie/Durchflussregler mit durchsichtigen Röhrchen haben :smiling_face_with_sunglasses: da sieht man den Kegelstand, aber man sieht nicht ob alle Kreisläufe Wasser bekommen und das war der Knackpunkt....

    :DBin halt auch ein Querdenker....

  • Das mit den TPE`s ist eine Welt für sich
    Hytrel, Keyflex und Arnitel als Marktführer im TPC Bereich

    Früher wusste keiner die exakte Bezeichnung, einer nannte es TEEE, der nächste TPC und andere COPE, nach der neuen Norm heist es jetz
    TPC-EE (Ether und Estherbasis
    TPC-ES/ET (weiches Polyesthersegment)


    Wir hatten früher einiges an Hytrel im Einsatz, jetzt sind wir fast komlett auf Kexflex umgestiegen --> billiger und lässt sich besser verarbeiten

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