Einlegeteile im Spritzgießteil vollzählig vorhanden ?

  • Hallo.
    Wir haben das Problem, dass wir immer wieder Reklamationen haben, weil von 10 Einlegeteilen, die zum Teil von Hand und zum Teil automatisiert in das Spritzgießwerkzeug eingelegt werden, z.B. 1 Einlegeteil fehlt.
    Der Maschinenbediener hat eigentlich die Aufgabe die Vollständigkeit der Einlegeteile nach dem Umspritzungsvorgang zu kontrollieren und mittels Prüfstempel zu quittieren.

    Leider kommen dennoch immer wieder Teile (mit Stempel) mit fehlenden Einlegeteilen zur Auslieferung, was natürlich zu Reklamationen führt.

    Wie geht ihr mit derartigen Prozessen um ?
    (Induktive Sensoren ? Automatische Prüfung ?)

    Es sei noch angemerkt, das die produzierten Teile in eher geringen Stückzahlen laufen und auch eine hohe Diversifikation vorliegt, so dass eine ggf. angepeilte Automatisierung nicht zu teuer und aufwendig sein darf.

    Gruß
    Mats

  • Hallo TThias,

    dieses ist nun kein äussergewöhnliches Problem und kommt leider öfter vor.

    Um letztlich einen qualifiziereten vorschlag dazu abzugeben, fehlen, wie öfter hier im Forum einige Angaben.

    - Wie groß sind die Einlegeteile? (Verhältnis gewicht einlegeteil zu Kunststoff)
    - Um welceh Art von einlegeteilen handelt es sich?
    uvm.

    Generell kann gesagt werden, dass die Abfrage in einem automatischen Prozess sicherlich leichter und zuverlässiger ist, als bei manuellen Arbeiten, aber dass hilft Dir auch icht entschieden weiter.

    Hier einige Gedankengänge, ohne konkret Deine Anwendung zu kennen:
    - Abfrage im WZ möglich? Gerade bei manuellen Einlegearbeiten.
    - Abfrage über Entnahmegerät, wenn vollautomatischer Betrieb
    - Ist dei massepolsterüberwachung als Kontrollinstrument einsetzbar?
    Bei der Fertigung von umspritzten Wellen (z.N. bei Quirlen für handrührgeräte) währe das denkbar.

    Wenn Du dan mehr Unterstützung brauchst, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

    Gruss
    Zauebrer

  • Hallo und Danke für Deine Rückmeldung.

    Das Gewicht der ET ist zu klein in Bezug auf das Gesamtgewicht der Feretigteile, so dass wir hier keine Überwachungsmöglichkeit haben.
    Beim Massepolster sieht es auch eher mager aus.

    Wir haben schon soviel hin und her überlegt, habven Stempel eingeführt und Vorraichtungen zur Prüfung eingesetzt.
    Letztendlich läuft aber alles auf eine Fehlerquelle hinaus: Den Menschen.

    Ob der Arbeitsgang nun heisst
    - "Stempeln nach Sichtkontrolle ob Einlegeteil vorhanden ist" oder
    - "Prüfung mittels Vorrichtung"

    Wenn der Arbeitsgang vom menschen ausgelassen wird kann ich noch so viele Ideen haben. Sie werden nicht fruchten.

    Somit hatten wir den Gedanken der induktiven Werkzeugabfrage.
    Das ist natürlich sehr kostenintensiv und aufwendig, da viele Wzge. damit ausgestattet werden müssten. Aber wir werden hier trotzdem einen "Fachmann" suchen und ein Angebot erstellen lassen.

    Eine weitere Möglichkeizt wäre vielleicht die Abfrage mittels induktiven Sensoren am Handlinggerät. Nach dem Einlegen fährt das Handling, dessen Induktivsensoren variabel auf das jeweilige Lochbild des Werkzeuges einstellbar sein müssten, in das Werkzeug und überprüft die Kavität auf Vollzähligkeit der ET. Erst dann kann der Spritzvorgang gestartet werden. Nur so könnte man die Teile auch direkt automatisiert vom Handling einlegen lassen. Aber dafür ist die Stückzahl zu gering.

  • Hallo,
    denkbar wäre doch eine Prüfstation nach dem Entnehmen aus der Form. Dazu wird der Artikel in eine Vorrichtung gelegt und mit Induktiven Schaltern wird abgefragt und nur bei Vollständigkeit (Reihenschaltung) der Einlegeteile Grünes Licht gegeben.

    Gruß
    Michel

  • Hi

    Quote

    Original von TThias
    Hallo.
    Ja klar. Aber wieso eine Prüfvorrichtung einführen, wenn es einfachst per "Sichtkontrolle" zu prüfen ist, ob alle ET vorhanden sind.

    Weil dein MA evtl nicht so die lust zum arbeiten hat oder weil deine automatiesierung nicht 100% läuft

    So wie ich es verstanden habe legt ihr die teile mal von hand ein und ein anderes mal benutzt ihr ein handling ist das richtig ?

    ich würde mal prüfen bei welchem vorgang es zu diesen fehlern kommt

    alternativ könnte man die teile über eine förderbandwagge fahren lassen die das gewicht ermittelt hatten wir auch ist es zu leicht ist es ausschußdas förderband läuft nach links ist das gewicht okay läuft es nach rechts

  • Quote

    Original von Faco

    Weil dein MA evtl nicht so die lust zum arbeiten hat oder weil deine automatiesierung nicht 100% läuft

    So wie ich es verstanden habe legt ihr die teile mal von hand ein und ein anderes mal benutzt ihr ein handling ist das richtig ?

    ich würde mal prüfen bei welchem vorgang es zu diesen fehlern kommt

    alternativ könnte man die teile über eine förderbandwagge fahren lassen die das gewicht ermittelt hatten wir auch ist es zu leicht ist es ausschußdas förderband läuft nach links ist das gewicht okay läuft es nach rechts

    Korrekt ist, dass der MA nicht "die Lust" hat 100% zu arbeiten.
    Wir haben schon eine Prämie ausgelobt fpür die MA, die Teile ohne ET finden.
    Das funktioniert übrigens (relativ) gut.

  • Quote

    Original von michel068
    Hallo,
    denkbar wäre doch eine Prüfstation nach dem Entnehmen aus der Form. Dazu wird der Artikel in eine Vorrichtung gelegt und mit Induktiven Schaltern wird abgefragt und nur bei Vollständigkeit (Reihenschaltung) der Einlegeteile Grünes Licht gegeben.

    Gruß
    Michel

    Und wenn die MA zu "faul" sind Teile einzulegen, dann sind Sie vermutlich auch zu "faul" die Teile zusätzlich noch zu prüfen. :loudly_crying_face:

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!