ARTE-Sendung "Plastik über alles"

  • Hallo.

    Vielleicht hat der ein oder andere von euch in dieser Woche auch die ARTE-Sendung "Plastik über alles" gesehen.
    Ich bin dioch ein wenig erschrocken über gewisse Erkenntnisse zum Thema "Umweltverschmutzung durch Kunststoffreste und Granulate", Bisphenol A-Austritt aus PC-Artikeln und einer möglichen Gefahr bei der Verwendung von PET-Flaschen.
    Die Kunststoffe im Zusammenhang mit unserer Wegwerfgesellschaft kommen in diesem Bericht nicht wirklich gut weg.


    Wer Interesse hat, hier kann man sich den Film noch einmal ansehen:

    http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=3014032.html

    Gruß
    TThias

  • Hallo TThias,

    der Beitrag ist schon etwas älter. Das Umweltbewusstsein und die Richtlinien werden sich stark verschärfen.

    Interessant ist es trotzdem,
    wobei alles im Auge des Betrachters liegt, selbst 2 hochgradig intelligente Wissenschaftler können sich uneins sein.

  • Quote

    Original von Kuka
    wobei alles im Auge des Betrachters liegt

    Und genau das ist heute leider viel zu oft der Fall.
    Die medien können uns Schafe doch beieinflussen, wie sie wollen.

    Ein interessantes Beispiel dafür ist z.B. der ganze Schwindel um die angeblich von Menschenhand herbeigeführte Erderwärmung. Auch hier gibt es zahlreiche Gegenbeweise die aber in den medien völlig totgeschwiegen werden.
    2. Beispiel
    Ebenso läuft es mit den genannten Erdölreserven.
    Auch da ist sich die Wissenschaft nicht wirklich einig.
    Berichtet wird aber leider IMMER nur in einer Richtung.

    3.Beispiel
    Und wenn man sich die wirkliche Energiebilanz over lifetime eines "Ökoautos" ansieht wird man feststellen, dass man schlechter fährt als mit einem älteren "Otto-Normal-KFZ".
    Komisch gell...iss aber so...
    Nur in den Medien wird davon nichts erwähnt.

    Aber genug der Abschweifungen.
    Wir werden daran wohl nicht viel ändern können. :winking_face:


    Es ist halt nur etwas unangenehm, wenn man, wie in der zuvor genannten Sendung, irgendwie dann doch als "schwarzes Schaf" mehr oder weniger betroffen ist...

    In diesem Sinne...ein schönes Wochenende !

    Gruß
    TThias

  • Wenn man sich mit einer Sache intensiv Beschäftigt, kann man viel negatives finden. Wenn dann eine Sendung entsteht, in der nur das negative erzählt wird ist diese Sache natürlich absolut schlecht. Und so wird das in diesem Beitrag meiner Meinung nach dargestellt. Es hat alles Vor- und Nachteile. Sicherlich stimmt auch einiges aber es wird zu übertrieben dargestellt.

  • Richtig. Schade ist nur, dass ein happy end fehlt. So in etwa: Kunststoffe helfen bei der CO² Reduzierung, da in PKW's mehr KS verbaut werden und dadurch das Gewicht reduziert wird oä. Es gibt so viel Beispiele, die die Vorteile beschreiben würden.

  • Vielen Dank für diesen Link. Als Angebote findet man auch die 9 Teile der ARTE-Serie: Plastik über alles - Eine Welt aus Plastik

    http://www.youtube.com/watch?v=wYPzHEZYrx0&NR=1

    Sieht man sich die Anzahl der Aufrufe der einzelnen Teile an, fällt auf, dass mit zunehmender Folgenzahl das Interesse (die Aufrufe) von 9000 auf 3000 gesunken ist. Das ist schade. Denn eigentlich wird die Hetze gegen Kunststoffe in den folgenden Teilen immer weiter relativiert. Da sich viele Zuschauer sicherlich nur die erste Folge angesehen haben, bleibt bei vielen wieder nur das "böse Plastik", ohne auf die Vorteile und die Fortschritte bei den Kunststoffen zu achten. Hinzu kommt, dass erst mit den späteren Folgen deutlich wird, dass wieder mal die USA die eigentlich größten Kunststoffverschmutzer zu sein scheinen.
    Womit ich auf keinen Fall sagen will, dass Kunststoff das Beste für uns alle ist. Nur leider gerät durch diesen ersten Teil und den Link auf den Kinotrailer das Positive der Kunststoffe ins Hintertreffen.

  • hallo zusammen,

    bedenkt bitte, dass auch die filmemacher leben müssen, also müssen sie sich irgendein "angstthema" überlegen, denn angst ist die beste möglichkeit interesse von menschen zu erregen . . .

    mich würde mal interessieren, mit wieviel kunststoff sich diese "angstschürer" selbst umgeben, um ein angenehmes und genussvolles leben zu führen .... denen gehts, wie allen um einschaltquoten damit die kohle stimmt . . .

    ich hoffe, dass die menschen endlich solche werke der "zeiger- und schreiberlinge" als reine information für eine eigene meinungsbildung relativiert betrachten.

  • Seltsam. Man bemerkt regelrecht wie sich alle -wie auch ich- sich durch dieses Thema tw. persönlich angegriffen fühlen bzw. recht erregt darauf ansprechen.
    Was mich sehr gestört hat, war ein Beitrag von sternTV in dem der Kinofilm vorgestellt wurde. Man sprach fast ausschließlich von PVC und Verunreinigungen/Schadstoffe wie Quecksilber und Ähnlichem. Danach, wer sternTV kennt, wurden im vorderen Bereich auf einem Tisch PET-Flaschen und PP- oder ABS-Erzeugnisse aufgebarrt und die Kamera hat vorbei geschwenkt....

  • Hallo ALL ,

    aber sind wir doch mal ehrlich zu uns, haben wir uns nicht auch schon oft gedacht, daß dieser wertvolle Rohstoff sehr oft wirklich sinnlos vergeudet wird?
    Was für einen Müll produzieren wir manchmal, völlig sinnlos, nur dazu geeignet, den Leuten etwas Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Ich denke, es ist bei unserer Technologie so, wie bei allen anderen auch.
    Wir sollten verantwortungsvoller und überlegter damit umgehen, eine Gegenreaktion (Überreaktion) wird sonst früher oder später einsetzen.
    Dies ist bei allen Technologien, welche ekzessiv und unkontrolliert wuchern(!) passiert.

    Also, tragen wir unseren Teil dazu bei, den Rohstoff verantwortungsvoll zu nutzen und zu benutzen.

    Gruß
    Hans

    Edited once, last by Preform (April 6, 2010 at 8:46 AM).

  • Stimme ich dir zu, nur aus den Augen eines Verbrauchers bleibt mir nicht wirklich was übrig. Dafür ist die Gesellschaft zu schnelllebig um mich auch noch damit zu befassen. Da bin ich wie ein kleines Kind: Mir muss man vorlegen und sagen so machst du das jetzt, aber gleichzeitig muss mann mir die anderen Möglichkeiten wegsperren damit ich auf dem Pfad bleibe.

  • Klar muss jeder bei sich und seinem unmittelbar beeinflussbaren Umfeld anfangen Ressourcen zu schonen und auf die Umwelt zu achten.
    Die Erde wird in der Zeit in der wir alle leben so ausgebeutet, wie sie noch nie zuvor ausgebeutet wurde. Wir machen in wenigen Jahren das kaputt, was sich dieser Planet in Milliarden von Jahren aufgebaut hat.
    Nur was habe ich als "kleiner Mann" für eine Möglichkeit ?
    Ich denke wir hier in Deutschland leben schon recht umweltbewusst im Vergleich zu vielen Ländern der Erde.
    Wenn ich da mal an China (nein, ich bin kein China-Basher), Indien oder aber hier vor der Tür an Länder wie Spanien und Itlaien denke, frage ich mich echt, wozu die grenzübergreifende EU- und Welt-Politik eigentlich da ist.
    Bis gewisse Staaten einmal das in unserem Land herrschende Niveau erreicht haben, gibt es auf dieser Erde keine Ressourcen mehr...
    Da muss doch angesetzt werden.

  • In dem unten verlinkten Beitrag wird deutlich, dass nicht alles was in dieser Doku dargestellt wurde auch inhaltlich richtig ist. Wahrscheinlich werden sich leider nur sehr wenige der "Nichtkunststoffer" diesen Artikel zu Gemüte führen und die Inhalte der Doku nachträglich entsprechend kritisch hinterfragen, geschweige denn ihre Meinung zu Kunststoffen bereit sein zu revidieren.


    http://www.kunststofforum.de/information/news_bemerkungen-zum-film-„plastic-planet“-von-dr.-lattermann_6609

  • DANKE!! Der Artikel ist pädagogisch wertvoll und das sollte man publik machen, gleich mit ins Wiki. Der Filmemacher hätte aber nichts verdient, wäre das vorher so besprochen wurden.
    Nur "Doku" sollte man noch ändern -auch wenn überall getrickst wird- der Film "2012" ist auch keine Doku.

    Edit: Hab das auch nochmal intensiviert.
    Die Personen die sich weitgehend mit Kunststoff und/oder Chemie beschäftigen legen das Augenmerk auf ganz andere Punkte. Im Link finde ich die Fazit's sehr gekonnt und knapp vormuliert.
    Wo hingegen bei stern.de mit dem Kopf schütteln muss, da man immer eine große Glaubwürdigkeit und eine gnadenlose Recherche vorgezeigt bekommt, auch bei Focus wird nahezu das gleiche vormuliert. Ob da nicht der Autor der letzten beiden auch W. Boote war :question_mark:

    Möchte aber gern mal wissen auf welche Datenträger der Herr W. Boote zurückgegriffen hat......:thumbs_up: :thumbs_up:

    Edited once, last by Kuka (April 19, 2010 at 12:15 AM).

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