Werkzeugkühlung entkalken/entrosten

  • Hallo,

    suche ein Geraet mit dem man die Kühlungsbohrungen von Spritzgusswerkzeugen entkalken und entrosten kann!

    Kennt jemand eine Firma die so ein Geraet anbietet?


    mfG

    Stephan

  • slayer
    Also, bei uns im Geschäft wird mittels einem größeren Behälter, einer Pumpe und einem Vor-Rücklaufventil gearbeitet, in dem sich Ameisensäure zu ca. 80% befindet. Ich gehe davon aus, das dieses Gerät für Flüssigkeiten ist, die in einem Kreislauf bleiben sollen und da alle Materialien aus PP sind, ist es damit auch für Säuren zugelassen. Was ich damit sagen will ist: Schau mal nach einem Gerät was für säuren zugelassen ist und nicht unbedingt nach einem Entkalkungs/Entrostungs-Gerät

    Quote

    Original von CS
    Kennt eigentlich jemand die Korrosionsschutzpatronen von HASCO, bzw. hat Erfahrungen damit.
    Die sollen ja Rost und Kalk in den Kühlbohrungen verhindern - behauptet zumindest der Hersteller.


    CS
    Ich kenne diese Patronen zwar nicht, aber bis zu welchem Gehalt von Kalk im Wasser sollen die denn funktionieren? Bei uns werden Salztabletten schon im Vorfeld in die Filderanlage zugegeben. Da wird die Kosten/Nutzen-Rechnung wiedermal nicht aufgehen.

  • Man braucht nicht gleich ein teueres Gerät anzuschaffen. Ein Behälter für Ameisensäure, ein Motor/Pumpe, und ein paar schläuche sollten doch für die förderung ausreichen. Also bei uns funktionierts 100% ig.

    Die Sache ist die, dass diese Ablagerungen immer wieder kommen. Haben Sie schon was für Ihre Wasseraufbereitung getan?

    mfg V

    Edited once, last by Valtro (May 16, 2008 at 2:07 PM).

  • Danke für die Antworten, im Moment wird unser Wasser überhaupt nicht aufbereitet! Wir betreiben 12 Spritzgussmaschinen an zwei Kühlanlagen'
    Habe mir schon einmal Aufbereitungsanlagen von GWK im Internet angeschaut, was gibt es denn sonst noch für Hersteller solcher Aufbereitungsanlagen?

    Edited once, last by slayer (May 19, 2008 at 2:23 PM).

  • Hallo @ all,

    jetzt muss ich doch nochmal was loswerden...

    Wäre es nicht viel besser es garnicht erst soweit kommen zu lassen^^?

    Wir blasen unsere Werkzeugkühlungen vor jedem abspannen mit Luft durch. Brücken und Anschlüsse kalt sowie warm bleiben dran, dass ganze geschied über den Durchflussregler oder über das Temperiergerät welches meist ein Leersaugen besitzt.

    Vielleicht war das mal ein ansporn... :face_with_tongue:

  • Sicherlich richtig,
    aber es gibt noch genug ältere Werkzeuge, wo die Kühlkanäle nun schonmal zugewachsen sind.

    Und nur durch ausblasen verhinderst Du die Korrosion innerhalb des Kühlkanals auch nicht. Das Wasser aus irgendwelchen Sacklöchern vom verbohren bekommt man meistens nicht raus.

    Hier muss schon vor dem ersten Kontakt mit Kühlwasser die Oberfläche behandelt werden, damit sich erst garnichts ablagern kann.

    Ist aber alles nicht so einfach wie gesagt. Meiner Meinung nach gibt es auch noch nicht eine Lösung die das Problem richtig in den Griff bekommt.

  • Hallo HK,

    du hast schon recht mit dem was du schreibst, es war nur als Hinweis zu betrachten. Konservierung der Kühlkanäle kenne ich auch nicht weiter, aber wenn man die Kühlkanäle luftdicht verschliessen würde, dann würde man doch auch kein Rost erwarten??

    Eine mir bekannte Firma hat mal probiert durchgängige Kühlkanäle durch Kupferröhrchen zu ersetzen, das Ende vom Lied war: Die Kupferröhrchen haben sich sozusagen selbst isoliert, dann war an Edelstahlröhrchen usw garnicht mehr zu denken... :face_with_tongue: :grinning_squinting_face:

  • Quote

    Original von Kuka
    Hallo HK,

    du hast schon recht mit dem was du schreibst, es war nur als Hinweis zu betrachten.

    Habe ich auch so verstanden. Ich wollte das ganze nur noch ein bisschen weiter ausführen, da es ein sehr interessantes Thema ist und hier viel Verbesserungspotential drin steckt.

  • Hallo zusammen,
    Ich belebe das Thema mal wieder, vielleicht gibt es ja neue Erkenntnisse :face_with_rolling_eyes:

    Ich beschäftige mich momentan ebenfalls mit dem entrosten von Altwerkzeugen, unser Kühlwasser ist enthärtet und geimpft. Die Problematik besteht darin, daß die Rostpartikel aus den Altwerkzeugen unser Impfmittel auffressen, wir kommen mit dem nachdosieren nicht hinterher.
    Ich würde gerne unsere Altwerkzeuge "entrosten" und schützen. Den Moldcleaner hab ich schon ausprobiert, die Reinigungwirkung ist unzureichend und mit einer Anwendungszeit von 16 Stunden nicht tragbar, außerdem hat er sich als Chemikalienvernichtungsmaschine herausgestellt, die 90 Liter werden nach Behandlung neutralisiert und der Automat muß neu "gefüttert" werden. Ansonsten ist die Ausstattung aber im Preis hervorragend. Sogenannte Entkalkerpumpen scheiden aus, da die Flüssigkeit nicht vorgewärmt werden kann, ansonsten ja eigentlich perfekt. Hat jemand das HB-Therm schon mal in Gebrauch gehabt? Gibt es noch andere Alternativen?

    Welche Mittel verwendet ihr zum Entrosten und mit welcher Apparatur? :question_mark:

  • Quote

    Welche Mittel verwendet ihr zum Entrosten und mit welcher Apparatur?

    Quote

    ... in dem sich Ameisensäure zu ca. 80% befindet...

    Also ein Konzentrat von 80%, dies muss aber auch mindestens 2Std an dem Wz verbleiben. Zu scharf sollte es auch nicht sein, wenn evtl. Steigplättchen oder Röhrchen aus KS sind und die Dichtungen nicht vergessen;)

  • Das Zeug riecht wie Salzsäure. Was es genau ist müsste ich aber erfragen. Und Werkzeuge die Jahrelang nicht gepflegt wurden und mit Wasser gefahren wurde.....
    Die Säure muss erst mal erfunden werden die das mal eben ausspült.

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