Warum fließt kein Material durch die Düse?

  • Hallo allerseits,

    ich bin neu hier im Forum und auf der Suche nach Informationen. Ich komme aus dem Bereich Pressen, schule aber nun mehr oder weniger und auch gefördert vom Arbeitgeber, zum Kunststoffspritzgießer um. Nun meine erste Frage beschäftigt sich mit dem Dosieren. Und zwar wandert durch die axiale Bewegung der Schnecke, das Material zum Schneckenvorraum (plastifizierung o.ä außen vorgelassen). Aber warum fließt die Masse nicht einfach durch die Düse ab? Anstatt baut sich ein Maßepolster auf, der eben die Schnecke wieder zurück drückt.

    Ich wäre sehr dankbar auf eine Antwort. (und dabei ist keine Nadelverschlussdüse o.ä gemeint)

    mfg

    Marco

  • Servus,

    ich gehe mal salopp davon aus, das du das "von Hand aufdosieren" meinst. Dabei ist selten ein Staudruck eingegeben, der die Masse durch die kleine Düsenbohrung drücken könnte. Der einzugebende Staudruck im manuellen Betrieb müsste größer dem Druck sein der benötigt wird um durch die kleine Düsenbohrung das Material raus zu drücken.
    Bei Demag ist es Staudruck Manuell
    Bei KM wäre es der Reduzierte Staudruck im E- und M-Betrieb
    Bei Arburg ist es der Staudruck im Leerspritzprogramm

  • Arburg: Oder staudruck null bei Hand. (M-Maschinen)

    Bei den neueren S und C Maschinen kann der Staudruck bei Handbetrieb frei gewählt werden. Er ist beim Handbetrieb nicht identisch mit dem Staudruck beim automatischen Dosieren (ausser man gibt es so ein).

  • Dankeschön für die Antwort :smiling_face:

    ich denke das es eben Klick gemacht hat, und ich den Vorgang nun besser verstehen kann. Um es auf den Punkt zu bringen. Ich ging bei meiner Betrachtungsweise vom dosieren im (halb)-automatik Betrieb aus. Aber offenbar wird (und das habe ich wohl so noch nicht bemerkt) nach dem der Nachdruck wirkt, die Restkühlzeit startet, die Düse also noch an der Angußbuchse anliegt und die nun erstarte Masse mit der Schmelze in der Düse in Verbindung steht, (ein Gegendruck? erzeugt) der es ermöglicht beim dosieren (einen höheren Staudruck einzustellen). Danach zieht sich ja die Schnecke zurück (rotiert sie dabei - also nun in die andere Richtung als beim dosieren - oder zieht sie sich nur?) und die Düse fährt ab.

    Gibt es denn Materiale, bei dem ein Staudruck "umungänglich" ist und ein "Handdosieren" nicht möglich ist, da sonst die Masse, aus der Düsenbohrung läuft? Oder wird in diesen Fällen wirklich auf Alternativen wie "Nadelverschlussdüsen" umgestellt?

    Puh - ich weiß viele Fragen, aber auch wenn ich theoretische Hilfsmittel habe, ob sich die Schnecke bei der Dekompression in die andere Richtung dreht und somit Masse zurück zieht, steht dort nirgends. Wenn ich mir aber diese Theorie durch den Kopf gehen lasse, würde ja die schon aufplastizierte Masse, in den Schneckengängen wieder nach hinten wandern, was letztendlich zu thermisch geschädigter Masse führt. Wobei beim nächsten dosieren sie ja wieder nach vorn kommt :grinning_squinting_face:

    Ich danke erstmal für euere Hilfe :smiling_face:

    Quote

    Arburg: Oder staudruck null bei Hand. (M-Maschinen)

    Bei den neueren S und C Maschinen kann der Staudruck bei Handbetrieb frei gewählt werden. Er ist beim Handbetrieb nicht identisch mit dem Staudruck beim automatischen Dosieren (ausser man gibt es so ein).


    Wir haben nur Arburg ALLROUNDER S Maschinen. Eine sogar mit Touchscreen -lach-. Und ja, je größer die Schnecke ist, umso kleiner (auch im Minusbereich) liegender Staudruck brauch man, damit die Maschine es schafft aufzudosieren und abzuspritzen.

    lg

    Marco


    lg

    Marco

  • Wenn die Düse noch am WZ anliegt. wird die Düse durch den vorhergehenden Schuß verstopft. Da kann also dann nichts auslaufen. Nach dem dosieren, den Schneckenrückzug, nennt man Dekompression. Dabei dreht sich die Schnecke nicht. Es wird dabei der im Schneckenvorraum entstandene Druck (Staudruck) abgebaut, damit kein Material aus der Düse tropft, wenn die Düse nicht mehr am WZ anliegt.
    Ein Staudruck sollte immer angewendet werden, um die Masse blasenfrei zu dosieren. Bei einigen Materialien benutzen wir allerdings sogar negativen Staudruck um z.B. die Holglaskugeln nicht zu zerstören. Sonnst bei Flüssigsilikon fast ohne Staudruck. Der Staudruck macht eigentlich erst ein gleichmäßiges Dosieren möglich.
    Warum zum Teufel dosiert ihr "von Hand"? Wenn der Zyklus erstmal läuft, kann man doch alles automatisch von der Maschine machen lassen. Ausser vielleicht Formteile entnehmen und Einlegeteile einlegen. Sonst ist das ganze Verfahren doch völlig unregelmäßig.

  • Das wundert mich auch etwas, das mit Hand aufdosiert wird. Vielleicht hat er sich etwas ungeschickt ausgedrückt.
    Bei dosieren wird das Granulat nach vorne gefördert.Mit einer Drehung der Schnecke. Vorne angekommen wandert das Material durch den Stauring an der Spitze entlang. Dort sammelt sich das Material vor der Schnecke.
    Der Platz vor der Schnecke wird gefüllt und es baut sich ein gewisser Druck auf. Dieser schiebt dann die Schnecke nach hinten. Die Schnecke dreht sich nicht wie eine Spaxschraube aus einem Brett, sondern sie wird verschoben. Der Staudruck verhindert das die Schnecke verschoben wird. Das Material muss also mehr Druck aufbringen um die Schnecke zu bewegen.Bei 80 bar Staudruck muss also das Material vor der Schnecke über 80 bar kommen um diese nach hinten zu schieben. Der Vorteil dabei ist das der Kunststoff dadurch sehr gut aufgeschmolzen wird. Sämtliche Luft wird auch weggedrückt.
    Das bisschen Material was noch an der Schnecke ist,kann in einem Zyklus eigendlich nicht so schnell verfallen oder thermisch geschädigt werden.

  • Quote

    Wenn die Düse noch am WZ anliegt. wird die Düse durch den vorhergehenden Schuß verstopft. Da kann also dann nichts auslaufen. Nach dem dosieren, den Schneckenrückzug, nennt man Dekompression. Dabei dreht sich die Schnecke nicht. Es wird dabei der im Schneckenvorraum entstandene Druck (Staudruck) abgebaut, damit kein Material aus der Düse tropft, wenn die Düse nicht mehr am WZ anliegt.


    Danke, dass wollte ich nur wissen. Beim Staudruckabbau, meinst du doch den spezifischen Staudruck? Denn der wirkt ja unmittelbar im Schneckenvorraum. Bei Arburg stellt man ja letztendlich nur den hydraulischen Staudruck ein, dem die Schnecke zusätzlich der Schmelze erwiedert.

    Ein Staudruck sollte immer angewendet werden, um die Masse blasenfrei zu dosieren. Bei einigen Materialien benutzen wir allerdings sogar negativen Staudruck um z.B. die Holglaskugeln nicht zu zerstören. Sonnst bei Flüssigsilikon fast ohne Staudruck. Der Staudruck macht eigentlich erst ein gleichmäßiges Dosieren möglich.
    Warum zum Teufel dosiert ihr "von Hand"? Wenn der Zyklus erstmal läuft, kann man doch alles automatisch von der Maschine machen lassen. Ausser vielleicht Formteile entnehmen und Einlegeteile einlegen. Sonst ist das ganze Verfahren doch völlig unregelmäßig.


    Ich habe nicht gesagt das wir das machen, sondern lediglich ob das geht und was für Unterschiede entstehen. Prinzipiell gibt es bei Arburg das "Leerspritzprogramm", jenes bei einer vordefinieren Zeit/Volumenstrom/Einspritzdruck/Staudruck/Massevolumen (hoffe hab nichts vergessen) selbstständig aufdosiert und abspritzt. Handdosieren wäre aber möglich und einstellbar. Letztendlich ist es ja auch das selbe, ob man mehrere Knöpfe drückt, oder das Leerspritzprogramm durch jagt. Lediglich das Leerspritzprogramm im Vergleich zum Automatikprogramm, hatte mich interessiert. Leerspritzen muss man letztendlich doch aber auch in der Produktion bei diversen Fehlern. Dabei muss man ja nicht die ganze Schnecke leeren. Wenn es aber bspw. Dosierschwankungen gibt und die Toleranz überschritten ist, kann ein Masseeinzugsproblem vorliegen, oder es hatte sich Luft in der Schnecke verirrt. (gibt bestimmt noch weitere Ursachen)- und dann wäre es an der Zeit das mit der Hand/Leerspritzprogramm zu tun.


    Quote

    Der Platz vor der Schnecke wird gefüllt und es baut sich ein gewisser Druck auf. Dieser schiebt dann die Schnecke nach hinten. Die Schnecke dreht sich nicht wie eine Spaxschraube aus einem Brett, sondern sie wird verschoben. Der Staudruck verhindert das die Schnecke verschoben wird. Das Material muss also mehr Druck aufbringen um die Schnecke zu bewegen.Bei 80 bar Staudruck muss also das Material vor der Schnecke über 80 bar kommen um diese nach hinten zu schieben. Der Vorteil dabei ist das der Kunststoff dadurch sehr gut aufgeschmolzen wird. Sämtliche Luft wird auch weggedrückt.


    Das wirft wieder eine Frage auf. Und zwar, man hat ja das Problem, dass beim "Handdosieren oder Leerspritzprogramm" - die Spritzeinheit es nicht schafft, bei einem zu großen "Staudruck" (also hydraulischer Gegendruck zu der Schmelze) aufzudosieren, da der spezifische Staudruck kleiner ist. In dem Fall müsste dann aber doch die Schnecke, dass Material, da der hydraulische Staudruck größer ist, aus der Düse drücken. richtig?

    Mir ist aber in der Produkion aufgefallen, dass die Maschine es in erster Linie nicht schafft, das vordefinierte Massevolumen zu dosieren (was ja klar ist, da die Schnecke nicht zurück gedrückt wird, und das Volumen "klein bleibt") aber auch keine Masse aus der Düse austritt. Laut Eingangsantwort des Threads:


    Quote

    Servus,

    ich gehe mal salopp davon aus, das du das "von Hand aufdosieren" meinst. Dabei ist selten ein Staudruck eingegeben, der die Masse durch die kleine Düsenbohrung drücken könnte. Der einzugebende Staudruck im manuellen Betrieb müsste größer dem Druck sein der benötigt wird um durch die kleine Düsenbohrung das Material raus zu drücken


    beschreibt aber genau das? (Es könnte aber auch daran liegen, dass der "hydraulische Staudruck" größer als der "spezifische Staudruck" ist, allerdings kleiner als der "benötigte", um die Masse durch die kleine Düsenbohrung zu drücken. (letztendlich habe ich das so genau nie beobachtet. Wahrscheinlich tritt Schmelze aus, die aber sehr minimal ist)


    lg

    Marco

  • Du kannst bei allen S-Maschinen wählen zwischen spezifischen und hydraulischen Druckanzeigen. Unter Taste "A" oder "B" (weiß ich gerade nicht genau) gibt es eine Seite, in der du das umschalten kannst. Ebenso zwischen Wegen in mm oder Volumen und bei derDrehzahl die Umfangsgeschwindigkeit in m/sec oder mm/sec. Das hat auch keinen Einfluß auf die Funktion der Maschine.

    Das Reinigungsprogramm hat nichts mit dem Dosieren von Hand zu tun. Für das Dosieren v. Hand kann ein eigener Staudruck eingegeben werden, der aber auch nichts mit dem programmierten Staudruck in Automatik zu tun hat. Wenn du beim Reinigen z.B. feststellst, dass die Schnecke nicht aus dem Zylinder wandert, weil der Staudruck recht hoch ist, kannst du unabhängig vom Hand- und ebenfalls unabhängig vom Automatikdosieren einen völlig anderen Staudruck eingeben. Auch minus, damit beim Reinigen die RS-Sperre verschben wird um auch in diesem Bereich zu spülen.
    Vorteil der Reinigungsautomatik ist doch, dass man nicht ständig einen Knopf drücken muss und ggf. schon mal was anderes machen kann. Allerdings sollte der Hinrichter den Spülvorgang auch richtig konfiguriert haben. Ja, auch da gibt es unterschiedliche Funktionen!

  • Du kannst bei allen S-Maschinen wählen zwischen spezifischen und hydraulischen Druckanzeigen. Unter Taste "A" oder "B" (weiß ich gerade nicht genau) gibt es eine Seite, in der du das umschalten kannst. Ebenso zwischen Wegen in mm oder Volumen und bei derDrehzahl die Umfangsgeschwindigkeit in m/sec oder mm/sec. Das hat auch keinen Einfluß auf die Funktion der Maschine.


    In dem Fall wäre es "A" unter Kenngrößen. Bei den Kenngrößen sage ich der Maschine, welche Einheiten ich haben möchte. Da werde ich aber nicht groß was verändern. Maximal bei den Grafikdiagrammen, die man einstellen kann, wäre es eine Idee oder man müsste mustern und in den Dokumentationen würde ein anderer Druck ggf. Einheit stehen. (stellt man aber auch genau da ein)

    Das Reinigungsprogramm hat nichts mit dem Dosieren von Hand zu tun. Für das Dosieren v. Hand kann ein eigener Staudruck eingegeben werden, der aber auch nichts mit dem programmierten Staudruck in Automatik zu tun hat. Wenn du beim Reinigen z.B. feststellst, dass die Schnecke nicht aus dem Zylinder wandert, weil der Staudruck recht hoch ist, kannst du unabhängig vom Hand- und ebenfalls unabhängig vom Automatikdosieren einen völlig anderen Staudruck eingeben. Auch minus, damit beim Reinigen die RS-Sperre verschben wird um auch in diesem Bereich zu spülen.
    Vorteil der Reinigungsautomatik ist doch, dass man nicht ständig einen Knopf drücken muss und ggf. schon mal was anderes machen kann. Allerdings sollte der Hinrichter den Spülvorgang auch richtig konfiguriert haben. Ja, auch da gibt es unterschiedliche Funktionen!


    Das das Reinigungsprogramm, Dosieren und Einspritzen ggf. auch "Heißkanalfreispritzen" wählbar ist, weiß ich ja. Dosieren von Hand ist dort auch einstellbar, mit dem dazugehörigen "Staudruck". Aber es stimmt, Handdosieren ist meist deaktiviert. Es gibt auch bei einigen neueren Maschinen direkt eine Reingungstaste, die man in Verbindung mit "Umrüsten" (wohl eine Sicherheitstaste, damit man nicht ausversehen mal dosiert o.ä) und "Automatik an/aus" einstellen kann. Wir selbst verarbeiten meist die gleichen Materialen:

    PC-ABS/PA/ PMMA (meist zum Freispritzen) bei den weiteren müsste ich mal Ausschau halten.

    Ich danke erstmal für die vielen Antworten, dass hat mir sehr geholfen Verständnisprobleme aus dem Weg zu räumen. Der Thread kann soweit, wenn keiner Einwände hat, oder noch Diskussionbedarf besteht geschloßen werden. Wenn mir noch jemand gern etwas beibringen möchte oder Kritik hat, dann steht mein Nachrichten-Ordner für jeden gern zu Verfügung.

    Ansonsten:

    Quote

    Bei der Angabe von 5-8 bar handelt es sich mit Sicherheit um den so genannten "hydraulischen Druck". Dieser ergibt sich in der Hydraulik der Maschine (ausser bei elektrischen Spritzeinheiten - da gibt es keine Hydraulik). Die Angabe 50-100 bar ist der "spezifische Staudruck". Dieses ist der Druck der Masse vor der Schnecke beim Dosieren. Der spezifische Druck entsteht durch das Umrechnen des Massedruckes über den Schneckendurchmesser als Kolben mit der Übersetzung des Zylinderkolbens der Spritzeinheit auf das Hydrauliköl. (In der umgekehrten Richtung - beim Einspritzen - ergibt sich z.B. aus einem Hydraulikdruck von 150 bar ein Massedruck von 2000bar

    Also ist der spezifische Staudruck, nur der tatsächliche Druck der "gegen" die Schmelze wirkt und nicht umgekehrt. Wieder ein Verständigungsproblem aus dem Weg geräumt :grinning_squinting_face:


    merci

    Marco

  • Wenn ich das so lese, hast du eine Massepolsterschwankung und beim aufdosieren tritt keine Masse aus der Düse aus, obwohl du einen hohen Staudruck eingestellt hast.
    Kann es sein, dass hier einfach Metall in der Düse ist bzw. die Düsenbohrung durch das Metall verstopft wird?

    was hast du noch für Probleme?

  • Die Spülautomatik kann auf verschiedenen Wegen aktiviert werden.
    1.) Es gibt direkt eine Taste "Spülen". (Leider nicht immer).
    2.) Automatik >Start>automatisches Abschalten > automatisches Anfahren. (muss dann aber im An- und Abfahrmodus entsprechend programmiert werden).
    3.) Wenn vorhanden: Taste Umrüsten, Schnecke vor und dazu Starttaste (nicht gleichzeitig beide drücken! Erst Schnecke vor und dazu dann Start
    4.) Parameter f042 auf Freikonfigurierbare Seiten legen (damit man ihn leichter findet, sonst unter Taste B, Auswahl Betriebsarten), 2 = Umrüsten eingeben, Taste Schnecke vor und dazu dann Starttaste drücken. (Siehe auch 3.))

    Das automatische Spülen war ursprünglich bei Arburg gar nicht geplant. Ein Programmierer hat es trotzdem damals mit in sein Programm aufgenommen. Darum gab es am Anfang auch keine bestimmte Taste dafür und auf den Schulungen wurde das auch nicht erwähnt. Teilweise wussten selbst die Dozenten nichts davon. Später gab es dann ab und zu die Spültaste. So haben wir z.B. 3 Maschinen gleichzeitig bestellt, Maschinennummern sind fortlaufend, aber jede Maschine hat ein anderes Bedienfeld. Eine mit Spültaste, eine ohne Spültaste aber mit Umrüststaste und eine ohne beides. Die Funktionen können aber über das Menü aktiviert werden.

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