• Hallo Kunststofffreunde


    habe eine Frage die mich beschäftigt
    Und zwar soll man mit einer turbolente Strömung bei der Temperierung
    mehr Wärme transportieren können. ist das richtigt?

    Wenn ja, kann ich dazu beisteuern eine turbolente Strömung
    zu erreichen oder ist das durch die Auslegung der Kühlkreise im Wz
    vorgegeben. Vielleicht durch die Wahl der Wasseranschlüsse (gerade/winkel),
    Verlegeung, Schläuche(Durschmesser) oder auch Pumpe.

    Was führ eine Rolle spielt dabei die Strömungsgeschwindigkeit und Druck


    ups, jetzt habe ich die eine Frage sehr ausgeweitet, ich hoffe das mir da
    jemand trotzdem weiter helfen kann?

  • Die Reynoldszahl beschäftigt sich eigentlich nur mit Strömingswiederständen und Turbolenzen die durch eine Rauheit der Oberfläche erzeugt wird.

    Dass diese Firma G.. ein Spezialist ist halte ich für ein Gerücht!!!


    Was ist beim Kühlen wichtig?

    Viel Medium mit einem maxilalem deltaT durch den zu Kühlenden Gegenstand bringen.

    Ich empfehle aus diesem Grund direktgekühlte Temperiergeräte mit sehr hoher Kühlleistung.
    Diese Wärmetauscher und Tankgeräte reagieren einfach zu langsam.
    Mit einem solchen Gerät ist es möglich bis zu 15% Zykluszeiten zu reduzieren. (habe ich selbst schon gemacht)
    Also bekomme ich ein Pay-back in 2-3Monaten für ein solches Gerät.

    Wer bietet soetwas:

    Remak
    Regloplas
    IndustrialFrigo
    und natürlich auch Wittmann (kann ich aber nicht zu raten)

    Edited 3 times, last by sebi (April 23, 2008 at 6:34 PM).

  • Hi Dima,

    damit gar nicht. du mußt du die Kühlbohrungen im Wkz so gestalten das du turbulente Strömung bekommst. Vielleicht durch ein grobe Narbstruktur ab besten gehauen.

    Die turbulente Strömung hilft dir da nicht sehr viel weiter.

    Gruß Michael W

  • Ob deine Strömung turbulent oder laminar ist hängt in erster Linie von der Fließgeschwindigkeit und vom Bohrungsdurchmesser ab.

    Gib bei google einfach mal "Reynoldszahl" und "turbulente Strömung" ein.

    Wie sebi schon bemerkt hat, am besten soviel wie möglich Kühlflüssigkeit pro Zeit durch den zu kühlenden Gegenstand pumpen.

  • Ich würde die Oberfläche erhöhen so weit wie es geht.
    Große Obefläche = Große Wärmeabgabe

    turbulente Strömung "verteilt" nur die Wärme "besser" im Medium, aber das dürfte da zu vernachlässigen sein.

    Edited once, last by Michael W (April 24, 2008 at 7:03 PM).

  • Danke für die Tipps

    Ansich habe ich kein praktisches Problem,
    lese gerade eine Fachliteratur, bei der es mir vorkommt als
    müsste man schon mehr gemacht haben als nur eine Ausbildung.

    Habe jetzt gegoogelt und einiges gefunden was das Thema wesentlich einfacher beschreibt.


    Arbeitet jemand von euch mit Abzweigungen an den Temperiergeräten,
    so das man mit einem Gerät zwei Kreise temperieren kann?

    ich sehe da eigentlich kein Vorteil solange das Y-Stück direkt am Temp- Gerät sitzt,
    durch die Teilung, laufe ich doch eher Gefahr, das die Pumpenleistung
    nicht mehr ausreichen könnte.
    Aber wenn man die Abzweigung so nach wie möglich wie es geht ans Werkzeug bringt,
    dann hätte man schon eher ein Vorteil, wenn an beiden Kreisen eine Identische Vorlauftemperatur an kommt.
    sofern man das möchte.


    Wie Temperiert ihr eure Werkzeuge?
    seid ihr auch so Bastelfreudig oder geht ihr den einfachen Weg uns setzt zwischen 2 Kreise
    die sich auf einer Werkzeughälfte befinden einfach eine Brücke?

  • Bei der Teilung besteht die Gefahr, dass es nur schwer auffällt, wenn ein Kreislauf verstopft oder nur sehr wenig Durchfluss hat.

    Bei uns hat jeder Kreislauf sein eigenes Temperiergerät. Wobei hier natürlich mehrere Kühlbohrungen über Brücken zu einem Kreislauf zusammengefasst werden.

    Zusätzlich sind alle Temperiergerät mit einem Druchflussmessgerät ausgestattet, und die Werte werden überwacht.

    Bei uns muss ein Druchfluss von min 7 l/min bei 4 bar Druck gewährleistet sein.

  • Das wird wohl paar fragen klären und eventuell neue schaffen. Habe die meißten Formeln mit Excel kombiniert. Als Egebniss gibts dann die Kühlzeiten, den abzuführenden Wärmestrom, den daraus resultierenden Kühlmitteldurchsatz, Durchmesser der Bohrungen und so weiter...
    Aber das ist alles Theorie.

    mfg Valtro

  • Hallo,

    so iost das nun manchmal, dass gewisse theoretische Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen.

    Gerade bei der Kühlzeit hat die effektive Temperaturleitfähigkeit eine Abhängigkeit von der Temoeratur, aber das sollte man für praktische anwendungen nicht unbedingt mit angeben.
    Soetwasa kann man in entsprechenden Programmen mit vorsehen!

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