Posts by 03 1010

    Schwieriges Thema:

    einerseits sind die Schulungsunterlagen von Engel ziemlich sicher urheberrechtlich geschützt, d.h. außerhalb deines Unternehmens darf sie dir eigentlich niemand weitergeben.

    andererseits ist das u.U. auch riskant für dich. Ich kenne natürlich eure Anweisungen nicht, aber wenn die klare Ansage an euch ist, dass ihr die Finger weglassen sollt, könnte das auf dich zurückfallen, wenn du in gutem Willen selbst aktiv wirst.

    Anderseits natürlich verständlich, dass du das persönlich unzufriedenstellend findest.

    In welchem Format erhaltet ihr die Messberichte?

    Maschinenlesbare Tabellen? pdf mit oder ohne Texterkennung oder als Papierberg?

    Wenn die Formatierung stimmt, sollte es mit und auch ohne KI ein leichtes sein, die Daten a) auszuwerten und b) zu visualisieren. Wenn ihr auf Texterkennung angewiesen seid, wird es schon schwieriger, da die Gefahr von Fehllesungen besteht.

    Wenn du mit der KI ein Tool erstellst, dass dir die Auswertung lokal machst, dürfte das unkritisch sein, wenn du direkt auf die Daten zugreifst, musst du bei Cloud-basierten Diensten auf jeden Fall auf den Geheimnisschutz für das Unternehmen achten!

    Beim Kaltkanal muss man differenzieren, wie der Übergang vom Anguss zum Bauteil ist: Wenn der Anguss direkt über eine Stange an das Teil anbindet, halte ich es für wichtig, dass der Nachdruck möglichst lang anliegt und ggf. der Anguss sogar LEICHT überladen ist, damit er nicht über den großen Querschnitt beim Schrumpfen Material aus dem Bauteil heraus zieht.

    In jedem Werkzeug haben wir zumindest einen Thermofühler. PT100 oder - wenn die Maschine/Themperiergerät(e) es brauchen - FeKuNi. In den Werkzeugen befinden sich an den entscheidenden Stellen entsprechende Bohrungen, in die diese Fühler eingebracht sind. Da wir ausschließlich mit Werkzeugeinschüben/Wechseleinschüben arbeiten, also in jedem Einschubpaar. Da unsere Teile (Probekörper) relativ klein sind, bringt uns Thermografie nicht wirklich viel, vor allem, da in der Regel nach 20 Schuss schon wieder ein anderes Werkzeug eingesetzt wird. Unsere Thermogeräte haben alle eine entsprechende Schnittstelle für die Thermofühler. Die Themperiergeräte haben dann wiederum entsprechende Schnittstellen (20mA), über die wir die Daten aus dem Regler dann in die SGM geben. Von dort kommen dann auch die Temperaturvorgaben. Die Regelung wird alleine vom Regler im Temperaturgerät durchgeführt.

    Die Temperaturverteilung haben wir selbstverständlich schon mehrmals geprüft und die ist bei unseren Anwendungen auf Grund entsprechender Themperierkanäle als gut und ausreichend zu bezeichnen.

    Danke für die ausführliche Erklärung. Wir fahren demnächst auch ein Werkzeug mit Werkzeugtemperaturfühlern an, die wir über die Heißkanalschnittstelle der Maschine auslesen wollen. Die Temperiergeräte haben wir auch über die Analogschnittstelle in der Maschine.

    Aber um die Temperiergeräte direkt über die Werkzeugtemperatufühler (Abkürzung WTF?) zu regeln, fehlt uns dann wohl die Schnittstellen am Temperiergerät für Temperatur extern :frowning_face:

    Wäre vielleicht für ein Labor eine Option. Im Produktionsbetrieb ist der Volumenstrom (Ltr.min) als praktikabler Parameter wichtig. Optimal wäre eine Ultraschallmessung. Der Volumenstrom (=Kühlleistung) muss bei erreichter homogener Wärmeoberfläche des Teiles dokumentiert werden. Wer Präzisionsspritzguss macht, MUSS mit Wärmebildern (Formteil) arbeiten.

    Das Problem sowohl bei Volumenstrom, als auch bei Rücklauftemperaturmessung ist, dass du bei verkalkten Bohrungen im Werkzeug super Werte zurückbekommst (wenn der Querschnitt nciht zu sehr eingeengt ist, aber ein zehntel pro Wandung macht viel aus!), und dein Werkzeug dennoch wenig von der Temperatur sieht.

    Wie bekommt ihr denn die Werkzeugtemperatur ins Temperiergerät? Maschinensteuerung ist klar, und Temperiergeräte über die SGM, auch klar.

    Danke für das Update Plastikant!

    aber genau so ist es richtig und nachhaltig - ich drücke euch die Daumen, dass auch alle Gewerke am Ball bleiben!
    Oft ist es bei Fehlern, die nicht eindeutig zuzuordnen sind, so, dass mehrere Fehlerquellen zusammen wirken. Beim ersten Fehler passiert noch nix, den zweiten Fehler kann der Einrichter noch ausgleichen, bei dritten oder vierten "knallt's" dann.

    Wenn dann quick und dirty nur die offensichtlichste oder günstige Baustelle behoben wird, dauerts oft nicht lang, bis der Ärger wieder klingelt.

    Diese Leute kommen dann wieder zu mir und fragen, wieso es nicht geht.

    stellt ihr "wenigstens" sicherheitsrelevante Bauteile damit her? :astonished_face:
    An deiner Stelle würde ich mir die Bedenken und die Überstimmung auf jeden Fall schriftlich geben lassen und vorher keinen Sack in die Hand nehmen.

    Abhängig von dem Gefährdungspotenzial (rechlisch und ökonomisch) ist das doch schon grob fahrlässig und du wärst gut beraten, dich gegen die Konsequenzen bestmöglich abzusichern! Im Handwerk spricht man davon "Bedenken an[zu]melden"

    Ist leider ein schwieriges Thema.
    Wenn man mal ganz ehrlich ist, sind die meisten von uns (von Hobbymathematikern mal abgesehen), ziemlich faul geworden beim Thema Kopfrechnen. Der Griff zum Taschenrechner oder Excel ist einfach viel bequemer.
    Mir hat man (Abi 2008) in der Schule noch gesagt "ihr habt später auch nicht immer einen Taschenrechner zur Hand" - naja, hat man damals wohl wirklich noch nicht vorhersehen können :grinning_squinting_face:

    Um so wichtiger ist daher heutzutage eigentlich Methodenkompetenz: Gerade mit modernen Tools muss man einfach wissen, was man macht bzw. was das Tool da eigentlich tut! Ob die Formel nun pi*d²/4 heißt oder doch pi*d (nur ein symbolisches Beispiel!) kann man zur Not machschlagen, aber man muss MINDESTENS wissen, was man suchen muss.
    Und auch vor fast 20 Jahren habe ich schon Akademiker getroffen, die dir Quadratzahlen und Intergrale zweiten Grades fehlerfrei von Hand rechnen, aber keinen Dreisatz verstehen - das ist dann das andere Extrem.

    Moin,
    die Ursache liegt an der unterschiedlichen Ausbildung Entscheidungsträgern und den Praktikern:
    Die Entscheidungsträger sind zu 99% Kaufleute/ Manager. Alles, was Geld kostet kommt deren Meinung nach vom Teufel! Um die Vorteile zu sehen, fehlt ihnen das Fachwissen.
    Die Praktiker (etliche nur angelernt, ohne theoretische Ausbildung) kämpfen jeden Tag mit tausenden kleinen Problemen. Sie sagen: "Ich habe keine Zeit für sowas!" Um die Vorteile zu sehen, fehlt die Theorie!
    Dazu kommt ziemlich oft eine Hochnäsigkeit der Führung gegenüber der Produktion.
    [...]

    Dazu kommt noch das Problem, dass der Prophet "im eigenen Land nichts wert ist", immer wieder.

    Weist ein Techniker/Technologe im eigenen Betrieb auf ein technisch zu lösendes Problem (Invest:astonished_face:) hin, so wird das quasi immer abgeschmettert. Stattdessen wird Wochen später ein externer Sachverständiger für "viel Geld" beauftragt, der in eigenen Worten das Gleiche erzählt und dessen Lösung ist dann geheiligt und wird oft umgesetzt. Und am Besten bekommt der eigene dann noch verbal eine auf die Mütze, warum er das nicht hinbekommen hat ...
    Das habe ich bisher von so ziemlich jedem Schulungsreferenten gehört, der auch in Unternehmen aktiv ist und auch schon selbst erfahren "dürfen" :face_with_rolling_eyes:

    Hallo Juri,

    leider hängen bei uns alle Maschinen und Werkzeuge an einer zentralen Kühlmittelversorgung, die fix auf 21°C eingestellt ist. Unsere Produktion verfügt leider nicht über separate Temperiergeräte, um die Werkzeugtemperatur zu variieren.
    Aber du hast recht, die Pigmente beeinflussen das "Abfrieren" der Teile wesentlich und die Werkzeugtemperatur wäre eine gute Möglichkeit die Abkühlgeschwindigkeit zu steuern.

    Habt ihr die Möglichkeit, euch bei einer Partnerfirma, einem Lieferanten oder einem Institut ein Temperiergerät zu leihen/mieten und damix zu experimentieren? Dann könntet ihr a) prüfen, ob das Abhilfe schafft und falls ja b) nachweisen woran die Probleme liegen und wie man sie abstellen könnte.

    Wir haben nach Monaten Spannungsrisse, die bei mechanischen Tests anfallen.

    Es sollen auch Kundenteile wegen dem zurückgekommen sein.


    Darum suche ich nach einem plausiblen Grund, meine Anliegen anzubringen, dieses Material, das 'abgelaufen' ist, nicht mehr zu verwenden.

    Da wären wir wieder bei dem Thema der Lagerbedingungen: Im Kaltlager oder schlimmstenfalls "auf dem Hof" kann es durchaus durch Materialdegeneration durch Feuchtigkeit und Wärme, UV-Strahlung oder ähnliche Effekte kommen.

    Diese führen in aller Regel auf die ein oder andere Art zur Versprödung und Degeneration des Polymers

    Aber was ist den das Problem wen die Schnecke zurück federt oder ein Druckverlust im Zylinder?

    Mich sollte doch viel mehr interessiert was in der Form passiert als was mit der Schnecke passiert. Und druch diese Rampe überlädt man oft das Werkzeug, kann man sehr gut an einer Innendruckkurve erkennen.

    Es ist oft das Problem, das man nur die Augen auf die Maschine setzt, aber garnicht berücksichtigt was in der Form passiert, dort wo das Produkt raus kommt, womit man Geld verdienen möchte

    Wobei das aprupte Abstoppen der Schnecke + eventuelles Rückfedern sich auch auf das Bauteil auswirkt, da die unter Druck stehende Masse schlagartig entspannt wird - außerdem gelangt der Volumenstrom kurzzeitig zum Halten. In meinen Augen Fraglich, ob das im Sinne der Formfüllung ist.
    Abhängig davon, wie träge die Maschine ist, wird teilweise durch das stoppen, Druck abbauen, druck aufbauen die Nachdruckhöhe kurz unterschritten

    Ja, das Abfahren der Düse wird nur aus thermischen Gründen gemacht, um a) nicht unnötig ins Werkzeug einzubringen, b) die Düse nicht noch mehr heizen zu müssen und c) damit durch die abkühlende Düse kein Material in der Düse erstarrt.

    Beim Heißkanal wird ja in aller Regel mit anliegender Düse gefahren, da benötigt man keine Verschlussdüse, ABER es bietet sich eine Heißkanaldüse im Werkzeug mit Nadelverschluss an, wenn man eine entsprechende Anwendung hat.

    Die Zykluszeitreduzierung bei NV-Düse erklärt sich mir eigentlich nur dadurch, dass ich mir nach dem Dosieren den Rückzug der Schnecke (Dekompression) sparen kann und diese 0,X mm dann auch beim Einspritzen nicht wieder vorfahren muss. Das Ende der Nachdruckphase ist mit dem Einfrieren des Anschnitts erreicht, d.h. da sollte man dann auch problemlos bei offener Düse aufdosieren können.

    Ansonsten bietet die NV-Düse noch ein paar Prozesstechnische Vorteile, z.B. entsteht kein kalter Pfropfen und es kann keine Luft durch den Schneckenrückzug in die Masse eingemischt werden.

    Wie stellt man denn sicher, dass nicht bereits erste Schmelze in die Kavität gelangt? Wenn die Form leer ist
    Wofür würdest Du denn eine Verschlussdüse einsetzen? Ich dachte, der wesentliche Vorteil sei ja, dass man parallel dosieren kann. So wie ich das jetzt lese, kann man das mit einer offenen Düse auch.
    In einem Artikel lese ich, dass eine Verschlussdüse erst das physikalische Schäumen ermöglicht, aber da sehe ich auch nicht ganz weshalb. Aber das ist ein anderes Thema :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ich denke mir ist der Unterschied genug klar. Offene Düse hat einen offenen Schmelzekanal. Verschlussdüse hat die Möglichkeit über Nadel oder Bolzen den Kanal zu trennen.

    Hallo Elzzon,

    bei einer offenen Düse wird dosiert, während das Spritzteil (inkl ggf. Kaltanguss) noch im Geschlossenen Werkzeug ist und auskühlt. Die Nachdruckphase (Anschnitt flüssig) ist bereits festgeworden, sodass der Staudruck gegen die "Harte Außenhaut" des Spritzlings wirkt. Dadurch kann auch kein Material verloren gehen.

    i.d.R. wird anschließend die Schnecke wieder zurückgezogen (Dekompression) und dann die Düse abgehoben. Dadurch sollte dann kein Material vorn aus der Düse. Bei sehr fließfähigen Materialien kann das dennoch passieren, dort spielt z.B. die Verschlussdüse eine Rolle. Auch öffnet und schließt die Düse definierter (Federkraft oder aktiv pneumatisch/hydraulisch) wodurch Start und Ende Einspritzen bzw. Nachdruck präziser sind als bei einer offenen Düse.

    Momenten befürchte ich die Ursache für den neuerdings deutlich beschleunigten Verschleiß auch irgendwo in Richtung der Lagerung. Bisher haben wir und das Rohr und die Schnecke / RSP angesehen und haben den Rest vernachlässigt.

    ich bin auch gespannt was wir finden werden ......

    Wäre zwar ungewöhnlich, aber könnte auch ein "krummer" Zylinder sein, wobei man dann auch Verschleiß oder Riefen auf der Zylinderwand sehen sollte.

    Das der Verschleiß zur Düse hin zunimmt, erklärt sich aus dem Abtrageffekt ganz gut: Einzugsnah minimaler verschleiß, dennoch werden Metallpartikel abgetragen und wandern in den Schneckengängen vorwärts. Dort wirken sie als Schleifmittel und verstärken in den vorderen Zonen den Abtrag.

    Steht euch eine andere Zylindergarnitur gleicher Parameter zur Verfügung, z.B. auf einer anderen Maschine? (Alternativ Leihgarnitur anfragen)

    Dann könntet ihr die mal über Kreuz tauschen und schauen, ob der Effekt weiterhin bestehen bleibt: die "fremde" Garnitur mit "seiner" Schnecke auf der Problemmaschine mit dem Problemprodukt als auch umgekehrt. Je nachdem, ob der Fehler bleibt, mit wandert oder verschwindet, sagt das viel über die Fehlerursache aus.

    Hier wäre die Stundentafel für Bayern 1u21 (Quelle ChatGPT)


    📘 Fachrichtung: Formteile

    Jahrgangsstufe 10 (12 Wochen Blockunterricht):

    • Allgemeinbildender Unterricht:
      • Religionslehre: 3 Stunden/Woche
      • Deutsch: 4 Stunden/Woche
      • Politik und Gesellschaft: 4 Stunden/Woche
      • Sport: 2 Stunden/Woche
    • [...]

    Ich fall vom Glauben ab!

    Bei den Fächern Deutsch und Gesellschaft gehe ich mit, so lang es hier nicht um Gedichtinterpretationen sondern die Muttersprache geht, damit jene, die während der Pubertät in der Schule Defizite angesammelt haben, diese abbauen können.
    Aber zusammen 5 Stunden Sport und Religion? Auf Note? Und da wir von Bayern sprechen, wohl ziemlich sicher nur christliche Indoktrination, oder?

    Dafür aber keine Mathematik, die im Fachunterricht zweifelsfrei Grundvoraussetzung ist?

    [...]

    Bei uns im Unternehmen ist meiner Meinung nach das größte Problem die mangelnde Motivation der Azubis. Die meisten wollen nur pünktlich Feierabend und zeigen sehr wenig Interesse an den Hintergründen und Zusammenhängen.

    Man muss dazu sagen, dass die Verantwortlichen die Azubis nicht motivieren und den Beruf schmackhaft machen.

    [...]

    Das mit der Motiation und der "Beschäftigungstherapie" ist in der beruflichen Ausbildung zweifelsfrei das Grundübel - Von der Einstellung, die die jungen Mitarbeiter aus der Schule mitbringen ("nur ne Ausbildung", Schulpflicht bis 18...) ist es leider in ganz vielen Betrieben so, dass die Betreuung von Azubis für die Kollegen nur:

    - nerfige, nicht gewürdigte Mehrarbeit

    - Zeitverlust bei der täglichen Arbeit

    - kein Zutrauen komplexerer Aufgaben (könnte ja was schief gehen, dann muss es ein anderer ausbaden)

    - bloß keine Risiken eingehen (Haftung, Unfallschutz und co sind bie Azubis ein ganz heikles Thema!)

    Also versauern viele vor einer leeren Werkbank, dürfen Material auffüllen oder daneben stehen, während der betriebliche Ausbilder hektisch sein Tagwerk vollbringt und keine Zeit hat, zu erklären, was er da eigentlich macht.

    Wir haben bei uns im Haus zwar keine Verfahrensmechaniker, aber bei den Mechatronikern in der Instandhaltung leider das gleiche traurige Bild. Zu "gebrauchen" sind in und nach der Ausbildung nur die, die sich aus privatem Interesse aktiv rein knien (Nachfragen, Belesen, privat "basteln") und die Ausbildung als Sprungbrett für eine höhere Qualifikation (Techniker, Studium auf 2. Weg) nutzen wollen. Wodurch sie leider nach 3-5 Jahren wieder als "Fachis" fehlen.

    So wie ich es aus der Produktion verstanden habe, ist das etwas, was "hin- und wieder" mal vorkommt bei angesprochenem Formteil, Fotos zu machen ist mir nicht möglich (Betriebsgeheimnis, Datenschutz).

    Das Material hat die Kennung "PA6 GF10 FR", es sind auch Einlegeteile bei diesem Teil mit vergossen, welche der Werker einzulegen hat, zwischen den Zyklen haben wir keine Zeitbeschränkung, oder ein Lichtsignal, was anzeigt, wann der nächste Zyklus gefahren wird.

    [...]

    Ich kann euch aus eigener, leidvoller Erfahrung sagen, dass ihr hier definitiv etwas machen müsst. und sei es erst einmal nur, die Zeit zwischen den Teilen zu überwachen und auszuwerten, ob es hier eine Korellation gibt. Denn überzogene Verweilzeiten des Materials in der Schnecke kann definitiv ein Thema sein - aber ist keinesfalls die einzig mögliche Ursache.

    Wichtig wäre auch noch zu schauen, ob es wirklich nur im Schnitt <0,1% betroffene Teile sind oder ob ihr regelmäßig 1% und mehr niO-Teile aussortiert und diese nur nicht entdeckt wurden!

    Verwiegt ihr die Teile?

    Wenn ja: habt ihr irgendwo, z.B. Quali noch Rückstellmuster von letztem Jahr?

    Die zu vergleichen könnte Rückschluss auf Material und Füllgrad der Kavität geben. Gleiches noch mal mit geometrischer Vermessung (Dicke, Durchmesser)