Tipplen- hat wer damit gearbeitet?

  • Hallo

    Wir spritzen seit Ewigkeiten den selben Artikel, 4-fach, Heißkanal, Schußgewicht 36 g.

    Wir wechseln häufiger das Material, da wir immer sehr große Mengen verarbeiten, Standardmaterial ist Exxon 1055, läuft sehr gut.

    Im Moment haben wir ein Tipplen H 949 A, das Material macht ducrh starke Schwankungen Probleme, läuft etliche Stunden gut, dann immer wieder halbe Teile, Nachstellen usw....

    Link:
    http://www.tvk.hu/repository/194217 (Tipplen)

    http://www.exxonmobilpp.com/Public_Files/P…P_PP_1055E2.pdf

    Wie sieht das aus, die Angaben im Datenblatt sind ja Mittelwerte, wie läuft das mit den Toleranzen?

    Hat evtl. schon mal wer damit gearbeitet?

  • Hallo,

    das Material kenne ich nicht.

    hast Du schon einmal ein anderes gestestet?

    nach Deinen Schilderungen können es sowohl das Material als auch die
    SGM sein:
    - Rückstromsperre in Ordnung
    - Dosierprofil in Odnung?
    - Temperaturführung in Ordnung? Funktionieren alle Heizzonen?

    Prüf asd am besten mal!

    Gruss
    zauberer

  • Hallo,

    mein ehem. Arbeitgeber hat zum Teil Stamylan PP (jetzt Sabic) durch Tipplen ersetzt. Zum Teil deshalb weil es aus quallitativen Gründen oft Probleme gab.

    Das Zeug ist eben "billig" und so ist eben auch die Quallität.

    Billig und gut bekommt man eben nur bei Aldi.

    Gruß Micha

  • Dem kann ich nur beipflichten,
    wir haben auch Tipplen gehabt, aber waren gar nicht zufrieden damit. Die Chargenschwankungen sind enorm, und vor allem wenn man reklamiert passiert NICHTS!
    Vorschlag: lieber 50 Cent mehr ausgeben pro kilo, und dafür 1a Material haben!

    gruss
    Miche

  • Das stimmt schon, höherwertiges Material macht in der Produktion meist weniger ärger,
    aber 50 cent/kilo mehr... kann man so nicht unbedingt stehen lassen.

    Wenn ich ein Schußteilgewicht von z.B. 10 gramm habe, mag des i.O. sein, was aber wenn das Teil 3 kg wiegt???
    Dem Kunden ist es meistens egal ob man Produktionsprobleme hat, billig muss es sein und wenn du plötzlich 1,5 € pro Teil an Mehrkosten hast, spielt der Kunde nicht immer mit!!!

    Aber im Ganzen kann ich nur bestätigen, das qualitativ höhere Ware sich bezahlt macht, ganz klar!

  • Hallo Miche und qs,

    wenn das Materials chlecht ist, hat man bei Klein- und Grossteilen Probleme.

    Gut, wenn ich 1,50 € / Stück (Beispiel Teilegewicht 3000 g) sparen kann ist das gut, wenn ich mir das über einen hohen Ausschuss erkaufe ist der Vorteil meistens wieder wet!

    Will heissen, wenn das material schlecht ist ist es schlecht. Dann hat man bei Grussteilen oftmals noch mehr probleme als bei Kleinteilen, weiss ich aus eigener Erfahrung (bis 6kg Artikelgewicht).

    Frohes Schaffen!

    Z.


  • Da hast du natürlich Recht!
    Ich ging jetzt davon aus, das dass Teil mit dem günstigen Tipplen kalkuliert wurde, dann wirds schwierig den Kunden von Preiszuschlag zu überzeugen!!! Wenn überhaupt!!!
    Klar, schlecht bleibt schlecht...
    Nicht zu vergessen:

    Wenn ich eine mindere Type oder eine Schadhafte Charge im Einsatz habe, besteht noch die Gefahr, sich das eigene Mahlgut zu infizieren, wenn ich denn welches zugebe!!!

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