Hallo,
na klar kann ich als Vorgesetzter immer und jederzeit jemandem auf die
Füße treten. Aber das muss ich z.Bsp. auch bei Er- oder Abmahnungen, Kritikgesprächen.
Und im Endeffekt möchte ich den Leuten die Angüsse einpacken, rechte und linke Teile vertauschen, halbe Teile einpacken ( mit etwas Aufmerksamkeit klar vermeidbare Fehler) auch auf die Füsse treten, denn diese gefährden schließlich die Arbeitsplätze aller anderen auch. Man ist heute schneller B oder C Lieferant und damit bei der (Neu-) Auftragsvergabe raus, als man gucken kann.
Prämienlohnsystem heißt ja nicht : So bis jetzt hast du 75 Euro die Stunde bekommen, davon bekommst du jetzt 25 variabel, zur Not also nur 50. Sondern eine Prämie sollte eine Beteiligung des Mitarbeiters an den
eingesparten ( Reklamation-, Stillstands-, Nacharbeits-) Kosten sein.
Wenn jemand mehr Prämie bekommt als ein anderer, dann muss dieser eben sehen können ,das dies daran liegt, das der eine weniger Reklamationen verursacht hat als der andere, das meine ich mit Transparenz.
Außerdem sollte man als einstufende Person immer den Grundsatz der Wohlwollenheit und Objektivität beachten. So hat der MA nicht den Eindruck bestraft zu werden.
Das Thema ist natürlich schwierig und sensibel (sonst wäre dieser Beitrag ja unnötig).
Gibt es denn keinen, der ein funktionierendes, akzeptiertes System beschreiben kann ?
Grüße,
Odo