Manuelles Gießen - Rauhigkeiten von 50 µm - Anfänger brauch Hilfe

  • Hallo liebes Forum,

    ich bin neu hier und hoffe, dass Ihr mir weiter helfen könnt.
    Folgendes Problem:

    Ich sitze an meiner Masterarbeit und mein Ziel ist es einen Piezoaktor in Kunststoff einzugießen. Dabei soll in erster Linie Kunstharz verwendet werden, bzw. zunächst einmal, weil davon genug zur Verfügung steht.
    Die Metall-Formen weisen nach der Herstellung eine Rauhigkeit zwischen 20 und 50 µm, wobei es eher Richtung 50 µm geht (20 - 50*10^-6 m, falls es bei der Darstellung Probleme gibt). Mit so einer Oberfläche kann man, soweit ich mir einen Überblick verschafft habe, keine gescheiten Gießergebnisse erreichen.
    Das Ziel ist jetzt ohne großen Aufwand die Formen gießbar zu machen. Leider stehen mir nicht unbegrenzte Mittel und Zeit zur Verfügng.

    Habe gestern erst Epoharz in Formen gegossen. Dafür habe ich verschiedene Probeformen bauen lassen. Eine Einteilige mit großen Schrägen und eine Zweiteilige mit einem Zylinder als Positiv. Werde heute schauen was bei rausgekommen ist.
    Als Trennmittel habe ich sowohl ein Trennwachs mit Pinsel mehrschichtig aufgetragen, als auch handelsübliche Kerzenwachs im Ofen geschmolzen und damit die Form ausgekleidet, beides war vorhanden. Beides geht bei einfachen Formen einigermaßen gut. Werden die Formen komplizierter, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Aufrtragen von Wachs, vorallem auf filigrane Strukturen, nicht machbar ist.

    Könntet ihr mir bei meinem Problem weiter helfen. Die Nachbearbeitung der Oberflächen ist möglich, jedoch stehen mir nicht viele Iterationsschleifen zur Verfügung. Was einigermaßen schnell gehen würde ist Gleitschleifen und Abdrehen, weil ich beides selber machen kann. Ist aber von meinen Betreuern nicht erwünscht.
    Gibts Arten von Beschichtungen, die auch bei filigranen Formen eingesetzt werden kann, die diese Große Rauigkeiten ausgleichen? Dabei ist es mir relativ egal, ob es eine dauerhafte oder je Guss aufzutragende Schicht ist. Die Formen sollen keine Formen für die Massenfertigng werden. Schätze, dass nie mehr als 10 Abgüsse gemacht werden. Da würde es sich nicht lohnen einen riesen Aufwand die die Nachbearbeitung von Oberflächen zu stecken, laut meinen Betreuern.

    Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe

    Liebe Grüße

    Marko

    Edited once, last by Örich (December 17, 2010 at 12:19 PM).

  • ich hab zwar keine Lösung an dich, aber hab ne frage an dich:)

    wieso machst du das mit einer Metallform? es Gibt auch eine Methode die Form aus einem Kunststoff herzustellen. Hab jetzt vergessen wie sich dieses Verfahren nennt. Zumindest sind die Formen auch für ca. 10 Teile zu gebrauchen, danach gehen die Formen auch langsam kaputt.
    Hättet mit dieser Form halt ne gute Oberfläche

  • servus Örich,

    Sagen wie es geht, und was du dazu brauchst, darf ich und kann ich dir nicht sagen. Das es geht und funktioniert, das eingießen von Piezoaktoren, ist unzweifelhaft belegbar, wenn ich könnte würde ich dir gerne ein Bild von dem eingegossenen Aktor senden, aber das geht beim besten Willen nicht. Wünsche dir trotzdem einen Erfolg mit der Umsetzung. mfg

  • ui, dann ist das Verfahren ja wohl laut Hummel schon längst erfunden. Da braucht sich der Örich ja keine Arbeit machen:)
    Oder hummel hat es noch nicht petentiert:)

  • Zunächsteinmal möchte ich mich bei allen für die schnelle Antwort bedanken. Das ist sehr freundlich. Ich möchte mit meinem Beitrag keine fertige Lösung erschwindeln. Es geht mir in erster Linie wirklich nur um die Handhabung der Oberflächenrauhigkeit.
    Ich habe eben meine Positive ausgeformt. Das funktioniert ist aber für meine Anwendung sehr ungeeignet, da ich es nicht schaffen werde filigrane Formen einzuwachsen. Gibts da ne elegantere Lösung?

    ich hab zwar keine Lösung an dich, aber hab ne frage an dich:)

    wieso machst du das mit einer Metallform? es Gibt auch eine Methode die Form aus einem Kunststoff herzustellen. Hab jetzt vergessen wie sich dieses Verfahren nennt. Zumindest sind die Formen auch für ca. 10 Teile zu gebrauchen, danach gehen die Formen auch langsam kaputt.
    Hättet mit dieser Form halt ne gute Oberfläche

    Meine Aufgabenstellung besagt, dass ich Metallformen verwenden soll. Das ist eine Festforderung, die ich nicht umgehen kann.

    servus Örich,

    Sagen wie es geht, und was du dazu brauchst, darf ich und kann ich dir nicht sagen. Das es geht und funktioniert, das eingießen von Piezoaktoren, ist unzweifelhaft belegbar, wenn ich könnte würde ich dir gerne ein Bild von dem eingegossenen Aktor senden, aber das geht beim besten Willen nicht. Wünsche dir trotzdem einen Erfolg mit der Umsetzung. mfg

    Ich weiß, dass man Aktoren eingießen kann. Das wurde am auch schon am Institut gemacht. Es werden auch schon welche verkauft und dieverse Verfahren wurde auch bereits patentiert.

  • Ein preisgünstige Lösung ist das Polieren von Hand - solange du es selbst machst.
    . . . Und sonst hatten wir doch vor ein paar Tagen einen Beschichter hier in Forum. . . fragen kostet doch nichts. Suche : Nano-Power , Werkzeugbeschichtung

  • Servus Orich

    das es darüber schon was schriftliches gibt, ist mir schon klar gewesen, mir ging es darum um deine Rauhigkeit, und wie du diese wieder rausbringst aus der form deinen aktor, da kann ich dir keinen Tip geben.

    und an dich petentierter dreger, schau erst im netz nach und schreib nicht so einen scheiß wie ...das ich das schon längst erfunden hätte und noch nicht petentiert hätte.

    mfg

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