• Abend!

    Also hab zwar keinen Link parat (bin aber noch am Suchen :winking_face: aber wäre es nicht besser gleich das Wasser der kompletten Kühlanlage zu entkalken (Wasserenthärtungsanlagen)? Entkalker sind zum Grossteil Säuren glaube ich und die tun dem WZ sicher auch ned so gut. Für Leitungen blieb uns teilweise nichts anderes übrig Säure über eine Säurebeständige Pumpe durchzujagen.

    Melde mich wenn ich was habe.....

  • Hallo Jürgen,

    ergänzend zu den Ausführungen von "Summer Please":

    1. Die eventuell intern, in den Temperierkreislauf eingebauten, Kühlkerne/Spiralkerne hat die Säure zum Fressen gern. D. h. es bleibt nicht mehr viel von der in den Alukernen eingearbeitete Temperierkanalgeometrie. Unzureichender/unkontrollierender Temperaturhaushalt hat Fehlproduktionen zur Folge.

    2. gwk in Kierspe bietet guten Service und Top-Produkte. Z. B.

    2.a Die "gwk active" fasst alle Verfahren zur Aufbereitung, Konditionierung und Pflege von Zusatz- und Kreislaufwasser für offene und geschlossene Wärmeübertragungssysteme in einem Gerät zusammen.

    2.b Als neueste, vom Verarbeiter selbst einfach einsetzbare Entwicklung ist das "gwk moldclean" ein kompaktes Gerät, das verschmutzte Kühlkanäle in Spritzgießwerkzeugen
    und Wärmetauschersystemen reinigt.

    Weitere Infos siehe http://www.gwk.com/de/home/

    Gruß Henry

  • Hallo,
    kann mich meinen beiden Vorrednern anschließen.

    Wir haben über einen längeren Zeitraum ein mobiles Entkalkungsgerät eingesetzt. Für den Moment war das Werkzeug dann wieder einsatzbereit. Nur die Folgekosten durch zerfressene Kühlkerne oder Dichtungen konnten nicht akzeptiert werden. Daher sind wir auf einen Werkzeugwaschplatz mit Ultraschall umgestiegen. Hier werden auch die Kühlleitungen anstandslos gereinigt. Seitdem hatten wir mit verstopften Kühlwasserleitungen keine Probleme in der Produktion.
    Zusätzlich ist unser Kühlwasser auch mit einem Wasserenthärter und weiteren Zusätzen versehen, so das die Gefahr der Ablagerungen eingeschränkt werden konnte.

  • Wir haben sein einiger Zeit eine Entkalkungspumpe der Fa. Langenhan im Einsatz. Die Firma bietet einen Speziellen Entkalker an der mit einem Inhibitor angemischt wird um die O-Ringe zu schützen. Sogar Kühlstifte aus Kupfer oder Messing werden wieder wie neu.

  • Hallo Jürgen,

    ich kann mich nur henry anschließen:
    moldclean von gwk, auf etwas anderes würde ich mich icht einlassen!

    Ich kenne andere, teilweise selbstgebaute, Systeme, aber das moldclean ist für mich das beste was ich kenne! Es ist ohne Bedenken für Werkzeuge von 50 kg bis 22 to zu empfehelen, keinere und größere Formen habe ich damit noch nicht gereinigt, funktionioert aber wohl auch!

    ACHTUNG: ALU-Komponenten werden angegriffen (Spiralkerne, Umlenkbleche oder Aluformen / -Einsätze!

    Solltest Du noch weitere Fragen haben, wende Dich per mail an mich!

    Gruss
    zauberer

    Edited 2 times, last by Zauberer (March 11, 2007 at 2:14 PM).

  • Hallo Jürgen,

    auch ich möchte mich kurz in die Diskussion einmischen, wenn ich das richtig verstanden habe dann hast du Probleme mit der Korrosion in den Kühlkreisläufen oder??
    Ich geb dir einen Tip.
    Das mit der Entkalkungsanlage würde ich vermeiden, sauteuer, sehr aufwendig, funktioniert nicht perfekt, deshalb mein Tip, wir haben in der Firma nach Langem hin und her einen anderen Weg gefunden.
    Wir bauen die Formen alle mit rostfreien Stählen, das bedeutet ganz einfach dass dir die Kühlkreisläufe nie mehr rosten können.
    Kostenpunkt des qualitativ hochwertigeren und teureren Stahls ist kaum nennenswert, einige hundert Euro.

    Heinz

  • @ Jürgen

    Rost ist auch bei uns nicht so das Problem sondern Kalkablagerungen und Verschmutzungen die sich Ablagern. Zum Testen sollte ja auch nicht der Durchlauf gemessen werden, sondern die Temperaturdifferenz.

  • Hallo,

    der Hinweis von Moasta ist nicht so ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig.


    Es reichen im Grunde der Durchfluss und die Temperaturdifferenz, damit kann man schon etwas anfangen.
    Setzt sich der Kanal zu, so geht der Durchfluss runter und temperaturdifferenz steigt.
    Wer es ganz gut machen will, misst auch den Differenzdruck Vorlauf-Rücklauf.

    Es gibt mittlerweile Temperiergeräte, bei dennen man das auch überwachen kann, aber dazu muss man die Zusammenhänge kennen und das ist in der Praxis leider viel zu wenig der Fall! Also wird die Möglichkeit viel zu oft nicht genutzt!

    Gruss
    Z.

    10.04.2007 / 12:33
    Jeder so wie er will...
    Die von Michael-S beschriebene Methode würde ich icht einsetzen, aber das bleibt jedem selber überlassen.
    Wenn man verstanden hat, was einem die Werkzeugwartung bringt, dann wird man feststellen, dass sich ein geregeltes Gerät von GWK durchaus rechnet.
    Wenn man in einer sehr kleinen Firma arbeitet, dann sollte man prüfen, ob ein solches Gerät im Verbund anschafft werden kann.

    Edited 3 times, last by Zauberer (April 10, 2007 at 12:36 PM).

  • Hallo,
    für was braucht man den da überhhaupt ein Gerät zum reinigen???
    Würde da ein Entkaltkungsmittel für Kaffemaschinen nicht auch ausreichen?

    Es ist ja nicht so, dass man einmal im monat das Wkz reinigen muss.

    Man sollte halt schauen, dass das Zeug nicht die Dichtungen angreift oder den Kanal nicht ganz verstopft.

    Zwei abgeschnittene Schläuche links und rechts nach oben gebunden und rein mit dem Zeug.

    Oder wenns es mit Dichtungen Verträglich ist, könnte man es auch ins Temperiergerät geben, was dieses auch reinigen würde.
    Hinterher mit klarem Wasser alles Spülen und danach ordentlich das TPG mit einer Bürste reinigen.

    Was im Lebensmittelbereich geht, könnte doch auch im Kunststoffbereich gehen, somal Regloplast in seinem Handbuch auch beschreibt, dass sie ihre TPG s auch für die Schokoladenherstellung verwenden.

    Ist nur mal ein Geistesblitz von mir.

    Gruß Micha

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