• Leider habe ich heute schon wieder eine Frage an die Mitglieder dieses Forums.
    Bei uns treten immer oeffters sporatische Verschmutzungen an klaren PC-Teilen auf. Eine Pruefung der betroffenen Teile ergab, dass es sich um natuerliche Oele handelt. Bei uns im Hause wird aber kein natuerliches Oel verwendet. Bei einem Test mit dem verwendeten Trennmittel traten keine Druckprobleme auf. Meine Frage ist nun, kann es von dem Korrosinsspray kommen??
    Wir verwenden OKS 2301.
    Ich wuerde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen koennte
    mfg
    dieter

  • Hallo,
    erstmal sind Foren da um Fragen zu stellen, also immer Fragen.

    Es kann von dem Korrosionsschutzspray kommen. Bei dem was wir im Einsatz haben bildet sich mit der Luftfeuchtigkeit auf Hochglanzteilen Wasser und führt somit zu Rost. Nachdem das erkannt wurde haben wir die Hochglanzwerkzeuge mit WD40 konserviert und seitdem Ruhe. Es kann also gut von dem Korrosionschutzmittel kommen. Verwendet doch mal ein anderes, einfach mal ausprobieren. Proben von den Herstellern gibt es umsonst oder sehr günstig zu erstehen.

  • Das wär vielleicht noch ne Marktlücke :grinning_squinting_face:

    Mag sein, wer weis das schon genau. Bei einem Korrosionsschutzspray geht man ja auch nicht davon aus, das es mit der Luftfeutigkeit auf Hochglanzteilen zu Rost führt.

    Werde Dir am am Montag mal eine Empfehlung schicken was Du probieren könntest.

  • Hallo dimay1

    besteht die Möglichkeit, dass dein Trennmittel das verursacht?

    Was für Trennmittel setzt ihr ein, silikonfreie Trennmittel könnten

    vielleicht Abhilfe schaffen oder spezielle Trennmittel für PC.

    Korrosionsschutzspray würde ich doch eher ausschliessen, da gehe ich

    davon aus, dass das Werkzeug von Rostschutzmittel befreit wurde.

    Wann tritt der Fehler auf, eher am Anfang der Produktion oder ständig?

    Hast Du schon mal mit dem Materialhersteller gesprochen?

    HK

    habe noch nie gehört, dass Korrosionsschutzmittel in Verbindung mit

    Luftfeuchtigkeit Rost auf dem Werkzeug bildet, das würde ja

    bedeuten, dass das Wasser den Rostschutz unterwandert, was ja

    eigentlich der Rostschutz verhindern sollte?

    Kann es vielleicht sein dass das Werkzeug nicht sorgfältig genug

    eingesprüht wurde und dadurch vielleicht in Verbindung mit

    Luftfeuchtigkeit oder Kondenswasser sich der Rost gebildet hat?


    mfg
    Peter

  • Hallo Zusammen,

    sind ja interessante Theorien, die man hier lesen kann.

    Korrosionsschutz: von fa. Klüber einsetzen (Typ habe ich nicht hier, kann ich am Sonntag oder Montag nachreichen)
    Trennmittel: ebenfalls Klüber

    dann sollte man keine Probleme haben.

    von WD 40 als Korrosonsschutz für WZ rate ich ab (ist ein Öl und zieht in alle Trennflächen wie Auswerferbohrungen usw. ein). Klüber ist viel besser.

    Gruss
    Z.

  • Hallo Peter,
    die Gedanken hatten wir am Anfang auch. Daraufhin haben wir dann Versuche gefahren um zu sehen was die Ursache ist. Als Ergebnis mussten wir feststellen, dass es wirklich an dem Konservierungspray liegt. Wobei dieser Effekt wiederum nur bei Hochglanzwerkzeugen auftritt. Alle anderen Werkzeuge lassen sich wunderbar damit Konservieren. Wir haben die Vermutung, dass die Werkzeugoberfläche zu glatt ist und so der Korrosionschutz nicht haften kann. Aber ist halt nur ne Vermutung.

  • Respekt, was es doch für Sachen gibt. :confused_face:

    Also wir haben Massen an Hochglanzpolierten Wkz, aber das Problem kenne ich nicht.
    Wir hatten früher auch ein Produkt von OKS. Das gab so einen grünen Film. Lt. Hersteller ca.5 Schuss, dann ist das Zeug weg. Die Erfahrung zeigte uns aber eher 50 Schuss. Und dann waren immer noch leichte Punkte auf den Einsätzen. Für die Automobilindustrie nicht gut.
    Wir haben nun seit ein paar Jahren PRO ACS von Setral. Kann ich nur empfehlen.

  • Hallo zusammen.
    Erstmal vielen Dank an Alle fuer euere Bemuehungen.
    Habe nicht gedacht, dass ich so eine Lawine lostrete.
    1.Vom Trennmittel kann es nicht kommen. Ich hab versuchsweise ein Teil direkt mit silikonfreiem Trennmittel besprueht. Es lies sich sogar dann noch anstandslos bedrucken.
    2.Leider reinigen wir die Werkzeuge bis heute nicht vor der Produktion.
    3. Die Verunreinigung taucht bei manchen Teilen mal auf und mal nicht.
    Und das ueber die ganze Produktion.
    Wir koennen den Fehler so ueberhaupt nicht greifen.
    Hab heute bei der Firma Klueber mal Testmaterial bestellt.
    Laut PC-Hersteller kann es keine Ausscheidung am Material sein.
    Alex, auch wir haben mindestens 100 Hochglanzwerkzeuge und dieser Fehler tritt bei uns auch erst seit 4 Monaten auf.Frueher war das alles i.O. Habe aber letzte Woche ein Werkzeug zerlegen lassen, welches mit OKS (gruen) konserviert war. Bei dem hat der Rost voll zugeschlagen.so sehr, dass wir einen neuen Einsatz benoetigen.Also kann schon was dran sein, was HK schreibt. Haette ich frueher auch nie gedacht.
    lg
    Dieter

  • Hallo Zusammen,

    wie schon weietr unten versprochen hier meine Empfehlung für den Korrosionsschutz Fa. Chem-Trend:

    wachsartiger Schutzfilm, dringt nicht in Spalte und Fugen ein
    LUSIN PROTECT G 31 (tranasparent)
    LUSIN PROTECT G 32 (rot)
    Die Konservierung mit diesen Mitteln kann ich, nach guten Erfahrungen, weiterempfehlen!
    Sie lassen sich auch auf ein warmes, temeriertes Werkzeug sprühen und bilden
    einen zuverlässigen Schutzfilm.

    Dann gibt es noch
    fettartiger Korrosionsschutz
    LUSIN PROTECT G 11 (tranasparent)
    LUSIN PROTECT G 12 (rot)
    Die kenne ich aus dem langzeitigen Einsatz aber nicht.

    Gruss
    Zauberer

    Edited 2 times, last by Zauberer (May 14, 2007 at 7:34 PM).

  • Hallo Zusammen,

    Ölhaltige Konservierungsmittel, je nach Viskosität und Filmdicke wandern mit der Zeit ab, je länger ein Werkzeug an Lager liegt. Wobei die Werkzeugkonturen auch eine Rolle spielen.
    Durch Temperaturänderung im Lager kann er in den Werkzeugen zu Kondenswasserbildung kommen, was zu Rostschäden führen kann.

    Wir empfehlen grundsätzlich ölhaltige Konservierungsmitter nur für Kurzeinlagerung.
    Für längere Einlagerung empfehlen wir immer Konservierungsmittel auf Wachsbasis.
    Zudem empfehlen wir immer die Werkzeuge mindest einer Grobreinigung vor dem Einsatz zu unterziehen, obwohl normaler weise diese Schutzschichten nach wenigen Zyklen weg sein sollten.

    Aber wer garaniert, dass die Schutzschichte gleichmässig aufgetragen werden - ist abhängig von der Zugänglichkeit und von den Personen, die diese Auftragen. :grinning_squinting_face: , deswegen wenn möglich reinigen!!

    Vorbeugen ist besser als Heilen :face_with_tongue:

    Gute Qualität liefert auch die Fa. Gfk zu guten preisen
    http://www.gfk-deutschland.de/html/toro-sol.html

    Gruss Johann

  • HK,

    ist ja sehr interessant, man lernt halt nie aus.

    Also wir verwenden Rostschutzspray von Keller-Chemie, hatten damit

    noch nie Probleme, auch nicht bei Hochglanzpolierten Werkzeugen.

    Besteht die Möglichkeit, dass die Werkzeuge noch zu heiss sind beim

    konservieren und sich dadurch unter dem Konservierungsmittel

    Schwitzwasser bildet?

  • Quote

    Original von HK

    Hallo Peter,
    die Gedanken hatten wir am Anfang auch. Daraufhin haben wir dann Versuche gefahren um zu sehen was die Ursache ist. Als Ergebnis mussten wir feststellen, dass es wirklich an dem Konservierungspray liegt. Wobei dieser Effekt wiederum nur bei Hochglanzwerkzeugen auftritt. Alle anderen Werkzeuge lassen sich wunderbar damit Konservieren. Wir haben die Vermutung, dass die Werkzeugoberfläche zu glatt ist und so der Korrosionschutz nicht haften kann. Aber ist halt nur ne Vermutung.

    Hallo Peri,
    wie Oben schon beschrieben, haben etliche Versuche gefahren unter anderem auch kaltes / warmes Werkzeug ausprobiert. Leider ohne Erfolg.

  • Hallo,
    mal eine blöde frage, kann es nicht sein, dass ab und an mal was vom Auswerferpaket nach vorne gefördert wird, das dann verunreinigungen am Teil mit sich bringt? Sind die Auswerfer beschichtet oder nicht?

    gruss
    Miche

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