Fertigteil aus PET "schädigen"???

  • Fertigteil aus PET "schädigen"???

    qs
    Freitag, den 17. März, 2006 - 18:01 OK, aber wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Zulieferer keine Möglichkeit zu prüfrn, weil, kein Labor und ich denke das die Temperaturschwankungen vielleicht nicht ganz außer Acht zu lassen sind.
    Jedoch bin ich nicht so beflissen, was Kunststoff/Metallverbindungen ( Spritztechnisch gesehen ) angeht!

    Gruß und ein schönes Wochenende!!

    qs


    JohnWayne
    Freitag, den 17. März, 2006 - 13:54 Hallo Leute,

    habe eure Diskussion verfolgt und bin etwas überrascht. Ich denke mal, dass das Geschilderte aus dem nonautomotive Bereich stammt, denn diese Vorgehensweise ist im automotive Geschäft nicht akzeptabel. Wenn Teile mal reissen und mal nicht, ist der Spritzprozess absolut nicht prozessfähig.
    Stark schwankende Zykluszeit und/oder mangelhafte Werkzeugtemperierung und/oder schlechte Materialtrocknung sind hier die Ursache.
    Hier gilt es sofort den Lieferanten zu auditieren(Prozeßaudit) und die Fehlerursache abzustellen!Kritische Parameter sind zu überwachen und zu dokumentieren. Die VZ wird bei Erstbemusterung einmal gemessen und beurteilt. Da sieht man schon am Anfang, ob ein thermischer/hydrolytischer Abbau stattgefunden hat.


    anonym
    Freitag, den 17. März, 2006 - 10:03 nein, der wasserdampf hat absolut nichts mit der praxis zu tun. es geht mir rein darum die teile künstlich zu schädigen.
    ich hab auch keine möglichkeit ein anderen stoff zu verwenden. auch kann ich die spritzparameter nicht so beeinflussen damit ich verbrannte teile bekommen würde.
    es geht hier rein um eine qualitätssicherungsmaßnahme.
    der zulieferer liefert uns feritgteile. wir verbauen diese teile weiter zu einem produkt. dieses produkt ist ein relativ komplexer verbund aus kunststoffen und metallen das thermischen schwankungen ausgesetzt ist. jetzt geht dieses produkt mal sehr schnell und mal nicht so schnell im temperaturwechselschock kaputt. reißt aber immer im fertigteil des zulieferers. deswegen soll jetzt über mechanische eigenschaften eine qualitätskontrolle beim zulieferer eingeführt werden, da der vz-abbau durch den zulieferer nicht bestimmt werden kann (kein labor).
    deswegen die verbindung zwischen vz-abbau und mechanischen eigenschaften. dazu muss ich aber die teile nach dem spritzen schädigen um parktisch teile verminderter qualität zu bekommen, die ich dann auf ihre veränderte mechanischen eingenschaften untersuche.
    es ist kein zugversuch im klassischen sinne. aus den fertigteilen wird ein probekörper entnommen und mit einer vorrichtung zerstört.(stark abgewandelter zugversuch)
    hab die teile gestern im wasser gekocht, habe dabei zwar einen abbau der mechanischen festigkeiterreicht. vermute aber, dass dies nur durch die aufnahme von wasser geschehen ist. die bruchkräfte waren nämlich nach einer stunden in wasser kochen genauso hoch wie nach fünf. also vermute ich führte dies nicht zum abbau des mittleren polymersiationsgrades. was denkst du?
    besten dank


    qs
    Donnerstag, den 16. März, 2006 - 19:09 Hallo,
    o.k, PET ist gegen heißes Wasser und Dampf nicht beständig, aber ist das Praxisnah, ich meine wird das Produkt unter diesen Bedingungen eingesetzt!
    Hast du die Möglichkeit PET-Typen mit unterschiedlichen Viskositäten zu testen?

    Thema Zugversuch: möchtest Du Zugstäbe oder die Fertigteile ziehen??

    Gruß qs


    anonym
    Donnerstag, den 16. März, 2006 - 18:49 ich möchte die mechanischen eigenschaften (z.B. bestimmt durch zugversuch) eines fertigteils in abhänigkeit des mittleren polymerisationsgrades untersuchen, der durch den vz-abbau bestimmt werden soll.
    grüsse


    qs
    Donnerstag, den 16. März, 2006 - 18:41 Hallo anonym,

    ????? könntest Du dich etwas genauer ausdrücken?
    Ich befasse mich u.a. mit Schäden an Material,
    kannDeinen Ausführungen aber nicht ganz Folge leisten.
    Was genau sollst Du nachweisen ??

    Gruß
    qs


    anonym
    Donnerstag, den 16. März, 2006 - 14:53 hallo zusammen,

    für versuche müsste ich im nachhinein fertigteile aus pet schädigen ohne dabei ihre form zu zerstören. diese schädigung sollte sich auf den polymerisationsgrad des pet`s auswirken, so dass der materialabbau durch den viskositätszahl-abbau nachgewiesen werden kann.
    achtung thermische schädigung beim spritzen ist leider nicht möglich, da laufendes serienprodukt!
    wäre vielleicht kochen im dampfkochtopf denkbar?
    besten dank

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