Problem ist, dass du selbst mit einer baugleichen Steuereinheit einer anderen Maschine trotzdem dann deren Disketten brauchst. Und die sind meistens auch nicht mehr lesbar. Im entsprechenden Chip der Maschinensteuerung ist nämlich die Seriennummer der Maschine hinterlegt und damit sind die Disketten dann Steuerungsgebunden.
Posts by petersj
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Vermutlich ist nicht das Diskettenlaufwerk, sondern die Disketten defekt. = keine oder zum Teil keine Daten mehr auf den Disketten. Das passiert bei den Disketten eben mit der Zeit. Aber: ARBURG gibt schon seit langer Zeit keine Disketten mehr raus. Ebenso auch keine Disketten-Laufwerke mehr. Daher kannst du nur eine entsprechende CF-Karte und ein CF-Laufwerk kaufen. Zum Umbau musst du auch den Monitor ausbauen.
Siehe unter anderem auch in diesen und vielen anderen Posts:
Link: ARBURG Allrounder 220-90-350 Diskette - Maschine - MOLDING-EXPERTS.DE
Auf jeden Fall auch gleich die sogenannten "Festwerte" mit bestellen. Die bekommst du dann als pdf per Mail zugesandt. Diese sind auf jeden Fall alle per Hand einzugeben. Die Abläufe stehen in den pdfs. Hinterher auf dem Chip in dem gleichen Ordner speichern in der auch die "Boot-Diskette" steckt. Ohne diese Festwerte läuft die Maschine auf keinen Fall!
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Dann ist nur noch eine entsprechende Dokumentation von Nöten. Entweder auf Papier oder ein digitales Dokument mit den gemessenen Werten,
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Bei uns sind die Elektriker bei einer Maschine nach ca 10-15 Minuten mit einem entsprechenden Messgerät durch. Das regelt praktisch alle notwendigen Messverfahren programmiert automatisch. Perephäriegeräte (Trockner, Temperiergeräte etc.) müssen separat geprüft werden. Das muss alles mit überlegt werden. Und je umfangreicher eine solche Maschine aufgebaut ist, desto länger wird diese Prüfung dann dauern.
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Es scheint ja so zu sein, dass der Schichtführer dazu die Befähigung und die Kurse hat. Außerdem scheint er ja dazu beauftragt worden zu sein, Störungen entsprechend zu beheben. Bei uns ist es daher so, dass andere Personen dann damit auch nichts zu tun haben. Bescheid sagen und fertig ist der Lack. Nicht dass irgendwer etwas macht, was Werkzeug und/oder Maschine beschädigt. Entsprechend dürfen die Leute einfach die Hände hochreißen und sagen einfach " da darf ich nicht ran".
Wie z.B. auch an jegliche Elektrik oder Elektronik: Verboten für alle außer EUPs.
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Schön wäre - wie immer - mal die Prozessdaten zu posten.
von Schneckendurchmesser bis Masse- und Werkzeugtemp. Vielleicht auch mal die angesprochene Grafik (Kennlinien).
Danke.
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Das gleiche Problem gab es schon mal
Siehe hier:
Link: Staudruckschwankungen - Maschine - MOLDING-EXPERTS.DE
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Wenn die Maschine ohne Kernzüge gekauft wurde, ist eigentlich auch keine Steuerkarte dafür vorhanden. Und vorhandene Tasten deuten nicht auf vorhandene Funktionen hin. Diese Tastaturfelder sind mehr oder weniger pauschalisiert bedruckt. Es kann also auch sein, dass das Tastaturfelt links mal ausgetauscht wurde und sich dabei die Tasten für die Schraubeinheit eingeschlichen haben. Auch wir haben uns letzte Woche eine neue Tastaturkarte (links) kaufen dürfen und siehe da: Auch hier sind diverse Funktionen angegeben wie auf deiner Karte, die bei uns nicht verfügbar sind. Und "aktivieren" in den Sondercodes kann man tatsächlich vieles. Aber es läuft dann nicht richtig bzw. man bekommt keine Parameterseite.
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Das Rilsan muss gut vorgetrocknet sein. 80°C, 4-6h. Am besten nach der Trocknung mal die Restfeuchte messen. Muss <0,05% sein. Sonst läuft das aus der Düse und lässt sich auch nicht gut dosieren.
Oder es hat sich jemand bei der Rohware vertan?
Ansonsten mal Schnecke ziehen und nach der Reinigung von Schnecke und Zylinder mit der RSS zuerst in den Zylinder stecken. Die Buchse wir im Durchmesser bestimmt noch gut sein (nachmessen). aber auf den ersten 10cm im Zylinder darf eigentlich kaum Spiel vorhanden sein. Ist doch Spiel da, ist der Zylinder dort ausgelutscht und muss definitiv neu. Kannst auch eine neue Buchse aus dem Ersatzteilfundus einschieben. Die darf aber nicht klappern. Das Spiel sollte neu bei 0,05mm liegen.
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Problem wird bei einer 97er Schnecke nicht die Schnecke sein, sondern der Zylinder, denn der wird genau so alt sein. In dem Bereich, wo sich die Rückstromsperre vornehmlich bewegt, wird der Zylinder deutlich ausgewaschen sein.
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Wenn die Maschine damals ohne Kernzüge gekauft wurde, gibt es die lt. ARBURG in der Software praktisch gar nicht. Nachrüsten kann man trotzdem alles Mögliche, nur ohne Verbindung mit der entsprechenden Software.
Wenn ich mir die Symbolik der linken Tasten ansehe, deutet das auf 3 verschiedene Geschwindigkeitsbereiche hin. Durch eure Freigabe unter den Sondercodes habt ihr vermutlich den Bereich für "mittelschnell" aktiviert. Die rechten Tasten sind lediglich Handbedientasten, mit denen eine über die Steuerung programmierte Funktion - wie in der Steuerung eingegeben - abgerufen wird, solange diese Taste gedrückt wird. Da es aber offensichtlich keine Freigabe durch ARBURG für Kernzüge gibt, sind das eben "SODA-Tasten" - sie sind eben so da und praktisch ohne Wirkung. Die Freigabe über die Sondercodes ist somit rein "privater Pfusch".
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Wenn die Temperiergeräte schon mit einer Schnittstelle zur Maschine ausgerüstet ist, kann ich mir gut vorstellen, dass für die externen Tempfühler ebenfalls Anschlüsse vorhanden sind.
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Ich würde mal den Nullpunkt der Schnecke überprüfen oder auch hinten die Kupplung.
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Wie bekommt ihr denn die Werkzeugtemperatur ins Temperiergerät? Maschinensteuerung ist klar, und Temperiergeräte über die SGM, auch klar.
In jedem Werkzeug haben wir zumindest einen Thermofühler. PT100 oder - wenn die Maschine/Themperiergerät(e) es brauchen - FeKuNi. In den Werkzeugen befinden sich an den entscheidenden Stellen entsprechende Bohrungen, in die diese Fühler eingebracht sind. Da wir ausschließlich mit Werkzeugeinschüben/Wechseleinschüben arbeiten, also in jedem Einschubpaar. Da unsere Teile (Probekörper) relativ klein sind, bringt uns Thermografie nicht wirklich viel, vor allem, da in der Regel nach 20 Schuss schon wieder ein anderes Werkzeug eingesetzt wird. Unsere Thermogeräte haben alle eine entsprechende Schnittstelle für die Thermofühler. Die Themperiergeräte haben dann wiederum entsprechende Schnittstellen (20mA), über die wir die Daten aus dem Regler dann in die SGM geben. Von dort kommen dann auch die Temperaturvorgaben. Die Regelung wird alleine vom Regler im Temperaturgerät durchgeführt.
Die Temperaturverteilung haben wir selbstverständlich schon mehrmals geprüft und die ist bei unseren Anwendungen auf Grund entsprechender Themperierkanäle als gut und ausreichend zu bezeichnen.
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Die aufgebrachten Schmiermittel sollen und können auf keinen Fall als Dichtmittel dienen. Sie sollen ausschließlich die Demontage erleichtern. Bei den hohen Spritz- und Nachdrücken helfen ausschließlich die metallischen Dichtflächen, die natürlich absolut sauber und plan aufeinander liegen müssen. Bei Düsen, die mit einem Flansch abdichten und dann mit mehreren Schauben festgezogen werden, muss auch darauf geachtet werden, dass nicht erstmal eine Schraube festgeballert wird, sondern dass am besten sternförmig und gerade hier mit dem entsprechenden Drehmoment angezogen wird. Also erstmal eine Schraube per Hand eindrehen und dann die anderen nachsetzen. So wie man das eben als Schlosser gelernt haben sollte. (Wie beim Auto z.B. bei den Radmuttern "über Kreuz").
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Aber gerade Personen die ursprünglich aus der Produktion kommen und jetzt an den entsprechenden Stellen sitzen, treffen oftmals solche Entscheidung. Weil "Was soll schon passieren, merkt doch keiner". Zumindest meine Erfahrung.
Von dieser Annahme ("Merkt doch keiner") muss man sich zunehmend trennen. "Früher" ging das vielleicht noch, weil kaum ein Betrieb sich mehrere verschiedene Prüfgeräte hinstellen konnte die pro stück mit 100.000.- DM oder € zu Buche schlugen. Dort wo heute aber Qualität verlangt und proklamiert wird (zu Recht), sind diese Verfahren nicht mehr state of the art. Immer mehr Betriebe betreiben eine zunehmend hochwertige Qualitätskontrolle um auch nachlaufende Reklamationen auszuschließen. Und da muss man sich dann schon überlegen ob es sinnvoll ist, Schrott zu verarbeiten und zu versuchen dieses einem Kunden unterzujubeln. Häufig entwickeln sich die angewandten Prüfmethoden so schnell, dass man sich als Hersteller schon manchmal wirklich krumm legen muss, um da Schritt halten zu können oder dem sogar voraus zu sein. Man muss also auf dem Laufenden bleiben und darf sich nicht überholen lassen.
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Solange sie dann ja auch einsehen, dass das Prozedere nicht so gut war, ist das ja auch in Ordnung. Wenn dann aber trotzdem noch rumgezetert wird, von wegen: das muss doch gehen, das Material war doch erst 4Jahre alt und das kann doch alles nicht sein, Verschwendung, kommt man zu einem Punkt der sich dann "Beratungsresistenz" nennt.
Wir haben einen Ablauf eingeführt, bei dem entsprechend gefährdete Produkte (Polymere, wie auch Additive und Farbmittel) nach bestimmten Lagerzeiten vom Labor auf seine Tauglichkeit hin geprüft werden müssen. Es gibt dann einen entsprechenden Verwendungsentscheid, der auch "Vernichtung" bedeuten kann. Den Begriff "noch ein bisschen gut" gibt es dabei nicht.
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Da kann man nur hoffen, dass diesen Leuten die Reklamationen nur so um die Ohren gehauen werden. Leider müssen diese Leute nur zu selten auch die Konsequenzen tragen.
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>>>>> Mehr Blau!!!!!!!
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Nickel-, Kupfer-, Keramikpaste.
Da gehen die Geschmäcker oft weit auseinander. Es kommt dabei auch auf die Temperaturbelastung an. Jeder nehme das, womit er und die Kollegen die besten Erfahrungen gemacht haben.