Berechnung theoretische Durchflussmenge

  • Hallo,

    ich habe ein neues Thema begonnen, weil ich hierzu kein geegnetes gefunden habe. Ich hoffe es paßt so.

    Wir messen derzeit bei Neuwerkzeugen die Durchflußmenge bei Temperierkanälen und nehmen sie auch als Parameter auf um später eventuelle Verschlechterungen feststellen zu können. Allerdings fehlt uns noch der theoretische "Startwert", weil es kann ja auch sein, dass sich irgendeine Bohrung verzogen hat und dadurch der Querschnitt an einer Stelle kleiner als gewollt ist.

    Wie kann man die theoretische Durchflussmenge in einem Temperierkanal berechnen. Gegeben sind ja die Kanallänge und der Querschnitt. Gibt es irgenwelche Tabellen? Eventuell auch zum Druckverlust / Meter Kanal.

    Ich hoffe, dass Ihr mir interessante Anregungen geben könnt.

    Vielen Dank und Gruß

    stefb

  • Hallo,

    im VDI Wärmeatlas sind darüber Schaubilder und Tabellen. Der Schinken kostet aber 650 Euronen. Wenn's klappt, scanne ich morgen ein Blatt aus meinen Schulungsunterlagen ein. Darauf siehst du die Verhältnisse zwischen Kühlkanallänge und Druckverlust bei X l Durchflussmenge.

    Gruß

  • Hier mal ein paar Themen, daraus könnten ja noch weitere Fragen resultieren:

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  • Hallo kuka,

    die Themen bin ich alle durchgegangen, die betreffen aber nicht unbedingt das Thema.

    Mich interessiert z.B. folgendes:

    Welchen Druckverlust im Temperierkanal darf ich haben, wenn ich einen Kanal Ø8 mit 300mm Länge und sieben 90° Umlenkungen habe, und der Eingangsdruck des Wassers in die Form 5bar ist?

    Gruß stefb

  • Hallo,

    ich weis nicht ob die Tabellen viel nützen. Es ist immer die Rede von Druckverlust. Wenn mit einem bar genug Wasser /min durchströmt um über die Oberfläche der Temperierung genug Wärme abzuführen, wäre es auch ok. Wichtiger als der Druck ist die Strömungsgeschwindikeit (nicht unter2-3m/s) und die Differenz zwischenEingangs.- und Austrittstemperatur des Wassers. Bei anspruchsvollen,technischen Teilen max.1-2°C sonst nicht mehr als 4-5°C. Wenn die Durchflußgeschwindigkeit bei einer 8er Bohrung unter 2-3m/s fällt, geht die Strömung von turbulent auf lamieniert über. Das hat einen weiteren Verlust der möglichen ableitbaren Wärmemenge zur Folge.(Reynoldszahl fällt unter 2300) Eine Faustformel für den Druckverlust in Umlenkungen ist: pro Umlenkung 0,04bar.

    Ich habe einen halben Leitzordner voll Grundwissen und Formeln für die Berechnung der richtigen Kühlung. Ob ich es wirklich verstanden habe weis ich nicht. Um es selbst zu rechnen muß man wahrscheinlich vorher eine Doktorarbeit darüber geschrieben haben.

    Benutze lieber die Software, dann kannst du die Fehler aufs Programm schieben


    Gruß

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