Kursangebotfür "hochbegabte" Grundschulkinder

  • Hallo,

    in kürzester Zeit beginnt ein Kurs: Einführung in die Welt der Kunststoffe, die Teilnehmer sind Grundschulkinder aus der 4. Klasse.

    Der Dozent (ich) soll in Verschiedenen kleinen Versuchen und Erklärungen den schlauen Kids die Welt der Kunststoffe näher bringen.

    Ich habe 8 Termine, aber nur für 5 ca. Versuche, evtl. für 6. Deswegen wollte ich mir hier ein paar Ideen holen. Die ZEit beläuft sich auf ca. 90 min.

  • Servus,

    das ist keine allzuleichte Aufgabe. Meine Kiddies verstehen das ganz gut, aber die haben auch schon Maschinen gesehen und mit unmengen an Granulaten experimentiert.

    Angefangen habe ich aber mit dem Kunststoffen im Hausgebrauch. Das zB ein KS-Löffel und einer aus Edelstahl unterschiedlich schwer sind und KS-Löffel in verschiedenen Farben zu haben sind, da ist auch eine Schüssel aus KS gegenüber aus Glas sinnvoll um die Gewichtsersparnis näher zu bringen. Weiter ging es mit LEGO und PLAYMOBIL. Dann habe ich nach und nach ihnen mal symbolisiert, dass eigentlich fast alles im täglichen Leben aus KS ist: Fernbedienung, sämtliches Spielzeug und und und. Dann haben sie mal Granulate in die Hand bekommen (natur), das erstaunliche war, dass die Frage kam: Wie kommt da die Farbe dran? Das habe ich dann mit Farbbatch erklärt. Da das aber nicht wirklich gefruchtet hat, habe ich extra beim Einkauf einen Marmorkuchen gekauft und mit Ihnen gebacken, so haben sie dann verstanden, dass es eingefärbt wird. Als wir dann mal Waldmeistersirup kauften, haben sie sich daran erinnert, dass KS auch so eingefärbt werden kann:):)

  • Den grössten Erfolg wirst Du über Visualisieren und über die Hände bekommen. Versuch nicht in die Tiefe zu gehen, sondern halte Deinen Vortrag einfach und kindlich. Du solltest auch kaum Fachausdrücke benutzen. Dein Publikum ist 9 Jahre alt und spielt noch mit Puppen.
    Bring Granulate mit, Spritzkuchen und leichte Teile. Da kannst Du über vorher und nachher reden. Spiel nicht mit Feuer (Materialerkennung) sonst zündeln die kleinen. Lass die Kunststoffe schwimmen etc.
    Sprich an wie gefährlich es ist Kunststoffe zu verbrennen etc. Sprich über die Herstellung die Verarbeitung so wie das Recycling.
    Und dann halt was KUKA schon sagte.
    Zeigen und befühlen lassen.Oberflächen etc.

  • Also ich habe 5 Versuche:

    - Kunststoffeigenschaften: Vergleichen von PE Folie, mit PVA Folie die sich in Wasser löst, und "Bio" foli die in Erde von den Mikroorganismen zersetzt wird
    - Kunststoffeigenschaften 2: Vergleich von Wasseraufname: Stein, mit Watte, mit Superabsorber
    - Herstellen eines Kunststoffes: Bastelkleber und Boraxlösung ergeben ja ein festes Gummi
    - Herstellen eines Kunststoffes 2: Expandierbares PS werde ich zu Styropor umwandeln
    - Die Kläranlage im Taschenformat: Vergleichen vom Haussieb, mit nem Kaffefilter, mit einem Filter aus Kunststoff

  • Also ich habe 5 Versuche:

    - Kunststoffeigenschaften: Vergleichen von PE Folie, mit PVA Folie die sich in Wasser löst, und "Bio" foli die in Erde von den Mikroorganismen zersetzt wird
    - Kunststoffeigenschaften 2: Vergleich von Wasseraufname: Stein, mit Watte, mit Superabsorber
    - Herstellen eines Kunststoffes: Bastelkleber und Boraxlösung ergeben ja ein festes Gummi
    - Herstellen eines Kunststoffes 2: Expandierbares PS werde ich zu Styropor umwandeln
    - Die Kläranlage im Taschenformat: Vergleichen vom Haussieb, mit nem Kaffefilter, mit einem Filter aus Kunststoff

    'Tschuldigung, aber was soll das denn? Naja, ok, die Überschrift passt dann ja eigentlich.
    Wie weit vorgreifen darf, sollst oder kannst du denn, weil: einfach nur so das alles machen???

  • hy, styrol

    hätte da noch was für dich, den memorieefekt bei kunststoffen zeigen, z.b. einen becher warm machen mit einem fön, damit er in den ursprungszustand zurückkehrt, gegenüber zu den anderen materialien

    schäumen hört sich gut an, herstellung auch, ev könntest du dann auch z.b. eine gfk platte herstellen, prinzip zeigen wie laminieren funktioniert ( matten und harz ), und dann über nacht einfach aushärten lassen, steifigkeit und so

    bei der wasseraufnahme kann mann ja dann gleich die schwimmprobe machen nur so als einfall

    mfg

  • Quote

    'Tschuldigung, aber was soll das denn? Naja, ok, die Überschrift passt dann ja eigentlich.
    Wie weit vorgreifen darf, sollst oder kannst du denn, weil: einfach nur so das alles machen???


    Nun ja was das soll ist ganz einfach, es geht darum Kinder die in der Schule unterfordert sind ein wenig zu fördern. Dazu hat die Kommunale Bildungs eG das Program auf die Beine gestellt, ich bin ja nicht der einzige, es gibt noch - Physikalische Experimente, - Mathe für Fortgeschrittene, - Fremdsprachen, - Trickboxfilm. halt das die Kinder ein wenig mehr Input bekommen. Und da Kunststoffe die Zukunft sind ist es eine schöne Möglichkeit, sie in dem Alter bereits an die Materie heran zu führen.

  • Die Hochbegabung besagt aber nur das die Kinder in einzelnen Bereichen wie Mathe etc eine extrem schnelle Aufnahmefähigkeit haben.Die Lerngeschwindigkeit ist gegenüber den anderen Kindern um ein vielfaches höher.
    Trotzdem sind es noch Kinder. Tritt nicht in die Falle das du mit ihnen redest wie mit einem Erwachsenen. Sie sind super clever aber intellektuell sind sie im 4 Schuljahr und spielen noch mit Puppen.

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