Posts by ODO

    Hallo,

    wenn in so einem Team z.Bsp. Hand in Hand ein Motor gebaut wird, kann
    man dieses gut für Quantität und Qualität zusammen bewerten und besolden.
    In einem Spritzgießbetrieb hat man selten solche Teamarbeit, jeder Ma
    betreut ein oder mehrere MS bewertet und verantwortet die (verpackte) Qualität. Diesen jetzt für andere Maschinengruppen mit zur Verantwortung zu ziehen, halte ich nicht für richtig.

    Gruß,
    Odo

    Hallo,
    also metallic spritzen und lackieren würde ich nicht machen.
    Die Metallic Produkte sind ja schon teurer als uni gespritzte, man möchte ja
    damit gerade das noch teurere Lackieren einsparen.

    Tatsache ist allerdings das Fließlinien durch die Ansammlung der Metallpartikel
    in der Fließfront immer unschön ausehen, (Vorallem bei Silber).
    Ist der Artikel aber dafür ausgelegt, ohne umflossende Kernen direkt im Sichtbereich evtl. mit Filmanguss angebunden etc. kann man sehr schöne Ergebnisse erzielen.

    Grüße.
    Odo

    Hallo,
    na klar kann ich als Vorgesetzter immer und jederzeit jemandem auf die
    Füße treten. Aber das muss ich z.Bsp. auch bei Er- oder Abmahnungen, Kritikgesprächen.
    Und im Endeffekt möchte ich den Leuten die Angüsse einpacken, rechte und linke Teile vertauschen, halbe Teile einpacken ( mit etwas Aufmerksamkeit klar vermeidbare Fehler) auch auf die Füsse treten, denn diese gefährden schließlich die Arbeitsplätze aller anderen auch. Man ist heute schneller B oder C Lieferant und damit bei der (Neu-) Auftragsvergabe raus, als man gucken kann.

    Prämienlohnsystem heißt ja nicht : So bis jetzt hast du 75 Euro die Stunde bekommen, davon bekommst du jetzt 25 variabel, zur Not also nur 50. Sondern eine Prämie sollte eine Beteiligung des Mitarbeiters an den
    eingesparten ( Reklamation-, Stillstands-, Nacharbeits-) Kosten sein.

    Wenn jemand mehr Prämie bekommt als ein anderer, dann muss dieser eben sehen können ,das dies daran liegt, das der eine weniger Reklamationen verursacht hat als der andere, das meine ich mit Transparenz.

    Außerdem sollte man als einstufende Person immer den Grundsatz der Wohlwollenheit und Objektivität beachten. So hat der MA nicht den Eindruck bestraft zu werden.

    Das Thema ist natürlich schwierig und sensibel (sonst wäre dieser Beitrag ja unnötig).

    Gibt es denn keinen, der ein funktionierendes, akzeptiertes System beschreiben kann ?

    Grüße,
    Odo

    Hallo,

    zu einem Prämienlohnsystem gehört natürlich ein einheitliches, transparentes, akzeptiertes Beurteilungssystem.(Sicherlich nicht einfach)
    Die Qualität sollte nur ein Aspekt sein.
    Zu jeder Neueinstufung der Prämie gehört ein Mitarbeitergespräch, indem auf
    die Leistung eingegangen wird ( evtl. mit Zielvereinbarung)
    Jeder Unterpunkt muss von dem Mitarbeiter beeinflussbar sein (und die Reklamationsquote ist das sicherlich), von so globalen Einstufungen ganzer Schichten halte ich nichts. Anders als bei kleineren Teams, da geht so etwas schon.

    Grüße,
    Odo

    Hallo,
    also eine Bezeichnung nach ISO 1874 ist es nicht, denn dann müßte
    nach dem PA6 erst eine Buchstabengruppe folgen. 50/1 macht aber dann
    auch keine Sinn.
    Bei Ultramid jedoch wäre nach der Basf Nomenklatur 50=hochviskos
    und 1= zylindrisches Granulat.

    Gruß,
    Odo

    Hallo,
    spritzgiessen wohl eher nicht. Das Verfahren ist für die Herstellung von so
    grossen Hohlkörpern nicht geeignet.
    Anbieten (und angewendet) wird sich wohl das Rotationsgussverfahren mit
    Polyurethan als Kunststoff, da das Herstellen von Schaufensterpuppen wohl
    eher eine Kleinserienfertigung darstellt.
    Denkbar bei einfacheren Formen und größeren Serien ( z.Bsp nur Torso)
    wäre noch Blasformen.

    Grüße,

    ODO

    Hallo,
    wir haben zwar (noch) kein solches System, habe mir aber selber schon
    Gedanken gemacht.Unsere Situation hier ist ähnlich.

    Folgende Punkte scheinen mir wichtig

    Gibt es einen Tarifvertrag - dort steht Grundsätzliches zu Prämienlohnsytemen
    Mitbestimmungspflicht des Betriebsrates
    Schulungsstand der MA
    Einteilung der Fehlerklassen (schwierig, Diskussionstoff für Tage- jede Reklamation eines Kunden sollte gleich zählen, wenn sie für den MA erkennbar gewesen wäre - siehe Schulungsstand)
    Welche Reklamationen zählen- nur externe oder auch interne ? (interne Reklamationen sollten berücksichtigt werden)
    Rückverfolgbarkeit: wird jedes Teil etikettiert? Was ist sonst bei großen VPE an denen mehrere MA/Schichten tätig waren.
    Ist die Reklamation einzige Prämienkomponente (halt ich für falsch)
    Gibt es KVP, Qualitätszirkel,BVW? (Es bringt nichts Reklamationen zu bestrafen und keine Rückschlüsse zum Prozess zu ziehen.)
    Wie geht man in der Einführungsphase mit grenzwertigen, tragbaren Teilen um? Verpacker könnten dazu neigen diese zu verwerfen.(Ausschussquote)
    Wird überhaupt Ausschuss dokumentiert ? (Eine Reklamation ist schließlich versehentlich verpackter Ausschuss = Prozessverbesserungspotential)
    .......

    Schwieriges Thema! Würde auch gern Umsetziungen anderer hören.

    Grüße
    odo

    Hallo,
    die Meteringzone ist aber eine Zone der Schnecke.
    Material im Schneckenvorraum drückt bei intakter Rückströmsperre nicht (bzw. nur wenig- Reaktionzeit) zurück.Eine defekte oder schlecht, träge schliessende Rückströmsperre kann der Grund für die Agglomeratbildung im Einzug sein.Meist kann man dann beim Einspritzen eine Drehbewegung der Schnecke und schwankende Polster beobachten.
    Aber auch zu hohe Staudrücke, zu flache Temperaturprofile oder zu lange Verweilzeiten bei überdimensionierten Schnecken können der Grund sein.


    Grüße,
    ODO