• hallo leute...wisst ihr an welcher schule man seinen techniker mahen kann richtung kunststoffchemie?!
    weiß bis jetzt nur wo ich maschinenbau techniker machen könnte...
    gruß hen

  • Hallo,
    ist das denn ein eigenständiger Beruf? Ich höre jetzt zum erstenmal von einem Techniker Kunststoffchemie. Ich kenne den Kunststofftechniker und den Chemietechniker.

    Ich denke aber Du meinst den Kunststofftechniker oder?

    Gib den Begriff mal bei Google ein, da kommen dann schon ein paar Schulen wo man den machen kann.

  • An alle Techniker in diesem Forum

    Wie sieht das Berufsbild des Technikers eigendlich genau aus?
    Ist das ein reiner Bürojob oder könnt ihr auch praxisorientiert arbeiten.Teilt der sich noch in verschieden Fachrichtungen auf?

    Ich fände einen Anwendungstechniker für Spritzgiessmaschinen recht interresant.Was die Leute der Maschinenhersteller vorbeischicken wenn gar nichts mehr geht.Da weiss ich aber nicht ob das ein "richtiger " Techniker ist,oder ob das ein hausgemachter Titel ist.

    würde mich interresieren was ihr so macht.

  • als techniker kannst du alles machen, ob produktionsleiter, projektleiter , büro fuzzi, QS-Fuzzi, einfach alles.

    ich hab auch schon erlebt das techniker , als normale einrichter mit dem entsprechenden gehalt arbeiten, weil einfach keine "technikerstelle" im betrieb frei ist und sie auch sonst nix finden, dann bleibt dir nix anderes übrig.

    mfg vdüse

  • Wie @ Vdüse schon schrieb, Techniker sind vielseitig einsetzbar.

    Machst Du dann zum Techniker noch Deinen Betriebswirt kannst Du auch Positionen wie Betriebsleiter bekleiden. Mag zwar ohne auch machbar sein, aber die wirtschaftliche Lage sollte man in dem Job auch beherschen.

  • Als Techniker habe ich zuletzt die Produktionsleitung gehabt.
    Aktuell bin ich dabei die Q- Abteilungen zu betreuen.
    Fakt ist, dass man tatsächlich sehr flexibel sein kann.
    Gleichzeitig muss ich sagen, dass man mit dem "Schein" nicht gleich ein Held wird (aus unserer Klasse ist vom Einrichter bis zum BL alles vertreten). Das "Lernen" fängt erst nach der Schule an.

  • Moin
    Also kriege ich in der Schule von allem ein Bisschen,und nach der Schule schiesse ich mich dann auf ein Thema ein.

    Während ein Meister für die Produktion feststeht.
    Gibt es wohl bei der Agentur für Arbeit oder sonst wo Beratungsgespräche?

  • Oh, man Uziel. Glaubtest du wirklich, dass du nach der Berufsausbildung alles kennst und kannst? Ich bin jetzt 50 und besuche immer wieder verschiedene Seminare um micht weiter zu bilden - weil ich mehr wissen will und muss. Das ist auch nach der Technikerschule, Meisterschule, Studium etc. nicht anders. Wenn du nicht auf einem gewissen Status stecken bleiben willst, musst du bis zur Rente weiterlernen. Sonst fällst du hinten runter. Und nichts ist schlimmer als ein Vorgesetzter der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Der wird von seinen Schergen nämlich ständig ausgelacht, bringt aber nicht auf die Reihe.

  • petersj
    Für mich geht es darum welche Richtung ich einschlage. Deswegen bin ich einem Techniker in unserer Firma auf die Pelle gerückt.Und nach dem Gespräch werde ich meinen Meister anfangen.
    Und ich gebe Dir Recht das man auf der Strecke bleibt.Deswegen will ich ja weitermachen.Ich gehe viel in die Uni und lese ne Menge Fachlektüre,weil es sehr interresant ist neue Dinge zu erfahren und dann auszuprobieren und umzusetzen. Aber in Deutschland braucht man alles schriftlich.Deswegen der Meister.Was nicht heissen soll das ich so viel kann wie ein Meister.Doch ich habe festgestellt das ich seitdem ich die Bücher und das Internet aufsauge meinen Kollegen davon laufe.Die halten mich zwar für einen Spinner,doch bis jetzt konnte ich meine Aussagen immer in der Praxis mit Taten untermauern.Was den meisten überhaupt nicht schmeckt.

  • Uziel:

    Dein Vorgehen ist sehr lobenswert.
    Leider stellt man immer wieder eine Sache fest:
    Die Leute sind zu fest gefahren.

    " Das mache ich schon immer so und wenn es so nicht geht, liegt es an was, was ich nicht beeinflussen kann! "

    Wenn mal irgenwas anders läuft als gewohnt, kommen viele an ihre Grenzen. Nur nicht mal was versuchen...

    Noch was. Du schreibst " ...Was nicht heissen soll das ich so viel kann wie ein Meister...."

    Durch die Meisterausbildung wirst Du nicht automatisch besser als ein guter Verfahrensmechaniker, der zwar keine Fortbildung hinter sich hat, aber dennoch sehr interessiert ist und auch mal unkonventionelle Wege geht und sich auch mal traut zu experimentieren!

    Egal für was Du dich in der Zukunft entscheidest, Viel Spaß und Erfolg dabei!

  • Hallo.
    Diese Diskussion führen wir auch immer wieder bei uns im Betrieb.
    Meine Standardredebeginnt für gewöhnlich immer so ähnlich:

    Wer von sich behauptet nach der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker ein Werkzeugmechaniker zu sein, der hat schon verloren.

    NUR die jahrelange Erfahrung und ständige Weiterbildung im Beruf führt letztendlich zum Erfolg.

    Und TITEL tun letztendlich nicht wirklich etwas zur Sache.
    Wichtig ist das, was man aus der Lernzeit für sich mitgenommen hat und dies auch systematisch weiterentwickelt. Da ist der eigentliche Titel wirklich nicht wichtig.

    Ihr werdet feststellen, dass Titel (Techniker, Dipl.-Ing., Bachelor und und und) letztendlich nur die Eintrittskarte in das Berufsleben darstellen.
    In der Praxis muss man sich auch gegen Mitarbeiter "ohne Titel" behaupten können. Der Titel spielt dann eigentlich nur noch eine untergeordnete Rolle.
    Das ist meine Erfahrung.

    Ich kenn aber auch ein Unternehmen, das für bestimmte Positionen einen bestimmten Titel vorschreibt. Zum Beispiel muss der QS-Leiter einen "Dr." haben. Ein aufstrebender, fachlich vielleicht besserer "Dipl.-Ing." hat somit keine Chance auf diesen Posten und verlässt das Unternehmen irgendwann. Sowas ist doch fatal und eigentlich antiquiert...

    So...die Arbeit ruft :smiling_face:
    Schönen Tag !

    Gruß
    TThias

  • Jetzt muss ich mich auch mal hier äußern.

    Azubi ist nicht Azubi, der eine hat ne gute Note und trotzdem kein interesse an seinem Berufsbild, der will und wird einfach nur Geld verdienen. Der andere hat imenz Interesse, aber bekommt es nicht in seine Platte.

    Man sieht es auch an den Mitarbeitern. Die einen lassen es in der Frühschicht laufen und haben kein Funken interesse ob die anderen Schichten Probleme haben. Man sieht es schon daran, dass ein Artikel nicht nach den Vorgaben hinzubekommen ist und der nächste Einrichter oä bekommt es hin, dann ist es völig egal was DER Parameter war - es läuft halt.

    Die eigene Einstellung zur Firma, Mitarbeitern, das Interesse - ach da gibt es soviel "Eigenschaften" die einen wahren Techniker, Meister etc ausmachen, dass der Titel allein nicht hergibt.

    Abschließend ist es klar, dass ein gerade gelernter Techniker oder ähnliches unter Umständen nicht die Erfahrung hat wie ein schon 30Jahre Techniker, doch dennoch hat dies nichts zu sagen, da man nicht weiß was der gerade gelernte Techniker schon für Vorkenntisse hat.

    Hier noch was zum Nachdenken:

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.

    Kurt Tocholsky

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