• Morgen,

    Ich habe ein kleines Problem mit 1 WKZ

    Durchmesser Ca. 80cm
    Wandstärke Ca.5-6mm
    Mat. PE + Treibmittel
    Gewicht Ca. 3,5 Kg

    Da dieses Teil enorme Kühlzeit (180 sec.) verschlingt suche ich nach einer Idee wie ich davon runter komme Wassertemp. ca.17 Grad.

    Kann ich irgend ein Gerät zwischen Maschine und Wasserleitung einbringen???? was gibt es für möglichkeiten???? und wo her?????

    Edited once, last by Polymann (May 28, 2007 at 11:26 AM).

  • Hallo Polymann

    Es gibt im Handel verschiedene Hersteller von Kühlgeräten, welche zur Maschine gestellt werden können. Z.B. Tooltemp. etc.
    Im weitern solltest Du aber auch prüfen, ob die Kühlbohrungen auch entsprechend ausgelegt sind und ob diese nicht verkalkt sind.
    Die Stömungsgeschwindigkeit und Verwirbelung des Kühlwassers spielt für die Wärmeabführung eine grosse Rolle.
    Gruss Johann

  • Hallo Polymann,

    es gibt schon Geräte, die du zwischen Werkzeug und Vorlauf

    anschliessen kannst,reduziert deine Vorlauftemperatur um ein paar Grad.

    Hast du das Werkzeug schon mal genauer betrachtet?

    Wie weit liegen die Kühlbohrungen von der Oberfläche entfernt?

    Querschnitt der Kühlbohrungen gross genugt?

    Wenn die Kühlung nicht optimal ist, bringt das beste Kühlgerät nicht

    den gewünschten Erfolg.

    Zudem solltest du den Mehrverbrauch an Energie, beim Einsatz von

    einem Kühlgerät nicht ausser acht lassen.

    mfg
    Peter

  • Bei der ganzen Thematik bezüglich der Kühlzeit, sollte eine Sache bitte nicht vergessen werden:


    Bei teilkristallinen Werkstoffen ( in diesem Fall PE ) ist die Kühlzeit sehr wichtig für mechanischen Eigenschaften des Fertigteils.

    Wir erinnern uns:

    Beim spritzen ist die Struktur amorph. Beim Abkühlen, des Werkstoffs im Werkzeug, orientieren sich die Molekülketten wieder in ihren eigentlichen Zustand, d.h., die Ketten legen sich dichter aneinader, daher ja auch teilkristallin. dies funktioniert aber nur, wenn die Schmelze im Werkzeug auch genug Zeit hat sich zurückzuorientieren, denn sonst gibt es zuviele amorphe Bereiche besonders an der Oberfläche, wo die Schmelze Kontakt mit der Werkzeugoberfläche hat!

    Was man auch nicht vergesen darf, gerade bei der Verarbeitung von PA, die amorphen Anteile sind verantwortlich für die Wasseraufnahme!!!
    Also, mehr amorphe Anteile, höhere Wasseraufnahme, geringere Steifigkeit!

    Wenn dann die Fertigteile nachher nicht die geforderte Festigkeit haben, hat man nichts gespart!

  • Hallo Polymann,

    qs hat es ja schon geschrieben, die Sache mit der Struktur. daher dollte man TK-Materialien auich mit temperierten WZ fahren.

    Bei deinem Artikel vermute ich, dass Du noch dickwandigere Bereiche im Artikel hast.
    Wieviel TM setzt ihr zu?

    Die Kühlbohrungen würde ich empfehlen unbedingt zu prüfen!

    Gruss
    Z.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!