Abteilungsrotation von Auszubildenden

  • Hallo.
    Wir wollen ein Rotationsprinzip für unsere Azubis (Werkzeugmechaniker und Kunststoff-Formgeber) einführen. Somit sollen die "Neulinge" durch die einzelnen Abteilungen wandern, um den Gesamtablauf und die Verzahnungen besser kennenzulernen.
    Habt ihr bereits Erfahrungen damit gemacht ?
    Wie lange verbleiben die Azubis in welchen Abteilungen ?

    Danke im Voraus.

    Gruß
    TThias

  • Hallo TThias,

    das Rotationsprinzip finde ich persönlich gut.
    Bei uns bleiben die Azubis ca. 2-4 Wochen in den verschiedenen Abteilungen, je nach dem, wieviel sie für Ihren eigentlichen Ausbildungsberuf in den einzelnen Abteilungen lernen können.

    ABER:

    Ich finde es unklug, das die Azubis schon während der Probezeit die einzelnen Abteilungen durchlaufen, wie es in manchen Betrieben üblich ist!!!
    Die Probezeit soll schließlich für ALLE , an der Ausbildung beteiligten Personen die Möglichkeit geben, zu sehen, ob der Azubi in den Beruf passt oder nicht!
    Genausowenig ist es dem Azubi hilfreich, wenn er Verfahrensmechaniker werden möchte und die ersten Wochen der Probezeit im Einkauf, Verkauf ect rumsitzt!

  • Hallo,
    die Ausbildungszeit in den einzelnen Abteilungen richtet sich grundsätzlich nach dem Ausbildungsrahmenplan.
    Abweichungen hiervon sind natürlich möglich. Kommt natürlich auch immer auf die Größe des Betriebes an. Ansonsten würde ich die vorgegebene Zeit zumindest einhalten evtl. auch verlängern, aber nur ungern verkürzen.

    In der Probezeit befinden sich bei uns die Auszubildenden immer in der eigenen Abteilung, um sich ein Bild machen zu können. Bei bestandener Probezeit geht's dann langsam los die verschiedenen Abteilungen zu durchlaufen.

  • Gerade im Kunststoffbereich ist es sehr Sinnvoll andere Abteilungen zu durchlaufen:

    zum Beispiel Pneumatik, da es sehr hilft beim SRT in der Schule und in der Abschlussprüfung. Aber auch der Werkzeugbau, damit man den Aufbau eines Werkzeuges kennenlernt, und die Reinigung/Wartung selbiger, aber auch die Wahreneingangsprüfung der Materialien, was nicht in allen Betrieben gegeben ist, dort lernt man sehr viel über die Kunststoffe an sich und deren Aufbau....

    man erkennt erst viele Zusammenhänge, wenn man das Ganze sieht und nicht nur einzelne Teile

  • Wie gesagt das richtet sich ungefähr nach dem Ausbildungsrahmenplan.

    Als Beispiel mal einen Auszug von unserem Plan:
    Werkzeugbau: 10 Wochen
    Instandhaltung: 3 Wochen
    Arbeitsvorbereitung: 2 Wochen
    usw.
    Je nach dem, wie der zu vermittelnde Stoff zeitlich rübergebracht werden kann, kann man die Zeit verkürzen oder verlängern. Da muss man sich nicht 100% festlegen, wobei es eigentlich immer genug Stoff gibt um die Zeit voll zu bekommen :]

    Hier mal der Ausbildungsrahmenplan:

    Ausbildungsrahmenplan Verfahrensmechaniker Kunststofftechnik

    Werde Dir die Tage mal einen vollständigen Plan per PN zukommenlassen.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!