Posts by ParameterJongleur

    Dreidimensional ist mittlerweile gut machbar, aber das in jeder x-beliebigen Position halte ich für schwierig.

    Ihr automatisiert doch drumherum sowieso, warum dann nicht Artikelaufnahmen, die der Kamera dann das Produkt präsentieren? Das ließe sich ja auch so gestalten, dass ihr für alle Produkte, die auf der Maschine solche Aufnahmen machen könnt. Das generiert garantiert weniger Pseudo- Ausschuss als eine Kamera, die ihr teil im Raum erstmal erkennen muss. Da weiß ich auch nicht, welche Zykluszeit der Kamera- Controller benötigen will.

    Das war der Punkt. Denn auch bei Spritzgusswerkzeguen geht die meiste Energie des Trockeneises in die Sublimation, die ja den Reinigungsefffekt ausmacht. Wir merken kaum einen Abkühlungseffekt an den zu reinigenden Spritzgusswerkzeugen.

    Und ich habe "Anwenderberichte" (ergo Werbung) gelesen, wo das gemacht wurde.

    Hallo,

    habt ihr Erfahrungswerte zum Reinigen der schnecke mit Trockeneis?

    Gem. der physikalischen Geschichte, dass je größer das Temperaturdelta ist, desto besser ist die Reinigungswirkung, das müsste für eine frisch gezogene Schnecke ja ideal sein.

    Oder hat da jemand schlechte Erfahrungen gemacht?

    Meine Interpretation, mit meinem Wissen zur CE:

    1. Stellt der Einbau des Antriebes keine "wesentliche Veränderung des Systems" (Definition CE zur Notwendikeit einer neuen Prüfung) dar, da das SGWZ ja grundsätzlich nur hinter Schutzschiebern betrieben werden darf. Daraus folgt auch der Punkt der Risikobetrachtung, der sich hiermit nicht ins unsichere hin ändert.

    2. Wenn ihr das SGWZ für euch baut, dann wird grundsätzlich keine CE notwendig, sondern maximal eine EG- Konformitätserklärung. Der Umfang dieser legt ihr mit eurem Sicherheitsberater fest.

    3. Anbieter anrufen und fragen, die müssens genau wissen. Gehört für mich zur Kostenabschätzung dazu.

    4. Ich würde weiterhin auf ein mechanisches System plädieren, wenn es eine einfache Relativbewegung darstellt.

    Entschuldigung, als ich "Kanister" gelesen hatte, da ging ich automatisch von Korrosionsschutz für Kühlkreisläufe der Hallen aus.

    Als Korrosionsschutz für Formen, da kann doch ein normales Konservierungsmittel genommen werden... Das hat ja auch jeder Normalienhersteller im Angebot. Kenne ich für unsere Größenordnung aber nur aus Spraydosen, dafür aber ebenfalls "unbedenklich"...

    Die öglichkeit haben wir nicht

    Eine gute der Firma FLIR kostet auch locker 5.000€, damit decke ich dann aber die komplette QS ab.

    FLIR bietet aber auch welche für 200€ an, die man ans Handy machen kann.Für diese Zwecke reicht es und wenn ein einziges Problem in der Produktion damit behoben werden kann, dann hat sich diese Investition gelohnt. Plus, man kann danach auch sehr gut argumentieren, die ganze QS auf das gute Gerät zu trimmen :winking_face:

    Elmak EMC KS20


    Wir sind mehr als zufrieden damit. Ist auf Basis NaNO² und es bleibt zum Schluss nur Stickstoff. Bei richtiger Zudosierung (sehr gute direkte Beratung) wirkt es, wie es soll. Und es kommt somit komplett ohne Gefahrenkennzeichnung aus.

    Ich hatte das mal lange betrachtet und kam zu dem Schluss, dass man es mal testen könnte, wenn (und nur wenn) der Bestandszylinder durch ist. Dann ist das nämlich kein Ininvest sondern Ersatzteil. Diese Mehrkosten können den ROI schnell erreichen, wie schnell aber eben nie getestet.

    Inmex bietet auch beheizte Düsenkörper an. Auch was, wozu ich nie zu einem Test kam, ich mir aber schon etwas versprochen habe.

    Ich hab auf Insta mal ein Reel eines chinesischen Spritzers gesehen, in dem die Dose Trennmittel am Handling angebracht war und zyklisch die Form eingesprüht hatte...

    Ich hoffe, das suchst du nicht! Aber natürlich kommt es darauf an, welche "Robotik" zur Verfügung steht, die Umsetzung mit Dosierung ist dann graue Zellen anstrengen.

    Wirtschaftlich ist bei dieser Teilemenge nur ein Poka-Yoke System in der Vorbereitung.

    Man muss sicherstellen, dass 40 Buchsen da sind und der Prozess startet, wenn diese definitiv weg sind. Ich kann mir eine "Aufsteckplatte" vorstellen, die dem Werker v.A. auch bei unterschiedlichen Buchsen dann entgegenkommt. Einfach ein "Brettchen, auf dem die Buchsen vorab aufgesteckt sind. Zieht sicher was in der Arbeitsorganisation, ist aber bei 100 pcs in meinen Augen am sinnvollsten.

    BVS, induktiv, Durckluft, gar Automatisierung lohnen bei der Teilemnge und der angesprochenen Größe überhaupt nicht.

    Die "Kostenseite" wäre auch, wenn unnötiger Ausschuss oder gar eine Reklamation wegen Abschwindung ins Haus stehen würde.

    Haben sich eure Automatenbauer denn zu dem Thema schon geäußert? Denn im Zuge der verketten Prozesse ist das etwas, das in der Intralogistik steckt und somit von denen mit gelöst werden sollte. Da würde ich jetzt nicht unbedingt auf Kühlstrecken oder Ähnliches gehen sondern eher Palletieren in einer speziellen Umgebung. Egal welche Zieltemperatur solltet ihr das dann auf platzsparenstem Wege erreichen.

    Und zum Thema der Abkühlung an sich, es gibt Simulationsprogramme, die spezielle Add-Ons für Hybridbauteile haben. Da lassen sich auch andere Dinge herausfinden, bspw. ob und wie weit ein Einleger vorher auf eine Zieltemperatur gebracht werden sollte. Bei PPS definitiv kein unwesentliches Thema.

    Klingt nach einer ganz einfachen Frage...

    Ich habe dem Thema meine halbe Diplomarbeit gewidmet!

    Wie petersj schon geschrieben hat, von Vielem abhängig. Um was genau geht es euch bzw. sucht ihr eventuell nach Maßnahmen in er Materiallogistik/ dem Trocknungsregime?

    staudruck100 es gibt solche Inlinemessungen auf jeden Fall von Digicolor und Moretto, andere Anbieter haben sicher auch schon nachgezogen. Problem daran ist, dass diese so kostenintensiv sind, dass ein wirtschaftlicher Einsatz (meiner Meinung nach) nicht zu rechtfertigen ist. Aber eine regelmäßige Kontrolle durch Entnahme getrockneten Granulates sollte schon sein. Habe ich damals auch relativ kritisch gesehen, mit viel gesammelter Erfahrung kann ich sagen, dass gerade PC bei der Rückbefeuchtung eher unkritisch ist. Ich habe damals im Zuge der Diplomarbeit mit einem Professor einer Fakultät aus Stuttgart zusammen gearbeitet, der Rückbefeuchtung über Zeit erfassen wollte, aber das Thema wurde wahnsinnig komplex und ich weiß nicht, ob es zur Fertigstellung kam. Auf jeden Fall wollte er die gesammelten Daten dann nur "verkaufen". Auf jeden Fall zeigte sich, dass jedes Material unterschiedliches Verhalten aufwies und pauschale Aussagen nicht getroffen werden konnten. Wenn man weiß, worin die Gründe für die Hygroskopie liegen, kann man aber schon einiges ableiten.


    Mein damaliges Beispiel war die Rückbefeuchtung von PPA, so extrem, dass wir (an einem senkrechten Aggregat) ins untere Drittel des "Schwanenhals" einen Füllstandssensor eingebaut hatten. keine Bevorratung mehr in einem Fördertrichter sondern nur noch 3 Schuss direkt vor dem Einzug.