• Halo Leute!!!!

    Bin neu in Forum und möchte alle begrüßen!

    ich habe Probleme mit der Teileoberfläche beim Stanyl TW341 Natur. Meistens Schlierenbildung. Manchmall auch nach dem Abspritzen in freie wird die Schmelze dunkel??? Das regelt sich von selber dann aber die Schlieren sind ein Problem weiterhin.

    Zyl.Temp hoch un runter haben nicht gebracht. Ich denke das ich was falsch mit der Trocknung mache. Trockenlufttrockner Fa. Koch Immer an beim 80°C!!!

    Bitte um Hilfe.

    Danke.

  • Hallo dejan1972,


    WILLKOMMEN HIER IM FORUM!!

    1.
    Die Schmelze wird dunkel?? Thermisch geschädigt!!
    Welche Massetemperatur hast das Material?

    2.
    80°C Trocknungstemperatur ist i.O. aber was meinst du mit " IST IMMER AN" ??
    Ich kenne mich mit PA 46 nicht so aus, aber man kann Material auch Kaputttrocknen!!!

    3.
    Das leidige Thema Restfeuchte! Hast du die Möglichkeit eine Restfeuchtemessung durchzuführen??

  • Hallo!

    Trockner laufen über Nacht beim 80°C. Aus dem Sack haben wir schon gefahren. Unterschiedlicher Ergebnis. Manchmall funktioniert ganz gut, besser als getrocknetes!!! Die T Zyl. 295-300 Grad!? Versuche gefahren mit der Temperatur von 285°C( Dosiert nicht mehr) bis 310°C(Läuft aus der Düse flüssig und mit deutlicher lunker, Blasenbildung)!!!!

  • Guten Morgen dejan 1972,

    kann es sein, dass diese Probleme nur in der jetzigen kalten Jahreszeit auftreten ?
    Es wäre möglich, dass das Material vom Kalten - in den Warmen Bereich der Fertigung kommt und sich hierbei Kondensat bildet.

    Man sollte auch einmal prüfen, welchen Material-Durchsatz / Stunde Du hast.

    Unter Umständen könnte eine Absenkung der Trocknungstemperatur auf 60 Grd. C ein Verbesserung bringen.

  • Hallo,

    die Zylindertemperaturen sind i.O.

    Wenn die Mashcine nachts nicht läuft, würde ich den Trockner auf 60 - 65°C absenken. Kann es sein, dass das Material schon "kaputt getrocknet" ist?
    Kann man bei einem PA natur daran erkennen, dass das granulat gelb wird.
    Wenn das der fall ist, hat bnereits eine oxidation stattgefunden und das mat ist "kaputt".

    Restfeuchte messen ist gut, wenn man es von den Möglichekten her kann.

  • Das Problem mit dem übertrocknetem Mat., wenn der Durchsatz zu gering ist, kenne ich. Wie Zauberer schon sagte werden die Teile, oder das Granulat dann gelblich. Allerdings entstehen dadurch keine Schlieren.
    Wenn das MAt. schon so übertrocken ist, daß es sich verfärbt, dann sollte die Restfeuchte wohl nicht das Problem sein.
    Hast du das Teil auch schon auf einer anderen Maschine gefertigt?
    Gleiches Problem?
    Oder sprichst du von verschiedenen Teilen aus dem Mat.?

  • Hallo Leute.

    Wie der "opa" sagte es kann damim zusammen hängen das wir Winter haben! in Lager ist recht kalt. Kondenzwasser bildung wäre möglich. aus den Unterlagen zieht das Material ziemlich Wasser! 3,7% beim 23°C!!!

    Das mit der Trockner über Nacht auf 60°C abzusenken halte ich für richtig und werde es so machen. wir werden sehen ob es was bringt. In Moment läuft der Material nicht. Wenn jemand noch ne idee hat soll bitte schreiben.

    Am sonsten habe ich ziemlich Erfahrung in dem bereich Thermoplastisches Spritzguss. 16 Jahren Berufserfahrung als Verfahrensmechaniker.Wenn ich irgendwie helfen kann bitte schreiben!

    Danke, Dejan.

  • Hallo dejan1972...


    :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:
    3,7 % H2O im Material? Das ist definitiv zu viel, kein Wunder das es schäumt und Schlieren gibt!!

    Wir verarbeiten ( allerdings PA 6 !! ) nicht über einer Restfeuchte von > 0,05 % H2O!!

  • Durch die erhöhte Anzahl der Amidgruppen im Molekül, zieht das PA46 reichlich Wasser. Ich würde daher paralell auch versuchen die Trocknungstemp. auf 100 - 120° zu erhöhen.
    Je nach aufbau , ist aber auch die Trichterform -volumen entscheident. Wir hatten ähnliche Probleme und nach dem wir einen kleinen Materialtrichter aufgesetzt haben (hat den Verpacker nicht gefreut = mehrmals pro Schicht Material nachfüllen) war alles weg.

  • Hallo@all,

    da isses wieder, das gute Restfeuchtemessgerät =)

    qs, glaub du hast dejan falsch verstanden, er hat nicht 3,7%

    Restfeuchte im Mat., sondern das Material nimmt die besagten 3,7%

    bei 23°C auf.

    Also ich würde dejan auch raten die Trocknungszeit u.Temperatur zu

    erhöhen, wir trocknen Stanyl immer mit 120°C/ min.6h und konnten so

    die von dejan beschriebenen Fehler eliminieren.

    Das mit dem Dunkelwerden der Schmelze halte ich für ein Anzeichen

    für Materialrückstände in der Spritzeinheit, kenne ich ebenfalls, aber

    meistens nur beim Anfahren der Maschine.

  • Hallo!

    Genau. 3,7% Wasser aufnahme bei Zimmertemperatur! nicht nach den trocknen. Aber es ist warscheinlich das mein Material nicht gut trocken ist. noch mehr als 0,05-0,1% restfeuchte.

    120°C beim Stanyl!!! Welche Sorte verarbeitest du?? TW 341, 441, TQ300 den ich verarbeite ist unverstärkt und Naturfafbig, sprich leicht gelblich.

    Der Hersteller (DSM) spricht von 80°C Trocknung bis 80 Stunden um 0,05° zu erreichen!!!

    Das dunkel werden kommt nach den abspritzen in freie zwichen den Zyklen um die Schmelze zu prüfen. dabei knallt es, raucht ein wenig und es sind bläschen vorhanden.

    Ich meine die Verweilzeit beim Stanyl ist sowieso sehr kurz!

  • Hallo Dejan1972,

    Nein, nur die Feuchtigkeit an der Oberfläche zu messen, ist nicht ausreichend, da im Falle von u.a. Polyamid die Feuchtigkeit auch im Granulatkorn selbst vorhanden ist.
    Anders ist es z.B. bei unverstärktem PE und/oder PP.
    Wenn bei diesen Materialien eine Feuchtigkeit vorliegt, dann auf der Oberfläche, bedingt durch Temperaturschwankungen bei der Lagerung z.B. Diese Materialien nehmen ja auch keine Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft auf, wie das besagte PA!

    Bezüglich des Meßgerätes lies bitte hier:

    Restfeuchtemessgerät

  • Hallo dejan1972

    ich verarbeite seit Jahren das Stanyl TW300 schwarz.
    Restfeuchtemessung führe ich mit dem Gerät:
    siehe: http://www.aboni.de/1707828.htm
    Kostet ca. 4300 EUR. Das haben sogar EMS im Labor.

    Arburg M320
    Versuch mal folgende Einstellungen:

    Trockentemp. 105°C 24h
    Einzug 70°C temperieren, evtl. mit Temperiergerät, bringt was!!
    Zone 4 330°C
    Zone 3 325°C
    Zone 2 315°C
    Zone 1 290°C
    Düse 287°C
    Also gerade entgegengesetzt wie normales PA :smiling_face:

    Decompression VOR und NACH dem Dosieren, jeweils 1ccm
    60bar Staudruck

    Damit haben wir Schlieren/Schneckenklemmer und Dosierprobleme erfolgreich abgestellt.

    Schreib mit, ob es funktioniert hat!

    Gruß
    Rainer

  • ok! Danke!

    wede mich noch melden. in momment läuft dere Artiken nicht aber bald.

    wede mit der trocknung hocher und länger gehen, einzug 70°C temperieren, T Zyl. höher und abfallend stellen , etz. damit werde ich probieren. Mit der Dosierung habe ich keine probleme, aber die Methode von die die abzustellen ist richtig! deko vor und danach und höher mit der T in der einzugszone. der Mat. schmilzt sehr schwer.

    cao!

  • Hallo!

    Habe mit dem Produktionsleiter gesprochen. Es kommt eventuell ein neuer Trockner für Stanyl in frage.

    Hat da jemand Ahnung ob der Trockner etwas besonderes haben muss oder kann?
    Ich meine das es ein Trockenlufttrockner sein soll steht ausser Frage. Aber brauche ich eine Taupunkt oder Klappensteuerung oder sonstiges? Reiner, was von Trockner habt ihr?

    Was hat so ein Vakuumtrockner an sich?

    Gruß, Dejan.

  • Hallo,

    welchen Materialdurchsatz hast Du an der Maschine?
    Welche Maschine hast Du?

    Wir haben einen MANN HUMMEL SOMOS TF40 mit verkleinertem Maschinentrichter und Ansaugung aus Sack.
    Es gibt aber auch FASTI Drucklufttrockner, haben wir beim Stanyl auch gute Erfahrungen gemacht.

    Vakuumtrocken brauchst Du nicht dafür.

    Gruß
    Rainer

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