• Hallo Makro,

    wie kommst du auf diese Frage? Hattest du mal schlechte Erfahrung gemacht mit einem defekten HK?

    Ein HK kann nicht durch den Spritzdruck beschädigt werden. Selbst mit Metall im HK könntest du diesen nicht merklich beschädigen. Insofern auch das Material verwandt wird wofür dieser vorgesehen ist. Einen HK der für PP ausgelegt ist kann mit einem PAGF30 sehr wohl schnell und zuverlässig geschrottet werden. Allein schon die dafür benötigte Temperatur.
    Was aber durchaus möglich ist, ist, dass der HK sich minimal dehnt beim einspritzen, so wie eine normale Angussbuchse auch.
    Ich gehe davon aus, dass sie HK's richtig eingebaut und ausgelegt sind.

    Fazit: Du kannst den Spritzdruck nicht zu hoch wählen, außer es ist von vorn herein ein gravierender Fehler unterlaufen.


    edit:
    Du kannst einen HK auch noch schrotten, wenn du die falsche Radiusdüse wählst. HK am Werkzeug hat R15 und du hast R40 im EE und einen hohen Anlagedruck gewählt, dann könnte der HK reißen.

    Edited once, last by Kuka (October 3, 2009 at 11:37 AM).

  • Hi,Kuka.es war so ich habe mal am Freitag Teile gespritzt,mit HK temperatur 210 Grad.Material PA.Auf jedem fall daraus der Spritzduck entstanden von 2100 bar.Dannach kam der Meister und hat gemeint ,das bei HK der Spritzdruck darf nicht höher als 2000 bar sein,hat neue Füllprobe gemacht,wo er HK temperatut hochgesetzt hat.
    Auf meine wieso Frage hat er beantwortet,es kommt drauf an was für ein HK ist aussenbeheizte oder innenbeheizte.Ich habe Vermutungen,dass da die Buchse vielleicht platzen kann.hast du da mal Erfahrungen gemacht?

  • Mal anderst gefragt, wie willst du wissen, dass die 2100bar auf den HK gewirkt haben? Wo wird denn der Druck gemessen? An der Maschine, oder?
    Bis jetzt ist ein HK nur durch Übertemperatur beschädigt wurden und einer durch GF-Material ausgewaschen.
    Es ist aber durchaus klar, dass man bei PA nicht mit 210° fährt, wobei das auf das Material und den HK ankommt. :smiling_face_with_sunglasses: Und unter der Produktion ist es generell möglich :].

    Wenn ein HK auf PA ausgelegt ist, dann wird dieser auch die Drücke von PA aushalten.

  • der Druck wird natürlich am Bildschirm an der Maschine angezeigt,was für Druck am HK wirkt kann man nur schätzen.Das Problem war wieso ich mit niedrige HK temperatur gespritzt habe,da die Anspritzzapfe ist über gestanden.
    andere Frage hat der HK für jedes Material spezielle Beschichtung oder speziell ausgehärtet?

  • wo der spez,druck herrschte wusste ich schon,ich dachte nur von dem kann man ausgehen ,welche im HK dannach wirkt,wenn man keine zusätzliche Überwachung im HK selbst hat.
    Kuka,weist du zufällig welches Material zum HK auslegen benötigt wird um Polyamid zuspritzen?
    Unter Anspritzzapfe habe ich gemeint die Anspritzungstelle am Teil,wo so eingefrorene Masse dran bleibt.

  • Quote

    Original von Makrolon
    Unter Anspritzzapfe habe ich gemeint die Anspritzungstelle am Teil,wo so eingefrorene Masse dran bleibt.

    :)Dafür nimmst du die Dekompression hoch oder Düsentemperatur runter und schraubst nicht die Heißkanaltemperatur runter.

    Welcher HK für das jeweilige Kunststoffmaterial ist, wird in den Spezifikationen dargestellt.

    Schau mal hier, da gibt es zu jeden System Erläuterungen. Bei PA wäre es dann uU das Wearproofsystem...
    [URL=http://www.maenner-group.com/vetrieb/103/de/gid,sortiment_hk/heisskanal/heisskanal-systeme/sortiment.html]männer Heißkanal-Systeme[/URL]

  • Hi Makrolon

    Bei uns sind auch schon Heißkanäle geplatzt.Das Material kam dann unter dem Stecker hervorgeqwollen.
    Unsachgemässe Einstellung war der Fehler.Es war bei 4 WZ nach einander.Die Einrichter wurden als Diletanten beschimpft(mit recht auch).


    Wenn die Maschine so viel Druck braucht,solltest Du dir Gedanken machen.Es herschen in deinem WZ keine 2000 bar,weil du verluste hast.Doch trotzdem solte man versuchen den Druck zu senken.(Dein Meister hat den Kanal wärmer gemacht)
    Kunststoff soll ja fliessen und nicht mit Gewalt reingepresst werden.

    Wenn der HK läuft kannst Du in den anderen Themen nachlesen was Du machen könntest.

  • hallo!Ich habe da Thema noch mal heute angesprochen,der Meister hat gemeint,der Druck muss sowenig wie möglich sein.Und es ist eine art der Überprüfung von Heisskanal,wenn man heisser fährt ,dann wird geschaaut ob der Druck sinkt oder bleibt.wenn er genau so hoch bleibt ,bekommt der Heiiskanal einen Widerstand und was nicht i.O. ist.

  • Hi Makrolon

    Pa 6 sollte mit einem Spritzdruck von 450 - 1550 bar gefahren werden.Ist natürlich der optimale wert.
    Der Verlustfaktor (Werkzeuginnendruck = Verlustfaktor X höchste Nachdruckstufe)
    wird bei PA 6 mit 0,85 - 0,70 angegeben.Daraus ergibt sich ein Werkzeuginnendruck von
    350 - 550 bar.
    Mit einem HK wirst Du wohl noch mehr verluste haben.

    Wenn Du das Nächste mal so etwas hast,heb die Temperaturen des Zylinders an, und die Temperaturen der Heizkanäle.
    Damit das Material fließfähiger wird.
    Das klappt fast immer.

  • Quote

    Original von Makrolon
    wenn er genau so hoch bleibt ,bekommt der Heiiskanal einen Widerstand und was nicht i.O. ist.

    Das weißt du dann immer noch nicht :face_with_rolling_eyes:, vorher sollte man dann uU ins Freie spritzen und schauen wie da die Widerstände sind.

    Uziel

    Bei PA sollte der Staudruck sehr genau eingestellt werden, da sonst Massepolsterschwankungen auftreten können :winking_face:

  • Hi KUKA

    Quote

    Bei PA sollte der Staudruck sehr genau eingestellt werden, da sonst Massepolsterschwankungen auftreten können

    Das ist richtig,aber ich weiss nicht wie Du jetzt darauf kommst :confused_face:
    Makrolon hatte ja erst mal ein Druckproblem.Da hat ihm sein Meister ja schon geholfen.
    Und zu der Austretenden Masse hattest Du ja schon das richtige gesagt.

  • Quote

    Original von Uziel
    Pa 6 sollte mit einem Spritzdruck von 450 - 1550 bar gefahren werden.Ist natürlich der optimale wert.

    Nicht für krumm nehmen, sollte nur hinzufügend sein. Und ein Hinweis darauf, dass es wichtig ist. 450 - 1550bar ist eine große Spanne und wenn du mit solch Werten hier um dich schmeist, weist du nie was genommen wird und dann kommt das nächste Problem.

  • Hi KUKA
    In der Druckspanne sollte sich der Druck bewegen.Wo Du nun landest liegt an der
    Geometrie der Form.Wie gesagt bei optimalen Bedingungen.
    Bei Makrolon sieht die Welt wieder ganz anders aus.Er braucht für seine Form sehr viel Druck.

    Was ich Makrolon zeigen wollte ist,dass in der Form ein geringerer Druck herscht.Hätte seine Form Innendruckfühler, hätte er das gesehen.
    Wenn ihr PA verarbeitet,kannst Du mal die Drücke prüfen.Und Du wirst wahrscheinlich sehen,das es nicht immer optimal geht.Wenn Du der QS erzählst das Du die Teile nicht besser hinbekommst,weil Du sonst den optimalen Bereich verlässt,wollen sie wahrscheinlich eine Blutprobe von Dir.Nur damit sie sicher sind das die Fete nicht zu lang war :grinning_squinting_face: .

    Gruss Christian

  • Wenn dieser kaputt geht :grinning_squinting_face:
    Im Normalfall sind die richtigen eingebaut, schon vom Werkzeugbau.
    Falsche Auslegung kann gegeben sein, wenn ein Werkzeug zB Anhand von PP konstruiert wird und dann mit PAGF gefahren wird, da ist eigentlich schnell Ruhe....

    Wenn das Material im Leitungskanal raufsteigt, dann ist meist der HK undicht oder die Düse liegt nicht optimal an. Aber auf keinen Fall ausbauen, solang nichts weiter auffällt.

  • Unsere HK`S wurden mit zu viel Druck gefahren.Es stellte sich herraus das der Einrichter nicht mal ne Füllstudie gemacht hatte.
    Er hatte einfach voll geballert.Nach drei Produktionen war dann Sense.

    Nach der Füllstudie war der Spritzdruck halbiert.Das WZ hat jetzt 140000 Schuß ohne Mucken gemacht.

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