Da wird alles so hingeklatscht, dass es gerade passt und weiter gehts.
Mitarbeiter die auf Seminare gehen, kommen motiviert wieder in den Betrieb und denken, jetzt kanns losgehen, Hurra!
Merken dann aber schnell, dass sie oft nicht die Möglichkeit haben, den Seminarinhalt anzuwenden, weil wieder die Zeit im Nacken drückt.
Das Zeit/Arbeitspensum-Verhältnis driftet immer mehr auseinander und man ist gezwungen, sich auf das Nötigste zu beschränken. Ständiger Zeitdruck und das damit oft einhergehende
"Zeit um vernünftige Arbeit"abgeben zu können und durch die tägliche Arbeit sogar noch dazuzulernen (damals hieß es, man lernt erst nach der Ausbildung!) ebbt immer mehr und mehr ab und das gro
des Fachpersonals strandet auf einer flachen ebene des Einrichtens. Es gibt keine Höhen mehr im Job, höchstens noch Tiefen. Die Erfolgserlebnisse und/oder Highlights bleiben aus und weil man stundenlohntechnisch bei 512, 13, oder 14 Euro rumkrebst, stellt sich irgendwann die tödliche "Sch... egal"-Stimmung ein und Frust ist an der Tagesordnung. Man geht nicht zur Arbeit, man geht Robotten.
Und dann ist es weg, das so wichtige Interesse an dem, was man täglich macht.
Man macht sich keinen Kopf mehr was man an dem Prozess verbessern könnte, warum dies so und das anders ist, dass Selbstlernen stellt sich ein und die eigene Wissenszuwachslinie, bleibt eine gerade ohne Anstieg.
Das Einst erlernte verflüchtigt sich teilweise, da es nicht mehr zur Anwendung kommt und so bleibt oft nur Halbwissen über.
Mit diesem Halbwissen, hat dann die nächste Generation im Betrieb zu kämpfen, weil dies alles ist, was Ihnen noch vermittelt wird.