starke Spritzdruckschwankungen bei Amcel KP25

  • Hallo,

    hat jemand von euch Erfahrungen mit POM Amcel KP25 von Celanese.

    Haben mit diesen Material ein Thema mit starken Spritzdruckschwankungen, Fließzahl, auch innerhalb einer Charge.

    Es läuft auf 3 gleiche Maschinen mit dem selben Produkt. Geht der Druck bei der einen Maschine rauf, geht er auch bei den anderen 2 rauf.

    Es laufen aktuell noch 3 weitere mit POM Kocetal K500 dort ist der Spritzdruck konstant.

    Jemand eine Idee bzw konnte sowas schonmal beobachten das innerhalb eines Oktabins bzw. Charge so etwas auftritt Spritzdruck schwankt um bis zu 30%

    1000 bar bis 1300 bar.

    Es gibt keine zyklischen Schwankungen sondern immer Drifts nach ein paar Stubnen rauf und wieder runter und dann bei allen Maschinen gleich.

  • Stehen diese drei auffälligen Maschinen zufällig alle in Nähe eines Tors? Wenn ja, tritt dieses Problem auf, wenn das Tor geöffnet wird? Wie sieht es mit den anderen Maschinen aus?

  • @MD

    Amcel POM ist ein "wide spec" Material. Heißt der MVR kann WESENTLICH stärker schwanken als bei einen Hostaform POM von gleichen Hersteller. Auch innerhalb einer Charge. Das scheint mir die Ursache für die Druckschwankungen zu sein.

  • @MD

    Amcel POM ist ein "wide spec" Material. Heißt der MVR kann WESENTLICH stärker schwanken als bei einen Hostaform POM von gleichen Hersteller. Auch innerhalb einer Charge. Das scheint mir die Ursache für die Druckschwankungen zu sein.

    Danke für diese Info. Bisher ging ich davon aus, dass es innerhalb einer Charge minimale Schwankungen gibt, aber nicht solche Schwankungen. Aus dem Grund habe ich einen externen Einfluss vermutet.

  • Hallo,

    wir haben ähnliche Probleme mit einen PA, dass zu 70% aus aufgearbeitetem Rohstoff besteht. Auch unser Material scheint ein "wide spec" zu sein. Ich frage nach dem Urlaub mal nach!

    Deshalb die Frage: Werden diese 3 Maschinen aus demselben Behälter bedient? Das würde die Gleichzeitigkeit der Probleme erklären!

    Grüße aus dem Oberharz

    Lutz

  • 1. Komplette Füllzeit mal in Kurvengrafik in Funktion *Kurvenschar* mitschreiben.

    2. *Umschaltmassedruck* (= guter Viskositätsparameter) in der Trendgrafik (Spreizung +/- 10%) mitschreiben.

    Mit dieser Visualisierung (gibt's in allen Maschinen schon seit 40 Jahren) bekommt man reichlich Aussage, wo die Ursache liegt.

    Bei materialseitiger Viskositätsschwankung hilft nur *Homogenisieren des Materials* mit Schneckenmischer (Größe ...to).

  • Hallo,

    wir haben ähnliche Probleme mit einen PA, dass zu 70% aus aufgearbeitetem Rohstoff besteht. Auch unser Material scheint ein "wide spec" zu sein. Ich frage nach dem Urlaub mal nach!

    Deshalb die Frage: Werden diese 3 Maschinen aus demselben Behälter bedient? Das würde die Gleichzeitigkeit der Probleme erklären!

    Grüße aus dem Oberharz

    Lutz

    ja die Maschinen werden aus dem selben Oktabin bedient.

  • Es kann auch eine Erhöhung der Zylindertemperatur zur Beruhigung führen.

    1. Umschaltmassedruck (Mittelwert +/- 10%) in Trendgrafik aktivieren und mitschreiben (sollte Standard sein!)

    2. Alle Heizungen um 10°C erhöhen (Nachdruck um 5% für den Versuch absenken).

    3. Nach Zeit ...X mittels dem Umschaltdruckverlauf in der Trendgrafik bewerten, ob sich der Fließwiderstand "beruhigt" hat bzw. stabiler läuft.

    Merke: Um so niedriger die Zylindertemperatur, um so stärker machen sich die Viskositätsschwankungen des Materials beim Fließwiderstand bemerkbar!

  • Wie ist das Temperaturprofil? Ähnliche Erfahrung habe ich mit Hostaform c9021 gemacht. Da POM hat eine niedrige viskosität hat und die Temperatur zu hoch eingestellt war schwankte der Druck und somit auch der Grat am Teil. Da waren es einfach mal ca. 30 Grad zu viel. 🫠. 3 Maschinen mit gleichem Artikel? haben diese vielleicht das selbe Temperaturprofil?

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