Klingt nach einer ganz einfachen Frage...
Ich habe dem Thema meine halbe Diplomarbeit gewidmet!
Wie petersj schon geschrieben hat, von Vielem abhängig. Um was genau geht es euch bzw. sucht ihr eventuell nach Maßnahmen in er Materiallogistik/ dem Trocknungsregime?
staudruck100 es gibt solche Inlinemessungen auf jeden Fall von Digicolor und Moretto, andere Anbieter haben sicher auch schon nachgezogen. Problem daran ist, dass diese so kostenintensiv sind, dass ein wirtschaftlicher Einsatz (meiner Meinung nach) nicht zu rechtfertigen ist. Aber eine regelmäßige Kontrolle durch Entnahme getrockneten Granulates sollte schon sein. Habe ich damals auch relativ kritisch gesehen, mit viel gesammelter Erfahrung kann ich sagen, dass gerade PC bei der Rückbefeuchtung eher unkritisch ist. Ich habe damals im Zuge der Diplomarbeit mit einem Professor einer Fakultät aus Stuttgart zusammen gearbeitet, der Rückbefeuchtung über Zeit erfassen wollte, aber das Thema wurde wahnsinnig komplex und ich weiß nicht, ob es zur Fertigstellung kam. Auf jeden Fall wollte er die gesammelten Daten dann nur "verkaufen". Auf jeden Fall zeigte sich, dass jedes Material unterschiedliches Verhalten aufwies und pauschale Aussagen nicht getroffen werden konnten. Wenn man weiß, worin die Gründe für die Hygroskopie liegen, kann man aber schon einiges ableiten.
Mein damaliges Beispiel war die Rückbefeuchtung von PPA, so extrem, dass wir (an einem senkrechten Aggregat) ins untere Drittel des "Schwanenhals" einen Füllstandssensor eingebaut hatten. keine Bevorratung mehr in einem Fördertrichter sondern nur noch 3 Schuss direkt vor dem Einzug.