Transluzente PP - Batches

  • Hallo Leute!

    Hat irgendjemand mit Transluzent - Batches schon was zu tun gehabt?
    Ich hab Probleme mit der einfärbung, sprich Farbschlieren! Träger des Batches ist ein PP und Grundmaterial ist ein leichtfließendes PP

    Danke im Voraus

    Mani

  • Genau. Statische oder auch dynamische Mischer können einen guten Erfolg bringen. Wenn dieses Problem aber ständig besteht , sollte mit dem Batch-Hersteller gesprochen werden, mit dem Ziel, anstatt 2% igem Einsatz sollte dann auf vielleicht 5 oder sogar 10% geändert werden.

  • Kann mir mal einer bei transzulent weiterhelfen? Habe das bei wikipedia gefunden.

    Das Wort wird abgeleitet vom lateinischen lux für Licht. Wachs, die menschliche Haut, Blätter und viele andere Stoffe sind transluzent, da sie teilweise Licht durchlassen, aber nicht |transparent sind (siehe Volumenstreuung). In Abgrenzung zur Transparenz (= Bild- oder Blickdurchlässigkeit) kann man Transluzenz als Lichtdurchlässigkeit beschreiben.


    Kann ich mir das wie eine Tönungsfolie beim Auto vorstellen? Kann von aussen nicht durchgucken, aber trotzdem bleibt es hell im Auto

  • Hallo,

    du hättest weiterlesen sollen :winking_face:

    Quote

    Der Begriff Transluzenz und das Adjektiv transluzent sind in der deutschen Alltagssprache jedoch nicht geläufig, so dass üblicherweise nicht unterschieden wird und für beide Phänomene – partielle oder „vollständige“ Lichtdurchlässigkeit – das eine Fremdwort „Transparenz“ („transparent“) verwendet wird, häufig wird transluzentes Material auch als „halbtransparent“ bezeichnet.

  • Wie Kuka schon zitiert hat: halbdurchlässig in Bezug auf Licht.

    In der Kunststoffkoloristik aber eine sehr geläufige Bezeichnung. Und auch eine Einstellbarkeit beim kolorieren von transparenten Kunststoffen wie PC, PMMA, PS etc ist möglich.


    Transparent: Licht- und Bilddurchlässig (Fensterscheibe)

    Transluzent: Licht- aber nicht Bilddurchlässig (Milchglasscheibe)

    Gedeckt: weder Licht-, noch Bilddurchlässig ab einer bestimmten Schichtdicke

    Lichtdicht: weder Licht- noch Bilddurchlässig auch in Schichtdicken um 0,5mm


    Tönungsfolie im Auto ist transparent, sie funktioniert wie eine Sonnenbrille. Die Schalter im Auto sind transluzent (schwarze Schalter mit weißem Symbol ,welches nachts von hinten mit Licht durchleuchtet wird.Ohne dass du die Glühbirne sehen kannst). Auch transluzent eingestellte Kunststoffe können farbig sein (alle Farben von weiß bis schwarz). Transluzenz hängt aber auch häufig noch von der Schichtdicke ab. Transparent ist immer ganz durchsichtig wie ein Brillenglas. Transparenz , Transluzenz und Lichtstreuung sind messbar uns spezifizierbar.

  • :face_with_rolling_eyes: Wahr das zu viel? Sollte nicht wie Bundeswehr oder Feldwebel wirken. Ist nur nicht immer einfach zu erklären. Mit entsprechenden Mustern wäre das einfacher gewesen, glaub ich. Für uns in der Produktionskontrolle und Entwicklung ist das kein unbekanntes Thema. Deswegen eine so lange Geschichte. :winking_face:

  • Och nö....
    War doch gut wenn man mal 4 Punkte aufführt mit denen jeder umgehen kann und es sich auch merken kann :smiling_face:

    Quote

    Original von petersj
    Transparent: Licht- und Bilddurchlässig (Fensterscheibe)

    Transluzent: Licht- aber nicht Bilddurchlässig (Milchglasscheibe)

    Gedeckt: weder Licht-, noch Bilddurchlässig ab einer bestimmten Schichtdicke

    Lichtdicht: weder Licht- noch Bilddurchlässig auch in Schichtdicken um 0,5mm

  • Hallo zusammen,

    da ist dem Kollege aber nicht recht mit geholfen!

    Nun mal wieder etwas zur "Theorie":
    Es wurde geschrieben, das Batch sei auf PP Basis und dsa Grundmaterial ein sehr leicht fließendes PP.
    Aufgrund der sicherlic deutlichen Visositätsunterschiede kommt es wegen unterscheidlicher Massenträgheit der langen und kürzeren Molekühlketten zu
    den beschriebenen Farbentmischungen. Weiter möchte ich das hier nicht ausführen...

    Ein Ansatz ist, dass man mit einem recht niedrig pigmentierten Batch eine große Zugabe erzielt (5 - 10% wurden genannt).
    Dass muss dann aber aus dem gleichen material sein wie der Trägerstoff, sonst kommt einem wieder die Pysik in die Quere :angry_face:

    Warum aber nicht ein anderes Einfärbkonzept nehmen?

  • Das Problem ist auch das wir nicht wissen wie es es dazu gibt. Ist es im Trichter fertig gemischt, oder benutz er einen Farbförderer. Standartschnecke, Baierreschnecke oder Mischschnecke? Hat er eine Mischdüse oder sonst was? Wie wirkt er den Viskositätsunterschieden entgegen.

    Solchen Kollegen ist immer sehr schwer zu helfen. Ohne Info keine Info.

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