• Hallo Leute,

    wir kriegen bald zwei neue FANUC. Hat da jemand von euch Erfahrung mit den

    Maschinen? Wie genau arbeiten Sie? Wo liegen Ihre schwächen? Was ist

    anders oder besser gelöst als bei den "deutschen" Herstellern? Sind Fragen die

    mich interessieren. Wenn jemand Erfahrung hat bitte melden =)

  • hallo andre,
    bin der gleichen meinung wie bubbelmaker,
    sie sind die besten.
    Ausser dass die duesenbewegung schneller sein koennte haben wir an den maschinen noch nichts negatives gefunden.
    wenn sie laeuft, dann laeuft sie.
    nicht so wie unsere deutschen.
    will mal hoffen, dass es so bleibt.
    zwinker

  • Hallo Andre

    Ich kann mich Bubbelmaker und dimay1 nur anschliesen
    Mit denn schwächen der Maschine kann man leben, für mich sind
    die nicht Kaufentscheidend, wenn ich eine kaufen müsste.

    Als ich mit Fanuc zum ersten mal in Berührung kam, war die Umstellung
    zwar ein bischen gewöhnungs bedürftigt, vor allem weil das Display ziehmlich
    tief hängt, aber wenn man erstmal drin ist dann wird man die Maschine lieben.
    Die Maschine läuft und läuft, Monteure mussten wir nich nicht holen, die Maschine ist sehr Wartungsarm.

  • Hi,

    danke für die positiven Antworten, hoffe das ich auch die positiven Aspekte

    und Erfahrungen mit der SGM erlebe. Aus welchem Grund arritiert FANUC den

    Sperring? Ist der Aggregatwechsel umständlich? Gibts integrierte

    Heißkanalsteuerung serienmäßig? Fragen die die ich mir stelle nach dem ich

    schon etwas mich über FANUC informiert habe.

  • @Bubblemaker,

    Eine Heiskanalsteuerung wird grundsätzlich mit der Maschine nicht so gut sein wie über ein externes Regelgerät

    gehört zwar nicht unbedingt zum Thema, aber das kann man so

    pauschal nicht stehen lassen,

    1. wird wohl kein Maschinenhersteller eigene Regelgeräte herstellen,

    die werden sicherlich zugekauft.

    2. die Überwachung über die Maschine hat doch nur Vorteile.

    3. können Werkzeugbezogen die Regelparameter optimiert werden,

    können externe mittlerweile auch, aber da ist doch die Gefahr, nicht

    jedesmal für dasselbe Werkzeug dasselbe Regellgerät verwenden zu

    können.

  • Mh bei arburg läuft das schon über die Steuerung, ist ja nichts anderes als ein und ausschalten nur das Regelverhalten ist unterschiedlich.

    Wenn schon ein Gerät verbaut ist wird es wohl schwer fallen dem Unternhmer klar zu machen das dieses schlecht sei und er noch ein zusätzliches kaufen soll.

    Bei Spezialfällen kann es bestimmt vorkommen das man mal ein besseres benötigt.

    Ich habe schon HK-Regler gehabt die keine waren.
    Man nehme einen alten Heizbandregler aus einer Uralt SGM macht da stecker dran und Schwub hat man ein HK Regelgerät.

    Gut ist dan so als versuche man mit dem Vorschlaghammer einen Nagel in die Wand zu schlagen aber es geht.


    Was die Datensätze betrifft, kann man diese über ein Datenkabel von der Maschine aus laden.

  • Mit Sperring mein ich Rückstromsperre, und zum Heißkanal: Hab gehört FANUC

    bietet keinen integrierte Heißkanalsteuerung an. Besteht den die Option eine

    Nadelverschluß mit zu bestellen? Welche Art bietet den Fanuc an: hydraulisch

    oder pneumatisch? Was habt ihr?

  • @ Bubbelmaker,

    wird auch wohl so passieren. Von mir allein hängt es nicht ab. Ich würde auch

    sofort eine Schulung von FANUC bekommen wollen. Wir werden ne Anweisung

    auf jeden Fall bekommen aber Schulung..... weiß nicht. Danke für dein

    Angebot trotzdem.

  • Gute Regelgeräte optimieren sich bei jedem Neustart von selbst. Verschleißerscheinungen der Heizbänder und Fühler werden somit optimiert. Da muss nichts händisch optimiert werden.

    @Bubblemaker

    ist ja auch nicht Sinn der Sache, dass ein Regelgerät, bei jedem Anlauf

    neue Regelparameter festlegt, da die von dir beschriebenen

    Verschleisserscheinungen ja dann immer vom Regelgerät "vertuscht "

    würden, sowas nenne ich einen schleichenden Prozess, der

    absolut nicht prozessfähig ist.


    Zu diesem Thema : Es gibt keinen Vorteil. Externe Regler haben:
    -Analyseprogramme,
    -können beim Fühlerbruch umgestellt werden auf "%"
    -Amperanzeige, Ohmanzeige, Prozentanzeige der Heizleistung
    bleibt nur die Frage mit was für Maschinen du arbeitest, da

    bis auf das Analyseprogramm bei externen Geräten , bei KM und

    Demag wenigstens alles von Dir beschriebene vorhanden ist.

  • Das Therma extern oder ntern hatten wir doch schon mal.

    Ergebnis:

    Es ist Geschmackssache was man nimmt.

    Bei Standartanwendungen ist es wohl einfacher wenn das Gerät intern ist, weil die Temperaturdaten gleich auf der Diskette mit gespeichert werden und der größte Fehlerfaktor Mensch reduziert wird.

    Wenn man jetzt aber nur wenige Werkzeuge mit HK hat ist es wohl günstiger nur weniger Geräte zu kaufen als alle Maschinen mit intern Reglern auszustatten.

    Sind diese aber schon vorhanden warum dann noch mehr Geräte kaufen?

    Ich bin mir durchaus bewusst das ein Hersteller von diesen Geräten mehr in den Logarithmus investiert als ein Hersteller von SGM.

    Aber wo macht sich das bemerkbar?

    Will man alles perfekt machen, müsste man auch das Werkzeug komplett isolieren, das Temperiergerät mit einer Kaskadenreglung ausstatten, die Raumtemperatur gleich halten und der hersteller vom Material muss eine gleichbleibende Quallität liefern, usw.

    Angenommen wir haben dies alles umgesetzt und die Maschine läuft und läuft und läuft. Dann sind wir arbeitslos weil dann nur noch der Werkzeugwechsel gemacht werden muss, und den macht dann ein Angelernter, da ja alles was er machen muss schon auf der Anweisung steht.

    Fazit: Man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Im Einzelfall wird man aber diese Geräte schon benötigen.
    Unterm Strich ist es nur eine kosten und Überzeugungsfrage.

    Was ich noch an externen Reglern bemägel, ist das man sich daran auch auskennen muss.

    Bei manchen Einrichtern mangelt es schon am Wissen wie man die Maschine einstellt.
    Jetzt hat man ein Gerät für den Standartartikel eins für alles was kritisch ist und dann noch das in der Maschine?????????????

    Wo das hinführt ist klar.

    Gruß Micha

  • Ich versuch mal wieder zum Thema zurück zukommen

    Soweit ich weis, ist eine Schulung schon im Kaufpreis einer Fanuc mit drin,
    zumindest war das bei uns immer so, wenn eine neue Fanuc aufgestellt wurde.
    Man kann sich aber auch als Laie das Handbuch nehmen, das sehr gut gemacht ist.

    Eine interne HK-Regelung hab ich noch nicht gesehen bei Fanuc.
    Zum Nadelverschluss kann ich nur sagen, das wir die pneumatische Variante beim HK benutzen, aber ob es das für das Aggregat auch gibt, weis ich nicht aus dem Steggreif, könnte ich aber nachschauen sobald ich aus dem Urlaub komme.
    Hydraulisch kann ich mir aber auschlließen, alleine aus dem Grund weil es eine voll elektrische Maschine ist.

    Ein Aggregat wechsel ist schon aufwändiger, aber ein geübter Schlosser sollte da schnell reinkommen

  • Danke Dima für die Antwort,

    wie funktioniert das Zuhalteprogramm bei der Maschine? Bei Arburg weiß ich ist

    es so das man ein Zuhalteprogramm anwenden kann. Da FANUC aber

    Kniehebel ist frag ich mich wie das genau geht? Weiß jemand mehr?

  • Beides geht nur mit dem erweitereten Zuhalteprogramm und einem hydraulischen Formschluß (z.B. ARBURG).
    Dazu brauche ich 2 Pumpen in der Maschine. Mit der einen arbeite ich und mit der anderen halte ich die Form zu (hydraulisch).
    Dabei kann ich die Zuhaltekraft während dem Zyklus runterfahren ( energiesparen)
    oder vor dem Nachdruck hochfahren um beim Einspritzen die Luft besser aus der Form zu bekommen.

  • Wird den die Zuhaltekraft durch die Spindel geregelt??

    Wozu dann zwei Pumpen und die hydraulik? Ich weiß übrigens das bei Fa.

    ARBURG die T2 oder gar T3 angeboten wird, damit gehts, aber bei FANUC hab

    gehört ist wird es ganz anders gelöst sprich über die Spindel! Stimmt das?

  • Bei eine Vollhydraulischen SGm (ARBURG) gibt es eine Haupt und eine Haltepumpe.
    Die Hauptpumpe liefert einen großen Volumenstrom die Haltepumpe weniger.

    Alle Fahrbewegungen werden über die Hauptpumpe versorgt.
    Die Haltepumpe kommt ersbeim einspritzen zum Eisatz, da versorgt sie den Schließzylinder und die Düsenanlage.
    Sie kompensiert nur Leckage, so dass es zu keinem Druckabfall kommt.

    An alten Arburgmaschinen mit M Steuerung wird d.H. Zuhaltekraft und Düsenanlager über einen Zweiten Ventilblock unterhalb der Schließe eigestellt.

    So jetzt zum Energiesparen.

    Zum Kühlen braucht man ja keine große Zuhaltekraft mehr, d.H. kann man die Haltepumpe auch im Leerlauf laufen lassen um den Motor zu Entlasten vom schonen der Zylinder mal abgesehen.

    Beim Kniehebel muss man dies nicht, da man die Kraft nur beim Schließen und öffnen aufbringen muss, sprich es gibt auch keine Haltepumpe.

    Bei einer Elektrischen Sgm mit Spindel könnte msn evtl. ein ZHP haben um beim Einspritzen zu entlüften.

    Spindelantrieb ist ja sehr genau, wobei Fanuc meines Wissens keinen Direktantrieb hat.

    Aber energiesparen geht so nicht.

  • Hallo Michael-S,
    Du hast recht bei alten M-Maschinen, ich hab allerdings die neuen Maschinen
    von Arburg gemeint. Die M-Reihe gibt es meines Wissens seit 1998 nicht mehr.


    Hallo Andre,
    es gibt 2 Schließsysteme:
    1. Kniehebel
    Mechanische Zuhaltung über Holmendehnung. Schließkraft wird einmal
    eingestellt. Keine Schleißkraftregelung während dem Einspritzen bzw. Zyklus,
    sondern nur Regelung für den nächsten Zyklus.
    2. Hydraulikzylinder
    Hydraulische Zuhaltung. Hier kann ich über die Hydraulik während dem Zyklus
    regeln und Druck rauf und runter fahren. ( erweitertes Zuhalteprogramm )

    Jedes System hat seine Vorteile.

  • Hallo leute.

    Jetzt haben wir die FANUCS im Haus und schon etwas getestet. Also zu den

    herkömmlichen Steuerungen ist es noch etwas anderes als alle die ich bisher

    kennengelernt habe. Ist halt ne Umstellung. Es gibt bei FANUC sechs

    weitere Zuhalteprogramme und funktionieren über die Spindel. Wenn ich

    beim Nachdruckende entlasten will, muß ich halt den Wert in mm einstellen

    die die Spindel zurücklegen soll. Aber alles in allem ist die Maschine auf den

    ersten Blick o.K.

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