oberflächenfehler

  • Schick die Bilder doch an interessierte Leute direkt per Mail. Wer will kann dir seine Mail doch per PN schicken. Wenn die Bilder jetzt auf 200kb komprimiert werden, ist nichts mehr zu erkennen. Ergebnisse können hier dann öffentlich gepostet werden.
    Siehe PN.

    Edited once, last by petersj (March 3, 2010 at 10:19 AM).

  • Quote

    Original von petersj
    Schick die Bilder doch an interessierte Leute direkt per Mail. Wer will kann dir seine Mail doch per PN schicken. Wenn die Bilder jetzt auf 200kb komprimiert werden, ist nichts mehr zu erkennen. Ergebnisse können hier dann öffentlich gepostet werden.
    Siehe PN.

    Nicht 200KB - - 20!!

    Es gibt aber auch verschiedene Bilder Hoster....

    Edited once, last by Kuka (March 3, 2010 at 10:35 AM).

  • Hallo Pflaster.
    Danke für die Bilder.

    Bild 0181, PC/ABS-Blend
    Das sieht aus wie Feuchtigkeit. Kann aber auch mitgeschleppte Luft oder zersetztes Material. Schwerpunkt liegt aber bei Feuchteschlieren. Mal die Restfeuchte des getrockneten Granulates messen. Sollte unter 0,02% liegen.

    Bild 0173, PP
    Sieht auch fast wie Feuchtigkeit aus. Kann ja auch passieren, wenn kaltes Material bei diesem Wetter aus dem Lager direkt auf die Maschine kommt (Feuchtigkeit kondensiert auf dem Granulat). Mitgezogene Luft (wegen der Narbung) würde ich aber auch nicht ausschließen.

    Bild 0039, PP
    Kann ich nicht ganz deuten. Auswerferabdruck? Kann auch ne Luftblase sein. Oder ein kalter Pfropf, könnte auch die Schliere erklären.

    Edited once, last by petersj (March 4, 2010 at 8:08 AM).

  • Danke, also ich habe bei bild39 auch gedacht es ist ein kalterpropfen. weil auf der gegenüber liegende seite eine düse ist, die erst kurz vor dem nachdruck öffnet.!???

    Ich denke mal für euch ist das kein Problem mehr einen Fehler einzuschätzen woher er kommt, was die ursache sein kann. Ich habe da noch große Probleme und weiss nie so richtig wo ich anfangen soll.
    Meine Erfahrung mit Kunststoff ist noch in den "Kinderschuhen" wenn ich das mal so ausdrücken darf!??
    Vielleicht hat jemand einen tipp wie man an so etwas ran gehen sollte.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar.
    Gruss plaster

    Edited once, last by plaster (March 4, 2010 at 4:24 PM).

  • Da helfen dir nur Erfahrungen und - auch wenn es nicht gerne gesehen wird - natürlich Fehler. Es gibt auch Listen mit und ohne Bildern, die auch weiter helfen können. Ich habe auch schon eine halbe Wand voll mit fehlerhaften Spritzlingen, die ich mit der Zeit gesammelt und beschriftet hab. Der ein oder andere lacht darüber, kommt aber gerne und vergleicht. Kann also doch nicht so schlecht sein.

  • jaaaa plaster
    Bild 181 Feuchtigkeit.AAAber der Kunststoff muss um viele Ecken.Wir hatten sehr viel Theater damit (PC/ABS).
    80-100bar Staudruck.Und so langsam wie möglich dosieren.Das hat am meisten gebracht.Man muss wirklich die KOMPLETTE Kühlzeit nutzen.Desweiteren kann mit der Einspritzgeschwindigkeit und den Stufen "gespielt" werden.

    Bei den anderen Bildern müsste ich wissen wie die Teiler gefüllt werden,und an welcher Position dann die Fehler sind.Der Punkt sieht aus wie nicht aufgeschmolzenes Material oder ein Lunker.
    Auf dem anderen Bild sieht es so aus als wäre nicht genug gedrückt worden(glanzstelle).Oder es ist ausgehärtet und kann nicht mehr in die Kontur gedrückt werden.Schneller und mehr Druck ,um zu sehen ob die Stelle Wandert.

  • Bild181
    Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Feuchtigkeit und wie Uziel schon sagt fehlt eventuell Nachdruck, da die Rippen unterhalb vom Bild Einfall haben, wobei hier der Anspritzpunkt wahrscheinlich oberhalb vom Bild liegt und da könnte der Fließweg schon zu lang sein um noch unten anzukommen. Deshalb, wie auch schon beschrieben, schneller einspritzen, daraufhin sollte sich das Gebilde der Schlieren auch verändern, da die Schlieren allein schon auf langsames Einspritzen deuten.

    Bild0039
    Bei dem Fehlerbild tendiere ich auch zu einem Lunker, wobei hier die Luft an der Formtrennung nicht entweichen kann. Weniger Schließkraft und zu diesem Punkt langsamer spritzen könnten schon helfen. Eine Füllstudie kann hier hilfreich sein um verschiedene Positionen des Kunststoffes in Bezug auf der Weg-Parameter der Maschine in Erfahrung zu bringen.

    Bild0173
    Würde ich zu Luft die vor der Masse her geschoben wird eingliedern. Hast du zufällig ein Rippe in der Nähe welche dir die Luft da hinlenkt? Ansonsten Massetemp runter und die Einspritzgeschwindigkeit ändern, was auch helfen kann, ist ein höherer Staudruck.

  • zu den Bildern die ich heute gepostet habe, danke für die guten Tipps Montag werde ich sie gleich in die tat umsetzen!! =) =)
    bei uns stehen Engel, KM-Maschinen und Husky.
    Kann man eigentlich pauschal sagen, das wenn man eine niedrige Wz-Temp. fährt das der Hk auch niedrig sein sollte?
    Niedrig ist ja auch relativ ausgedrückt!

    Edited once, last by plaster (March 6, 2010 at 9:28 PM).

  • Nein. Wenn die Wz-Temp. höher ist als 20°C (Kalt) bei PP, dann würde ich die HK-Temp. niedriger wählen, damit das thermische Gleichgewicht erhalten bleibt.
    Bsp. PP Wz-20°C HK-220°C, bei Wz-40°C HK-180°C bis 200°C

    Anderst ist es meist bei uns nicht möglich.

    Bei deinem Fehlerbild gehe ich von einer zu großen oder zu schnellen Dekompression aus. Dadurch, dass bei einem höheren Staudruck und niedrigere Drehzahl Verbesserungen eingetreten sind, aber beim schneller spritzen Verschlechterungen, würde das passen.

  • Wir verarbeiten sehr viel PP. Und alles sind optische Teile da darf die Oberfläche nicht im geringsten leiden. Fast alles sind Schlieren oder auch mal Brenner. Die HK-Temperaturen sind fast alle gleich mit der Zylindertemperatur, nach euren Erfahrungen sollte die HK-Temp niedriger sein? Um das Material zu schonen?

  • HK-Temp.=Zylinder-Temp.??
    Das ist in den seltesten Fällen, bei uns. Hast du in deinem Betrieb niemanden, der dich unterstützen kann? Oder Tipps und Tricks erklären kann. Jedes Teil hat einen bestimmten Kniff, wenn du den hast, ist es ein leichtes....

    HK ist nicht gleich HK, es gibt offene und welche mit Verschluß, sowie es Düsen (an der Maschine) gibt welche offen oder auch mechanisch oder pneumatisch geöffnet werden können.

    Am besten schaust du mal oben in die Suche. Dann gibst du mal : Sternchen und dann Fehler ein, so *fehler genauso kannst du explizit den Fehler eingeben: *schlieren* *verbrennungen* usw.

    Hab mal was dazu:
    suche handbuch über spritzfehler

    Edited once, last by Kuka (March 7, 2010 at 9:30 PM).

  • Wir arbeiten mit Kaskadensteuerungen, Verschlussdüsen im HK, oder auch Torpedodüsen. In dem Betrieb in dem ich gelernt habe gab es wenig Vershlussdüsen. Fast die ganzen Werkzeuge hatten Angusskanäle. Jetzt bin ich hier und bin schon teilweise überfordert. Mit den vielen optionen :confused_face: ;). Wir sind 2 Einrichter und untereinander wird leider nicht viel Preis gegeben. Und ich als blutiger anfänger, habe nicht viel Erfahrung. Von daher sauge ich förmlich jede Info auf über Spritzgießfehlern. Ich bin auch froh das es so ein Forum wie hier gibt.

  • Ich weiß nicht wie du dich so durchboxen tust. Aber, wenn du mal was nicht hinbiegen kannst so das du perfekte Teile hast, dann drucke dir deine letzte Einstellung aus oder Schreibe es dir auf, falls das nicht ohne weiteres möglich ist nimm dein Handy =) und dann wenn am nächsten Tag das Teil iO ist vergleiche deine und die funktionierende, dann hast du schonmal was für dich und die anderen können ihre Geheimniskrämerei für sich behalten.

    Die Firma ist ein Team und nur so gut wie seine Mitarbeiter. Einzelgänger haben bei uns keine Chance, denn das schadet der Firma....

  • danke für eure tipps. das werkzeug hatte die Nachtschicht schon abgebaut. konnte also nicht sehen ob und was an Parametern geändert wurde. aber das mit den Fehlerkatalog ist schon ne super sache. Und mit dem Handy ist auch eine idde die ich ausprobieren werde.
    Ja das stimmt einige begreifen es nicht das eine Firma wenn man im Team arbeitet.

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