Arburg Nockenmaschine

  • Hallo Leute,

    wollte mich mal erkundigen wie es bei euch mit alten Arburgmaschinen aussieht.
    folgendes: bei alten arburg maschinen mit kniehebel hab ich das problem das ich für die optimale schließkraft ziemlich lange brauche.
    wie geht ihr bei solch alten maschinen vor?

    danke im voraus;)

    gruß

  • -Werkzeug auf Düsenseite aufspannen
    -Auswerferlänge einstellen
    -bewegliche Aufspannplatte vorfahren (vorher vergewissern das falls vorhanden die Auswerferkupplung offen ist)
    - wenn Kniehebel dann noch nicht gestreckt , Werkzeugeinbauhöhe vergrößern bzw. wenn bereits gestreckt aber die bewegliche Platte noch nicht anliegt Werkzeugeinbauhöhe verkleinern.
    - ich suche mir den Punkt an welchem der Kniehebel gerade noch in die gestreckte Position knackt.
    - nun eine ganze Kurbelumdrehung Werkzeugeinbauhöhe vergrößern und anschließend eine halbe verkleinern. Passt bei uns immer (auch wenn das sicher nicht die Werkzeug schonendsde Variante ist) Die Umdrehung auf und anschließend eine Halbe zu mache ich da die Kniehebelgelenke bei einigen älteren Maschienen doch schon etwas klappern und auch die Zentralverstellung in die Jahre gekommen ist.
    -Auswerferseite fest und Auswerfer einkuppeln.
    -bei den ganz alten Huddeln mit der beweglichen Sicherungsplatte nicht vergessen die Werkzeugsicherung durch verschieben des Dorns einzustellen.
    Fertig.

    Ob das unter den Augen der breiten Mehrheit bestand haben wird ??? Bei uns ging das seither ohne Werkzeugschaden gut.

    MfG Andreas

  • Schließkraft auf volle Pulle einstellen. Wenn die Maschine läuft die Artikel wiegen und die Schließkraft wieder stück für Stück runternehemen. Bis der Artikel schwerer wird. Dann wieder etwas mehr geben und Du bist im grünen Bereich. Heißt bei Dir Kurbeln :grinning_squinting_face:

  • Ja. meistens wird es wohl tatsächlich so gemacht wie bei den beiden Kollegen. Auch ich habe die Schließkraft auf ähnliche Art und Weise auf Maximum gestellt. Heißt: Wenn das Werkzeug 10°C wärmer als Soll wird, geht es nicht mehr zu, außer ich erhöhe die Schließgeschwindigkeit. Das Risiko ist natürlich, dass die Hydraulik die Kniehebel nicht wieder einknicken kann. Dann hat man den Bogen überspannt und das fleißige Schrauben darf beginnen.
    Ich glaube aber, dass du mit "optimal" wirklich die dem Werkzeug entsprechende Zuhaltekraft meinst. Arburg hatte damals in den Einstellkursen entsprechende Tabellen. Siehe Dateianhänge. Vielleicht helfen die dir weiter.

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