• Ich habe mich vorkurzem bei paar Firmas beworben und überall Absagen bekommen.Liegt es an Notendurchschnitt?Ich habe damals mit 3,2 meine Lehre abgeschlossen.Kann jemand vielleicht Tipps geben wie kann ich mich besser präsentieren beim Bewerbungsschreiben oder so?Nicht falschdenken,dass ich nichts draufhabe was Sache Spritzguss angeht!ich suche einfach nach neue Herausforderungen!

  • Hallo Makrolon,
    würde vielleicht noch ein bisschen warten, im Moment stellen die wenigsten Firmen ein, alle versuchen ihre Azubis zu übernehmen, sind schon eingearbeitet und sind schneller im Thema als jemand der von draussen kommt. 3,2er Notendurchschnitt ist zwar nicht gut, aber auch nicht ganz schlecht. Was für Verfahrensmechaniker ganz wichtig ist ist Berufserfahrung! Wie lange ist denn Deine Gesellenprüfung her?

    gruss
    Miche

  • Hallo Makrolon,
    würde vielleicht noch ein bisschen warten, im Moment stellen die wenigsten Firmen ein, alle versuchen ihre Azubis zu übernehmen, sind schon eingearbeitet und sind schneller im Thema als jemand der von draussen kommt. 3,2er Notendurchschnitt ist zwar nicht gut, aber auch nicht ganz schlecht. Was für Verfahrensmechaniker ganz wichtig ist ist Berufserfahrung! Wie lange ist denn Deine Gesellenprüfung her?

    gruss
    Miche


    Ich habe 3 Jährige Erfahrung.Wegen Praktikum habe mir auch schon überlegt,ich wollte es anbieten bei einem Vorstellungsgespräch.Oder was meinst du Kuka ,soll ich es am besten in die Bewerbung gleich reinschreiben?

    Ja klar die Wirtschaftslage sieht grad net so toll aus,aber die Firmas haben Einrichter gesucht

    Edited once, last by HK (June 3, 2010 at 2:33 PM).

  • Lass es mich mal ganz salopp ausdrücken.
    Wie würdest du Jemanden aussuchen, wenn du die Personen weder kennst noch weißt was diese drauf haben? Die Sache fängt schon doch an bei den Materialien. Ein PA hat doch schonmal jeder iwie verarbeitet, aber es gibt Firmen die haben 50 verschiedene PA's und jedes lässt sich anderst verarbeiten.
    Ich weiß nicht in wie Fern die Bewerbungen "aussortiert" werden, die Kriterien bekommst du vllt bei einer Praktika zu hören: Auf was wird mehr Wert gelegt...
    Das händeln mit den Materialien
    Maschinen Kenntnisse
    Rüstzeiten
    usw..
    Da hab ich echt keine Ahnung, vllt ist es auch das gesammte Paket. Bei mir in der Firma wird eher auf Stabile Prozesse geachtet, wenig Ausschuss, kurze Anfahrtszeiten und Rüstzeiten, schnelle Anpassung an Änderungen. Was noch ganz wichtig ist, wäre eine gute, schnelle Auffassung und Umsetzung....
    Aber selbst das alles kannst du schlecht in einer schriftlichen Bewerbung unterbringen, du kannst denen ja "das Blaue vom Himmel erzählen"....


    Nach einer Praktika fragen, damit auch du selbst weißt ob es dir zusagt, das wird jedem Zusagen der mit dir ein Bewerbungsgespräch abhalten möchte. Wichtig wäre im Vorfeld auch ein persönliches Gespräch, per Telefon oder wenn nicht so weit, gleich direkt.

  • Da gebe ich KUKA recht. Unser Betriebsleiter sagte einmal das er Einrichter eine Maschine umbauen lässt und sie auch anfahren lässt. Da sieht man ganz schnell wen man vor sich hat. Leider sind drei Jahre noch nicht sehr viel Berufserfahrung. Es gibt sicherlich viele die mit 5 oder mehr Jahren Bewerbungen einreichen. Und da beissen die Firmen schon eher an. Was nicht heissen soll das ich dir nichts zutraue, doch rein schriftlich gesehen haben diese Bewerber die Nase vorn.

  • Wenn sich in deinem Lehrberuf momentan nichts anbietet, kannst du es - gerade jetzt in der Sommerzeit - mit Maschinenfahrer versuchen. In der Urlaubszeit gibt es meist Vertretermangel und wenn sich zeigt, dass du nicht nur Maschine fahren sondern auch rüsten und einrichten kannst, stehen die Chancen für einen Neubeginn anstatt einer Urlaubsvertretung vielleicht gar nicht schlecht. Und es bringt Berufserfahrung.

  • hallo petersj,du hast mich falsch verstanden,momenan arbeite ich bei einer Firma,ich möchte halt mehr aus mir machen ausser umrüsten und Programme die schon vorhanden sind einlesen.Deswegen suche ich eine Firma mit neuen Herausforderungen!

    An Kuka

    Ich denk mal,dass man ein Arbeitsprobetag in die Bewerbung reinschreiben kann.Das wäre sinnvoll ,da ich wie gesagt mich im Arbeitsverhältniss befinde.

    Edited 2 times, last by HK (June 3, 2010 at 2:31 PM).

  • Wenn du in einem festen Arbeitsverhältnis stehst wird es aber recht schwierig eine "Praktikumswoche" oder einen Probearbeitstag anzubieten. Dafür müsstest du Urlaub nehmen. Und - ganz wichtig - du musst deinen momentanen Arbeitgeber davon unterrichten! Warum??? Wegen der Sozial- und Unfallversicherung! Sonst wirst du während der Praktikumsarbeit nicht versichert, es sei denn, dass dich der andere (neue) Arbeitgeber versichert!

  • Hast du mal mit deinem jetzigen Ansprechpartner in deiner jetzigen Firma gesprochen? Evtl. will er einen Stuhl besetzen und ist aber soweit zufrieden mit dir, das er dich gar nicht in Erwägung zieht?!

    Also Rüsten und Programme einlesen wäre auch nicht mein Wunschjob, da bin ich jetzt besser dran und ein wenig näher am Meister - aber bitte hier auch differenzieren, da ich mich auch noch schmutzig mache.....

    Was petersj da anspricht ist nicht weit hergeholt und sollte beachtet werden!!! Spreche es nur noch mal an, da bei mehreren Beiträgen oft "überflogen" wird :smiling_face:

  • Hallo,
    also ich denke auch, dass Du hier erstmals mit Deinem Vorgesetzten reden solltest. Jeder Vorgesetzte ist froh, wenn er motivierte Mitarbeiter hätte, die sich weiterentwickeln wollen.
    Du musst auch bedenken, neue Firma, neue Kollegen, neue Maschinen, neue Werkzeuge, neue Probleme, aber natürlich sicher auch neue Herausforderungen.
    Das Problem das ich sehe, ist, dass zum einen Dein Gesellenbrief sicher kein Aushängeschild ist, zum anderen die 3 Jahre Berufserfahrung auch noch nicht so der Hit sind.

    Aber nochmal auf die Forumskollegen zurückzukommen, denke auch, dass Du erstmal in der bestehenden Position mit deinem Vorgesetzten reden solltest.
    Oft merkt ein Vorgesetzter sowa nämlich nicht, so einen Ehrgeiz haben nämlich nicht alle, es gibt genügend Einrichter, die froh sind wenn sie nur die Programme einlesen müssen, und bei Problemen jemand kommt der sie löst.

    gruss
    Miche

  • Ich habe schon probiert mit dem zu reden.Keine Interesse seiner seits.Deswegen versuche ich mein eigenes Ding durchzuziehen.Habe Fernstudium angefangen.Und versuche mich so am laufen zuhalten.Ich glaube es hängt auch von dem Betriebsklima ab.

  • SOOOO
    Da kommen wir der Sache ja schon näher.
    Du bist der kleine Frischling der nichts kann. Und wenn die Grossen das nicht wollen auch nie etwas können wird. Ich habe es gemacht wie Du. Ich bin weggegangen. In der anderen Firma war die Ansage, das ich einen Gesellenbrief hätte, und zu sehen sollte das ich meinen Job erledige. Und da war ich gezwungen meinen Kopf einzusetzen.
    Ich muss zugeben das die Zeiten damals wesentlich besser waren. Du hast nur den vorteil, das Du dich aus einer Anstellung heraus bewirbst. Das verschafft Dir Zeit.

  • Ich habe schon probiert mit dem zu reden.Keine Interesse seiner seits.Deswegen versuche ich mein eigenes Ding durchzuziehen.Habe Fernstudium angefangen.Und versuche mich so am laufen zuhalten.Ich glaube es hängt auch von dem Betriebsklima ab.

    Also ich finde mit deinem Fernstudium hast du doch schon mal den ersten Schritt in eine andere Zukunft, mit neuen Herrausforderungen getan. Wenn du es schaffst das während du noch arbeitest durchzuziehen, hast du erst mal eine Arbeit und zum zweiten danach neue Bewerbungsmöglichkeiten, was neue Herrausforderungen garantiert.

  • Hallo Makrolon,

    wenn du nicht Ortsgebunden bist würde ich mich doch mal bei Firmen in der Schweiz bewerben.

    Stellen gibt es immer noch genug hier.

    Z.B. bei Link: www.Ostjob.ch

    hier musst du dann in der Suche Kunststofftechnologe eingeben.

    Gruss UBA

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