Streetforce , Dein Beitrag spiegelt genau das, was bei Verweigerung von a) verfügbarer Technik und b) zeitgemäßer Aus- und Weiterbildung heraus kommt: Ein blindes chaotisches *sich herumquälen* mit einem Herstellungsverfahren, welches interessanter und faszinierender nicht sein kann! Ja, in diese Sackgasse haben sich die Spritzgießer in den vergangenen 40 Jahren selbst hineinmanövriert!
Warum?
Ganz einfach: Weil ALLE, und damit meine ich besonders die für die Ausbildung und Weiterbildung verantwortlichen Institute, Kammern, Hochschulen, Verbände u. ä., sich dem technologischen Fortschritt (wie im Beitrag von 1u21 gut beschrieben) auf die bornierteste Art und Weise bei der Aus- und Weiterbildung verweigert haben! Als weitere Verursacher möchte ich die *alten Hasen* in den Spritzereien nicht vergessen, die auch kein Interesse an *innovativer Veränderung* hatten und bis heute auch nicht haben! Bin übrigens mit meinen 72 auch ein alter Hase ... 
Aus diesem törichten Verhalten einer ganzen Branche - Prof. Dr. Menges hat z. B. schon vor 50 Jahren auf die Wichtigkeit von Werkzeugsensoren hingewiesen - hat sich genau das entwickelt, was heute laut beklagt wird:
Ein aufgeblähtes TEURES QM-System!
Warum?
Nur weil der Kunde konstante VOM LIEFERANTEN ZUGESAGTE(!) Qualität haben möchte, Was sein gutes Recht ist!!
Ich kann nur aus zig Jahren gelebter Praxis bestätigen: Es geht, und das mit viel weniger Chaos in den Prozessen und viel weniger Prüf- und Kontrollaufwand!
Bitte hofft nicht auf KI - dass wird noch zig Jahre dauern, bis Spritzguss so möglich wird,
wie es heute(!) schon mit GUT AUSGEBILDETEN SPRITZGIESSERN möglich wäre!
***Mit dem Denken von GESTERN begeistert man keine jungen Leute von HEUTE!***