• Hallo Ihr

    Wir fertigen bei uns Zahnräder (25 t bereich)
    Einmal aus Hostaform C9021 Teflon und einmal aus POM ka Lubricomb

    Während der Produktion setzen sich Ablagerungen in den Zähnen fest.
    Bei Hostaform ist es so Stark,das die AS-Seite einmal pro Schicht in den WZB muss,um gereinigt zu werden.

    Frage 1:Was passiert mit dem Kunststoff,das sich Ablagerungen bilden?
    Frage 2:Gibt es Möglichkeiten diesen Effect abzuschwächen oder gar zu unterbinden?

    Gruss Christian

  • Es kann sich aber auch um flüchtige Restmonomere handeln!
    Wird dem POM noch etwas beigesetzt, Additive, Farbkonzentrat, ect. ?

  • Hallo Uziel,
    wie vdüse schon schrieb handelt es hier um Rückstände, die beim Ausgasen der Schmelze in der Kavität entstehen. Haben ähnliche Probleme (Erodierstruktur Oberfläche). Kannst dem ein bisschen entgegenwirken, wenn die Lüftung verbessert wird. Ansonsten bauen wir 1 mal alle 2 Tage aus und ins Ultraschallbad zur Reinigung. Vor der Verbesserung der Lüftung 1 X Tag.

  • Mit Trockeneis wäre es doch auch auf der Maschine möglich, oder? Man müsste halt uU für Abluft/Absaugung sorgen.

    Aber der Grund dafür, liegt wahrscheinlich wirklich bei unglücklichen Parametern, die sich wieder nicht vermeiden lassen und die Ausgasung und Polymer-Ablagerungen begünstigen.

    Besser Entlüftung ist da sicherlich das Beste, doch wie soll man ein Zahnrad mit X-Zähnen besser entlüften? Denke mal, dass Rad liegt minimal 50/50 und max 80/20 in der Form. Dann kommen wieder Einsätze rein, die sich dann nach und nach auch bloß zusätzen und die Kosten-Nutzen-Rechnung wiedermal nicht aufgeht.

  • Hallo

    Also es handelt sich um orginal Materialien.Die farben sind natur.
    Mit den Parametern haben wir grossen Spielraum.
    Das Hostaform rad wird mit 30 KN zuhaltekraft gefahren.
    Das andere mit 150 KN.
    Die Heizungen liegen an der Minimalgrenze.
    Angespritzt wird über HK mit drei anschnitten.

    Wenn ich die Parameter ändere, müsste ich erst mal wissen bei welchen Zuständen sich die
    Stoffe aus dem Kunstsoff lösen.

    Entlüftungen gingen eigendlich nur über die Auswerfer,da das Zahnrad komplett in der Schliesseite ist.Doch wie verhalten sich die Ablagerungen auf den Auswerfern?Neigen sie mehr zum Fressen?

  • Quote

    Original von Uziel
    Wenn ich die Parameter ändere, müsste ich erst mal wissen bei welchen Zuständen sich die
    Stoffe aus dem Kunstsoff lösen.

    Entlüftungen gingen eigendlich nur über die Auswerfer,da das Zahnrad komplett in der Schliesseite ist.Doch wie verhalten sich die Ablagerungen auf den Auswerfern?Neigen sie mehr zum Fressen?

    Polymerablagerungen kannst du zB bei Pa kaum vermeiden. Das ist Hersteller abhängig, Temperaturabhängig, Spritzgeschwindigkeitsabhängig - Alles was mit schnellem, kurzen aufheizen zutun hat.

    Wenn die Auswerfer nur vorn etwa 20% geführt sind, dann läuft die Brühe wunderbar ins Aw-Paket...

  • Uziel,

    wenn ich lese, dass ihr Zahnräder mit heißkanal aus POM fahrt, dann wird mir ganz anders...
    Wahrscheinlch noch EWIKON oder GÜNTHER und dann 5V System...

    Selber habe ich mehr als 7 Jahre POM verarbeitet: fast jeder 2. Artikel war aus POM und die meisten von den POM-Artikeln waren Zahnräder (9 - 130 mm Durchmesser). Ich denke also, dass ich weiss, wie es geht.
    Aber mit HK haben wir NIEMALS bei Zahnrädern gearbeitet.

    Um das abschließend beurteilen zu können, muss ich an der Maschine stehen.

    Klar kann man ein Zahnrad auch über die Haupttrennung entlüften, dass geht.
    Auswerferbohrungen ausreichend freibohren!!!!
    Führungslänge Auswerfer: 1,5 bis 3 * Auswerferdurchmesser (D).
    Danach muss die Bohrung freigebohrt werden. Freigebohrt und nicht nur 0,2 größer als D!!!
    Ferner muss der Prozess stimmen!

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