Posts by Thorsten-80

    Servus,

    wir haben eine 320M Arburg 90er Baujahr mit einer 2K-Einheit. Die Düse der ersten Komponente (in die Trennebene) läßt sich nicht mit -O- abgleichen obwohl noch in der Toleranz der WKZ-Höhe.
    Kennt einer das Problem?

    Das Problem:
    Bleib ich z.b. 15mm über dem Wkz stehen kann ich die Düse mit -O- abgleichen und habe einen Wert von 0,0mm. Fahre ich aber auf das WKZ (Referenzpunkt) und drücke auf -O- zum Abgleichen wird ein Wert von minus -250mm gesetzt.
    Egal welche Werkzeughöhe ich habe, es wird immer bei Druck auf minus -250mm referenziert. :confused_face:

    *hehe*
    Dein Denken ist schon richtig, nur das System der Maschine erkennt es nicht was der Druckspeicher macht. (Ferromatik halt :D)
    Würde ich mit meinen 200mm/s einspritzen wollen obwohl nur der Druckspeicher z.B. 50% gefüllt ist würden die 200mm/s nicht erreicht werden. Nur das System kapiert das nicht :winking_face:

    Anderst siehts bei der Engel aus, bei der kann ich im Servicemenü den Druck für den Hydrospeicher einstellen und auch nutzen. Dementsprechend regelt sie auch die maximale Geschwindigkeit und Drücke runter.

    Das kann unsere Ferromatik (K-Tec) nicht, die kann nur Hydrospeicher ein oder aus :grinning_squinting_face:

    Quote

    Original von Hummel
    Wie der Einsatz gereinigt wurde, kann ich dir leider nicht sagen. Auf jeden Fall wurden die Reinigungsintervalle immer kürzer.
    Haben dann auf ein anderes Material umgestellt, mit kompletter Neuabmusterung und Kunderfreigabe. War ein sehr aufwendiger und zeitlich langer Prozess.
    mfg

    Die Sintereinsätze werden meist im Ultraschallbad gereinigt. Haben auch einige Werkzeuge mit dieser Methode, allerdings setzen diese sich sehr schnell wieder zu und eine Vollautomatische Produktion ist somit unmöglich.
    Beim Anfahren / Abmustern ist es auch sehr heikel mit den Sintereinsätzen zu arbeiten. Einmal zu stark nachgedrückt und der Einsatz ist defekt.
    Wir hatten ebenfalls auf ein anderes Material umgestellt.

    Hey Jungs,

    Bei der Engel: Die 200mm/s verändern sich nicht. Ob der Druckspeicher halb oder voll ist. erst wenn ich ihn abstelle geht er auf 75mm/s "Normalwert ohne Druckspeicher" mit Druckspeicher sind es ca. 200mm/s

    Bei der Ferromatik:
    Gibt es diesen "Druckhahn" wo auch ein Mannometer angeschlossen ist. (Kann es leider nicht ablesen ist defekt *lol*) Laut Gebrauchtsanleitung ist es möglich dort den Druck zu regulieren verringer ich den Wert auf gefühlte 50 oder 80% Pumpt die Maschine solange bis sie ihren Druck erreicht hat. Erst wenn ich den Hebel kommplett schließe wird auch der Druckspeicer abgeschalten. Die Werte selbst (max. 150mm/s) ändern sich da überhaupt nicht. Erst wenn der Hebel komplett zugedreht wird schaltet der Wert auf 60mm/s um.

    Wie schaut es bei euch mit eienr Werkzeugentlüftung aus? Ist diese beim Spritzen auch komplett zu? Verarbeiten auch Durethan und haben das selbe Problem. Hatte Testweise die entlüftungen mit Fühlerband vergrößert und brachte einiges an besserung. Zuhaltekraft optimiert?

    Habe dies heute an einer K-Tec Ferromatik ausprobiert, Hahn auf 50% dauerte es ewig bis der Druckspeicher gefüllt wurde. Die Maschine kann wohl nur entweder Hydrospeicher an oder aus, dazwischen nix.

    Bei der Engel kann man es gut ablesen, allerdings ebenfalls nur ein oder aus. Die Maschine läßt sich erst Starten wenn der Druck für VOLL erreicht ist.
    Mann kann den Druck im Servicebereich zwar verringern allerdings stimmen dann die Geschwindigkeiten und Spritzdrücke nicht mehr mit den Werten im Display überein.

    Ein Versuch wars Wert :grinning_squinting_face:

    Servus Kronos,

    deshalb schrieb ich ja "Heißkanal gibt es nicht bei Duroplast" wir haben immer einen Stangen oder Filmanguss bei den Duroplastteilen, ganz selten gehts auch ohne einen Anugss, dort wird dann das Material (Pulverform) einfach in die Form gegeben.

    Habe heute nocheinmal mit meinem Chef darüber gesprochen. Hatte dort auch eine bestätigung bekommen dass ein Thermoplastwerkzeug in der Herstellung teurer als das Duroplastwerkzeug ist.
    Wie schon geschrieben benötigt das TPWKZ mehrere Berechnungen, andere Oberfläche, Kühlkanäle, Angusssystem muß optimiert sein um Brenner oder Fließnähte zu vermeiden ect. Das macht das Werkzeug teurer.

    Ein Duroplastwerkzeug wird meist aus Standardstahl (weiß die Nr nicht) aus denen auch die Thermoplast-WKZ bestehen gebaut. Nur die Einsätze werden immer Poliert da keine Oberfläche möglich ist, ansosnten würde der Spritzling sich nicht entformen lassen.
    Der einzige Nachteil am Duroplastwerkzeug ist die verminderte Schmierfähigkeit bei Automatischen Produktionen (Spritzpressen). Normales oder Hitzefestes fett hält garnicht bzw. nur ein paar Zykluse.
    Wir benutzen auf Wachsbasis eine art hochleistungfett für die Führungsholme der Werkzeuge. Nur in diesem Bereich haben wir den größten Ausfall wenn es zu Metallfressern kommt.

    Was Du evtl mit einbeziehst sind die Produktionskosten des Spritzlings oder nur das Werkzeug?

    Welches Verfahren für Duroplast willst Du einsetzen?
    Spritzpressen oder nur Pressen

    Beide Werkzeuge können gleich aufgebaut sein, kann ein Spritzlingl mit Duroplast ohne Heisskanal (gibts beim Pressen nicht) gefertigt werden so kann man es auch ohne Heisskanal mit Thermoplaste fertigen da meist ein Stangen- oder (selten beim Pressen) Filmanguß verwendet wird.

    Duroplast benötigt keine Kühlung (Arbeitsprozess Kühlbohrungen erstellen entfällt) dafür werden Heizbänder benötigt die das Werkzeug auf ca. 300°c temperieren können. Das Werkzeug "sollte" Poliert oder sogar auf Hochglanzpoliert sein, da sich das Material stark verdichtet (je nach Spritzling) ansonsten läßt es sich nicht oder nur schwer entformen.
    Duroplast kann teilweise beim entformen noch spröde sein da die aushärtung erst mit abkühlen vollendet ist.

    Das Thermoplast Werkzeug benötigt eine Kühl/Temperierungsgeometrie, sollte an die Fließeigenschaften vom Kunststoff angepaßt werden.
    Je nach Kunststoff muß das Werkzeug poliert werden damit keine Schabstellen entstehen. Wird ein Heißkanal benötigt muß man berechnen wie dieser verläuft, reicht ein "einfacher" oder wird ein verteiler benötigt (Fließberechnung)

    Ich sage aus meiner Erfahrung das Duroplastwerkzeug ist sehr einfach aufgebaut, Suppe rein und verpressen fertig ist das Teil.
    Spritzgießen ist um einiges komplizierter sowie auch der Aufbau und die Berechnungen des Werkzeugs.

    Das Thermoplast Werkzeug ist minimum zu 10% teurer

    Servus Jungs,

    das Problem konnten wir Lösen:

    Das Ventil schaltet teilweise nicht in den Freigabestatus zurück und bleibt daher geschlossen. Die Ursache ist eigentlich ganz einfach, das Ventil wird bei dauerbetrieb zu heiß und verklemmt sich. Denke mal das auf die Dauer ein neues Ventil her muß.
    Das Ventil befindet sich auf der Roboterseite im Bereich des Kniehebels in der Höhe des oberen Holmes. Ca. 20cm lang und 5cm breit

    Teilweise läßt sich die Störung erst beheben wenn beide Steuerungsstecker vom Ventil gezogen wurde.

    Das Robi-Problem ist ebenfalls gelöst, das Handling war in der Maschine noch nicht programmiert und Freigegeben, daher ließ es sich nicht einschalten. Eigentlich ganz einfach aber wenn das ganze auf Finnisch oder Schwedisch ist ein Buch mit 7 Siegeln :grinning_squinting_face:

    Danke für eure Hilfe =)

    Servus Igel,

    der Motor läßt sich einwandfrei einschalten. Nur wenn ich auf die WKZ-Zu Taste drücke baut sich Druck auf quasi das Drrrooooiiiing :winking_face: und darauf schaltet sich der Motor ab und im Display steht Not-Aus.
    Einschalten läßt sich der Motor dann erst wenn ich die Türe öffne, schließe und den Unterbrechungsschalter von Hand auf Automatik wieder auf Hand stelle.

    Servus TT69

    wenn man auf WKZ Schließen drückt baut sich ein Druck auf. Es hört sich fast so ähnlich an wie das hochfahren für den Hochdruck (nooiiiiiiiiiiiing) *lol* Bleibe ich länger auf dem Taster WKZ Zu wird ein Notaus erzeugt und ein Rythmisches klacken (klick Klack) kommt aus dem Schaltkasten. Denke mal das wird die Alarmleuchte sein die Blinken sollte.... wenn die Birne noch ganz wäre :grinning_squinting_face:

    Werde das mit dem "Bierkasten" weitergeben bin leider nicht bei der Arbeit :loudly_crying_face: Krank

    Die Qualitätskontrolle wird erst aktiv wenn der Einrichterschlüssel (Levelschalter) auf 0 steht.

    Zuvor muß unter Qualitätskontrolle meist auf Seite 80 eingestellt werden wie oft die Toleranz bis zum Maschinenstillstand überschritten werden darf.
    Messpunkte werden auf Seite 81 eingestellt, danach sollte man auch die Toleranzen auf Seite 81.1 anpassen sowie die Referenzwerte auf den Grafikbildern 82 usw. referenzieren.

    Schlüssel auf 0 und die Maschine bleibt bei der ersten oder zweiten Toleranzüberschreitung stehen.

    Einstellbar für:

    Polster, Spritzdruck, Umschaltpunkt, Einspritzzeit, Dosierzeit und noch ein paar mehr

    Servus Spritzer,

    wir haben aus Schweden eine Engel bekommen die bei uns Zicken macht.
    Da es unsere "erste" Engel ist haben wir so unsere Schwierigkeiten.

    System EC100, Maschine: Es 3550 600K

    Momentan haben wir einen Fehler den wir nicht wegbekommen, eine anfrage bei Fa. Engel scheiterte.

    44 Hydraulische Schließsicherung geschlossen

    Fehler DO14 kommt auf der Schutzgitterseite, laut Grafik schaltet dieses Ventil beim Öffnen und Schließen nicht bzw nur zur hälfte.

    Habt ihr eine Idee was wir machen können?

    Desweitern haben wir ein ERC-Handling mit dem Handgerät "ERC 63/2c"
    Dort steht auf Schwedisch Inget Hand fel und Handling-Motor läßt sich nicht einschalten.
    Kann mir für dieses Gerät jemand eine Startprozedur nennen die benötigt wird? Oder hat zufällig jemand für diese Maschine sowie Handlinggerät ein Deutsches Handbuch im PDF Format?

    Danke für euer Bemühen

    Thorsten

    Mit Selbstständigkeit habe ich leider nichts zu tun aber:

    Anfängermaschinen.... :confused_face: gibt es denn sowas?
    Du solltest ersteinmal wissen welche Dimension Du benötigst.
    Machst Du große oder Kleine Teile, brauchst Du Kernzüge, großen oder kleinen Plastifizierzylinder, hohe oder niedere Zuhaltekraft, usw....

    Ich finde die neueren Arburgmaschinen oder ältere Ferromatik´s sind sehr einfach zu Bedienen. Engel ist ohne Kentnisse schon wieder einen Ticken zu schwer.

    Aus Kunststoffmüll möchtest Du Teile machen? Bedenke bitte das man nicht jeden X-beliebigen Kunststoff"Müll" kleinschreddern (das schon) und wiederverwenden (das schon weniger) kann.
    Viele Materialien enthalten Brandhemmer, Füllstoffe, Treibmittel, Farbbatches die nach einem Wiederverwenden thermisch geschädigt sind oder sich nicht mehr Plastifizieren lassem da sie zu viel Glas enthalten.

    Hätte ein Extremes Beispiel :grinning_squinting_face:

    Bei uns ist das Zweigwerk mit Material und Werkzeuglager im Februar 08 komplett abgebrannt. Die Werkzeuge waren alle mit Löschwasser vollgelaufen, diese waren nach 2 Tagen komplett verrostet.
    Werkzeuge die über mehrere Tage "nur" die extreme Luftfeuchtigkeit abbekommen hatten hatten gleichermaßen gerostet.
    Von einer Lagrerung im Freien Rate ich dringendst ab.

    Hallo Jungs,

    bei unserer guten alten Ferromatik FM200 läßt sich kein Programm auf oder Diskette aufspielen. Der Vorgang wird abgebrochen mit der Fehlermeldung:
    Fehler im Datenträgertreiber. Egal welche Disketten.
    Das Ein und Auslesen der EE-Proms funktioniert einwandfrei.

    Ich muß sagen das die Maschine mehr als fertig ist, aber dieser Betrieb kann sich momentan keinen Monteur leisten da insolvenz. Gelegentlich startet die Maschine das Betriebsystem bei einem laufenden Zyklus neu ohne das die Produktion unterbrochen wird. Seltsam :confused_face:

    Kennt jemand diesen Fehler mit der Diskette und konnte ihn erfolgreich beseitigen? Hotline will uns leider nicht mehr helfen :angry_face:

    Danke :grinning_squinting_face: