ein konstantes Massepolster und Dosierzeit sind schon mal gute Indikatoren für einen stabilen Prozess.
Beim Spritzdruck sollten sowohl Umschaltspritzdruck als auch der maximale Spritzdruck gleich skaliert sein.
Der Umschaltspritzdruck liegt an der zweiten horizontalen Linie von unten bei ca 1280bar. Die zwei Ausreißer nach unten liegen bei ca. 1210 und 1230bar.
Der maximale Spritzdruck liegt grob zwischen 1440bar und 1520bar. Das ist jetzt nicht perfekt, aber je nach Toleranzen ggf. noch hinnehmbar.
In einem guten Prozess mit Viskositätsschwankungen einkalkuliert sollten die Schwankungen beim Umschaltspritzdruck bei max. +- 10bar liegen.
Kannst du ein Bild von der Spritzgrafik und den Einspritzgeschwindigkeiten hochladen, um zu sehen, wo der maximale Spritzdruck anliegt?
Um wirklich einen Prozess beurteilen zu können braucht es mehr als die 100 Werte, die bis jetzt bei Arburg nur anzeigbar waren. Zum Glück haben sie es jetzt mit der neuen Trend Reihe endlich geändert und es werden mehrere 1000 Schuss dokumentiert.
KraussMaffei hat das schon lange und das war für mich in der Anwendungstechnik deutlich einfacher Prozessprobleme zu analysieren. Wenn ich morgens zur Arbeit kam und geschaut habe wie die Nachtschicht lief, war bei Arburg mit 100 Schuss und 18s Zykluszeit lediglich die letzte halbe Stunde einsehbar.
So konnte z.B. bei KM immer genau beobachtet werden, wenn sich die Entlüftungen immer weiter zugesetzt haben indem der Umschaltspritzdruck kontinuierlich anstieg.
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