Siegelpunkt bestimmung

  • Grüzi
    Wendet einer von euch beim Mustern oder neuen Teilen die Siegelpunktbestimmung an?
    Wenn ja wie geht IHR da vor. Erst die Gesamtzeit und dann den Druck oder anders?
    Habe die Suchfunktion benutzt.Der angegebene link ist aber tot.

  • Hallo, wir haben das schonmal besprochen, konnte es aber nicht finden.

    Kurzfassung:


      Es wird eine vorläufige ND-Zeit gewählt -- ich habe immer 8sec genommen (Kommt aber immer auf das Teil an
      Es wird eine vorläufige Kühlzeit gewählt
      Teil füllen bis 98%
      Nachdruck drauf, bis Artikel gut ausgeprägt bzw leicht gratig (Fäden)
      Den Nachdruck dann ggf. etwas absenken.
      Die vorläufige ND-Zeit auf 2sec verringern -- wiegen zB 20,2g
      auf 4sec erhöhen -- wiegen zB 20,9g
      auf 6sec -- wiegen zB 21,2g
      8sec -- wiegen zB 21,3g
      10sec -- wiegen zB 21,3g
      12 -- wiegen zB 21,3g
      Dann würde ich 7sec nehmen, da ich davon ausgehen kann, dass ab 6sec das Teil mit 21,2g versiegelt ist.
      Siegelpunktermittlung abgeschlossen

  • Wie gesagt der Link war tot
    Egal es ist so ungfähr wie ich das mache.
    Erst die Zeit ermitteln und dann den Druck langsam anheben. Ich setze danach erst die Messuhr an, um die Schliesskraft zu ermitteln. Doch bei der Siegelpunktbestimmung zu messen ist wahrscheinlich noch sinvoller.
    Trotzdem danke!!

  • Der Siegelpukt ist f(p, t, T_Werkzueg, T_Schmelze...), heisst, dass zu jedem Druck ein Siegelpunkt bestimmt werden muss.
    Änders Du den nachdruck, Siegelpunkt neu bestimmen...
    So bringt man es zumindest den Lehrlingen bei.

  • Ich habe Das Nachdruckprofil eingestellt und eine gewisse Zeit eingegeben. Wenn ich das Teil optisch einwandfreif fand, habe ich mit der Siegelpunkbestimmung angefangen. Das aber bei Nachdruckänderung der Siegelpunkt neu bestimmt werden muss, wusste ich nicht. Macht aber bei kurzer Überlegung sinn, da bei höherem Nachdruck mehr Masse ins WZ gelangt.
    Danke schön!

  • Wir versuchen den ND so weit zum Ende hin zu senken wie möglich, damit die Schnecke nicht so brutal zurückfedert wenn die ND-Zeit abgelaufen ist. Wir haben Ausnahemn wo das Prinzip nicht funktionioert aber bei 99% klappt das. Das Feder der Schnecke kann man ja bei der ENGEL cc200 Steuerung zwecks des Micrographen ablesen.
    gruß

  • Wir versuchen den ND so weit zum Ende hin zu senken wie möglich, damit die Schnecke nicht so brutal zurückfedert wenn die ND-Zeit abgelaufen ist. Wir haben Ausnahemn wo das Prinzip nicht funktionioert aber bei 99% klappt das.

    So gehe ich persönlich auch immer vor.
    Bei unserer Elektro(Hybrid)-Maschine ist das sehr vorteilhaft da die Schnecke bei der Maschine extrem zurückfedert.

  • Also ich stelle den Nachdruck über 4 oder 5 Stufen ein. 5 Stufen, wenn ich einen sehr hohen Umschaltdruck habe.
    4 Stufen wenn ich einen geringeren Umschaltdruck habe. Die erste Stufe lässt den Druck langsam herrunter. Die 2 und 3 Stufe sind dann 40 bis 60 % vom Spritzdruck die 4 Stufe hat dann 5 bar (spezifisch), damit die schnecke nicht abgeschossen wird. (Wird durch den Mikrograpf sehr gur visualisiert.)

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