Einlegeteile>Verchmutzung,Lagerung etc.

  • Hi,

    ich wollte mal nachfragen ob Teile (Einlegeteile) die später umspritzt werden sollen,ob da die Lagerung in der Produktionshalle einen Einfluss hat....was Oberfläche des Teils angeht..

    also ich weiss das die Kunststoffoberfläche NanoPartikeln (Staub..etc) aufnimmt..hat die Feuchtigkeit bei den Einlegeteilen auch einen EInfluss..falls Feuchte überhaupt aufgenommen wird...es handelt sich um PBT GF30% (nimmt fast nichts auf)..aber bei gasdichten Gehäuse(mit elektronik bestückt) könnte das kritisch werden oder??

    weiss vielleicht noch jemand was so ne Lagerzeit in der Produktionshalle noch auswirken kann...ausser der Schwindung..

    danksche :smiling_face:

  • Hallo Jim,
    Teile die umspritzt werden sollten schon sauber und trocken gelagert werden.
    Wenn unreine Einlegeteile Verwendung finden kann es sein, dass Dreckpartikel in die Kavität gelangen und so zu Störungen im Spritzteil führen können. Das kann unter anderem sein: Verunreinigte Oberfläche, Schlierenbildung, Herabsetzung der Bauteileigenschaften usw. Gerade wenn Elektronik im Spiel ist sollte drauf geachtet werden, dass sich keine Verunreinigungen im Material befinden.

  • Hallo Jim.
    Da hat HK auf jeden Fall recht.
    Wenn ihr nicht gerade in einem Sauberraum arbeitet,
    sollten die Teile sauber und vor allen
    Dingen staubfrei (geschlossener Behälter) gelagert werden.
    Den der Staub kann bei elektro Bauteilen für erhäblichen Verarbeitungsschwirigkeiten führen.
    Für solche Zwecke, wurde bei uns ein
    gesonderter Raum mit Überdruck eingesetzt und siehe da:
    weniger Ausschuß wegen der Elektronik bei der Endkontrolle.

  • Quote

    Original von HK
    Hallo Jim,
    Teile die umspritzt werden sollten schon sauber und trocken gelagert werden.
    Wenn unreine Einlegeteile Verwendung finden kann es sein, dass Dreckpartikel in die Kavität gelangen und so zu Störungen im Spritzteil führen können. Das kann unter anderem sein: Verunreinigte Oberfläche, Schlierenbildung, Herabsetzung der Bauteileigenschaften usw. Gerade wenn Elektronik im Spiel ist sollte drauf geachtet werden, dass sich keine Verunreinigungen im Material befinden.

    Hi,

    erstmal danke für die Antwort...das mit der Verschmutzung ist schon klar..mir ist halt aufgefallen das z.B. sogar die Handschuhe mit denen die Einlegeteilchen entnommen/eingesetzt werden so kleine "Fussel" auf der Oberfläche hinterlassen..

    und könnte eine Lagerzeit in der Halle von z.B. 1 Woche auch einen Einfluss haben (Feuchtigkeit)??

    PS: es geht weniger um Schlieren etc..da die Teile später einem Dichtheitstest unterzogen werden..das heisst die müssen dann möglichst 100% gasdicht sein..

  • Quote

    Original von Jim
    Hi,

    erstmal danke für die Antwort...das mit der Verschmutzung ist schon klar..mir ist halt aufgefallen das z.B. sogar die Handschuhe mit denen die Einlegeteilchen entnommen/eingesetzt werden so kleine "Fussel" auf der Oberfläche hinterlassen..

    und könnte eine Lagerzeit in der Halle von z.B. 1 Woche auch einen Einfluss haben (Feuchtigkeit)??

    HI,
    das Problem mit den Handschuhen kann einfach gelöst werden. Einfach andere nehmen. Es gibt für diese Bereiche spezielle Handschuhe. Naja, Handschuhe kann man die nicht nennen. Das sind so Überzieher für die Finger aus Gummi. Damit kann man Fusselfrei arbeiten.

    Zur Lagerung in der Produktion: Es kommt halt auf die Bedingungen an. In einem geschlossenen Behälter soll das wohl gehen, warum nicht. Nur drauf achten, das die Lagerung bei gleicher Temp. stattfindet wie sie nachher auch im Raum der Verarbeitung herrscht, sonst kann es zu Feuchtigkeitsbildung kommen.

  • Quote

    Original von HK
    [quote]Original von Jim
    HI,
    das Problem mit den Handschuhen kann einfach gelöst werden. Einfach andere nehmen. Es gibt für diese Bereiche spezielle Handschuhe. Naja, Handschuhe kann man die nicht nennen. Das sind so Überzieher für die Finger aus Gummi. Damit kann man Fusselfrei arbeiten.

    Zur Lagerung in der Produktion: Es kommt halt auf die Bedingungen an. In einem geschlossenen Behälter soll das wohl gehen, warum nicht. Nur drauf achten, das die Lagerung bei gleicher Temp. stattfindet wie sie nachher auch im Raum der Verarbeitung herrscht, sonst kann es zu Feuchtigkeitsbildung kommen.

    ja die Fingergummis kenn ich :smiling_face: haben wir hier auch..leider benutzen das nur die wenigstens...naja..die EinlegeTeile werden in der Produktionshalle übereinander gestapelt/gelagert in diese extra vorgefertigte Kunststoffbehälter..keine ahnung wie die heissen :-X der letzte offene Behälter wird dann nochmal abgedeckt..ich weiss jetzt nicht ob das so ausschlaggebend ist..zwecks Staub..oder wenn die Hallentür mal im Sommer aufgeht für 5minuten..

  • Ich sag mal so,
    wenn die Kisten mit den Einlegern nicht direkt neben einer Säge oder Abluftstrom usw. stehen soll das wohl gehen. Ist nur zu beachten, das die obere Kiste dann nach wie vor abgedeckt wird.

  • hallo,

    unabhängig, was ihr für Einlegeteile lagern wollt:
    Sauberkeit ist oberstes Gebot!
    D.h. am besten (bei normalen Kästen) eine passende Pappe auf jede Kiste legen!
    metallische Ienlegeteile am besten vorher fettfrei machen und dann entsprechend staubarm lagern!

    Geleiches gilt für Kunststoffteile, die vielelicht vor dem Einlagern mit ionisierte Luft "neutralisieren", snst sind es wahre Staubfänger!

  • Vor einlegen ins Wkz auf alle Fälle alle Teile reinigen.
    Wenn machbar auch immer mit der gleichen Temperatur ins Wkz einlegen.

  • Teile reinigen??am besten wie??

    naja..eigentlich bin cih ja gerade am untersuchen,ob dies ein Unterschied ausmacht..anhand verschiedenen Wkz Temp..oder wenn man im Prozeß mittendrin einen Parameter verstellt..
    also Zusammenfassung...

    1) Teile möglichst vor EInlegen reinigen>>mit was?
    2) abgedeckte Teile vor Staub+Feuchte schützen>>mit was..Ionisierungsfön..gibts sowas???

  • Quote

    Original von Jim
    Teile reinigen??am besten wie??

    naja..eigentlich bin cih ja gerade am untersuchen,ob dies ein Unterschied ausmacht..anhand verschiedenen Wkz Temp..oder wenn man im Prozeß mittendrin einen Parameter verstellt..
    also Zusammenfassung...

    1) Teile möglichst vor EInlegen reinigen>>mit was?
    2) abgedeckte Teile vor Staub+Feuchte schützen>>mit was..Ionisierungsfön..gibts sowas???

    Ich würd die Teile vor dem Einlagern ein mal mit Waschbenzin (oder so was in der Richtung) reinigen. Dann Abgeschlossen einlagern, also vor Staub und Feuchtigkeit geschützt. Vor dem direkten Einsatz die Teile mit ionisierter Luft abblasen, dann ins Werkzeug einlegen.

  • Ich würde einmal generell prüfen, was ich für Anforderungen an meine Bauteile habe und danach entscheiden,
    ob ich Reinigungsmittel bzw.
    ionisierte Luft einsetze oder mir die normale Pressluft ausreicht.
    Nicht desto trotz die Bauteile appusten (normal oder ionisuiert)
    und staubfrei lagern.
    Die Luft würde ich vor dem
    Weiterverarbeiten wieder zum einsatz kommen lassen.

  • Einfach eine Wasserlauge nehmen.....feuchten Lappen oder so!
    Kommt auch immer drauf an, was für ein Dreck, was für ein Teil usw.... Das best ist eine staubfreie Verpackung. Tüte in den Karton geht auch super.

  • hallo zusammen,

    für dei Reinigung von metallischen einlegeteile gibt es spezielle Vorrichtungen.
    gebogene Teile werden vorzugsweise durch Trovalisieren (Gleitschleifen) und anschließendem Waschen gereinigt und entfettet.

    Ist nur eine Wäsche erforderlich, so gibt es dazu, auch kompakte, Waschkanäle. Sind viele einlegeteile im einsatz, so empfihlt es sich, den Reinigungsvorgang zu automatisieren!

    nach der Reinigung: Teile Staubfrei, wie schon von vielen beschrieben, lagern!

    Edited once, last by Zauberer (August 29, 2007 at 12:21 PM).

  • naja..eigentlich sind es ja erstmal Kunststoffteiile mit Elektronikleiterbahnen die später umspritzt werden..mich interssiert dieser Schritt mit dem Kunststoff..

    also nach dem Spritzen des Vorspritzling...

  • Wie schon unten erwähnt, ist das Plasma dafür perfekt geeignet.
    In meinem Fall haben wir ebenfalls einen Vorspritzling mit Bauteilen vorher mit dem Plasma bearbeitet und nacher umspritzt.
    Die Ergebnise können sich mehr als sehen lassen :D, denn es entsteht eine super Verbindung die den Dichtigkeitstest in unserem Hause bestanden hat.

  • Quote

    Original von Exxtra
    Wie schon unten erwähnt, ist das Plasma dafür perfekt geeignet.
    In meinem Fall haben wir ebenfalls einen Vorspritzling mit Bauteilen vorher mit dem Plasma bearbeitet und nacher umspritzt.
    Die Ergebnise können sich mehr als sehen lassen :D, denn es entsteht eine super Verbindung die den Dichtigkeitstest in unserem Hause bestanden hat.


    genau das wollte ich wissen..!! Hab gerade eine Anfrage online geschickt..
    http://www.plasmabeam.de

    Frage1.)
    da ich erstmal nur einige Musterteile dann vergleichen will,wie lange hält denn so eine Plasamabehandlung?? Wenn ich meine 20 Teile einschicke und die Firma sie mir zunächst mal kostenlos mit Plasma bestrahlt..bleibt dann der Effekt oder verschwindet er nach ein paar Stunden/Tagen??

    Frage2.)
    Kann mir jemand was über diese Mietmaschine vieleicht sagen??
    http://www.plasmabeam.de/6-0-mietmaschinen.html
    die Teile einfach reinschmeissen und dann aktiviert sich die Oberfläche oder wie??..normal ist das ja immer so nen "Kanonenstrahl"

    merci schon mal..:-) schon 1 Schritt weiter..

  • Das Prinzip der plasmabehandlung ist, dass man die Oberflächenspannung drastisch reduziert. Als Beispiel habe ich Wasser: wenn man eine Büroklammer vorsichtig in ein Glas Wasser legt, schwimmt diese oben auf, da das Wasser eine Oberflächenspannung besitzt. Läst man aber nur einen Tropfen Spüli in das Glas, wird diese zerstört und die Klammer sinkt.
    Das Plasma funktioniert so ähnlich. Es werden reaktionsfähige Sauerstoffatome (-gruppen) an der Oberfläche angelagert und diese wollen sich natürlich mit allem was erreichbar ist verbinden (was ja beim Kleben, Lackieren etc sinvoll ist). Heißt: das Plasma hat eine hochreinigende Wirkung und eine reduzierung der Oberflächenspannung an den behandelten Teilen. Diese hält an der Umgebungsatmosphäre ca. 20 min.
    Fazit: Das Plasma kurz vor der Weiterverarbeitung einsetzen.

    In der Versuchphase kommen die Leute von Plasmatreat (wenn man denen etwas "Sahne" um den Mund schmiert :D) mit den benötigten Gerät zum Kunden, da sie ja ihre Anlagen verkaufen möchten und sehr von der Technologie überzeugt sind.

    Stell denen was in Aussicht und starte eine Versuchreihe.

  • Quote

    Original von Exxtra
    Das Prinzip der plasmabehandlung ist, dass man die Oberflächenspannung drastisch reduziert. Als Beispiel habe ich Wasser: wenn man eine Büroklammer vorsichtig in ein Glas Wasser legt, schwimmt diese oben auf, da das Wasser eine Oberflächenspannung besitzt. Läst man aber nur einen Tropfen Spüli in das Glas, wird diese zerstört und die Klammer sinkt.
    Das Plasma funktioniert so ähnlich. Es werden reaktionsfähige Sauerstoffatome (-gruppen) an der Oberfläche angelagert und diese wollen sich natürlich mit allem was erreichbar ist verbinden (was ja beim Kleben, Lackieren etc sinvoll ist). Heißt: das Plasma hat eine hochreinigende Wirkung und eine reduzierung der Oberflächenspannung an den behandelten Teilen. Diese hält an der Umgebungsatmosphäre ca. 20 min.
    Fazit: Das Plasma kurz vor der Weiterverarbeitung einsetzen.

    hab mich jetzt mal ein wenig in Plasma hineingearbeitet..du hast geschrieben.."Die Oberflächenspanung reduzieren"..also ich les immer was..das durch Plasma die Oberflächenspannung erhöht wird?? oder hab ich da jetzt was falsch verstanden??

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!