SGF / Einsätze aus Keramik

  • Guten Morgen,
    zur umsetzung einer Idee sind wir auf der Suche nach einer technischen Lösung.
    Ist es möglich in Formplatten Einsätze aus Keramik einzusetzen, in welche dann gespritzt wird ?
    Weiß jemand ev. einen WZB der dies umsetzen könnte ?
    Kenne eigentlich nur welche aus Metall bzw. beschichtete.
    Rein aus Keramik habe ich noch keine gesehen.
    vielen dank im voraus
    mfg

  • Ihr möchtet die Form ionisieren, wir wollen nur den gespr. Artikel in der Form ionisieren, aber auch nur einen Bereich davon.
    Die SGF darf in bestimmten Bereichen absolut nicht leitend sein.
    Mir fällt sonst kein anderes Material ein das man in die Form einsetzen könnte.
    Weiß jemand solch ein Material ?
    Habe mir schon Einsätze aus Kunststoff überlegt, diese werden wahrscheinlich keine 5 Schuß überleben, oder täusche ich mich da ?

    Masse ca. 240°C, Form ca. 80°C.
    mfg

    Edited 2 times, last by Hummel (October 14, 2008 at 3:26 PM).

  • Hallo Hummel,

    Kunststoff mit dieser spezifikation gibt es im Mobilbau, speziell im Motorraum - im Audi Q7 zum Beispiel.
    Leider wird man den Kunststoff nie porenfrei bekommen, also mit einer ganz glatten Oberfläche und wenn dort eingespritzter Kunststoff schwindet wird das nicht optimal sein.

  • Genau, das habe ich ja auch schon im Kopf gehabt. Kunststoff auf Kunststoff spritzen der sich dann auch noch wie in der normalen Stahl-Form entformen läßt ist sehr heikel, gerade da die Randschicht ja thermisch belastet wird, und sich mit der Zeit erwärmt.
    Wurde schon ausprobiert mit verschiedenen Materialien.
    Bis jetzt war keines sehr geeignet dafür.
    ev. kennt jemand solch ein Mat. das die Belastung aushalten könnte.
    mir fällt nur PEEK ein, brauchen auch noch eine hohe Durchschlagsfestigkeit.
    mfg

  • Viele der Anforderungen kann das Material PPS (z.B. TEDUR) erfüllen. Sehr gute dielektrische (Isolierung) Eigenschaften, Oberflächen in der Qualität,dass Scheinwerferreflektoren daraus hergestellt werden (nur noch verchromen) und hohe Dauergebrauchstemperatur. Für den Hersteller des Materials währe das mit Sicherheit ein Entwicklungsauftrag. Einfach mal nachfragen/anfragen.
    Allerdings wird die Nutzungsdauer solcher Einsätze niemals an die von Metall herran kommen. Eine zweite Maschine wird also in gewissen Zeitabständen Inlays produzieren müssen (auf Halde produzieren).

  • Warum versucht ihr es nicht mit einem Duroplast, das Verhalten der Thermischen Ausdehnung kann man durch den Füllstoff/Füllstoffgehalt einstellen. Kein Problem mit schmelzen.
    Oder ihr laßt euch Einsätze aus PTFE sintern.

    Gruß Michael W

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!